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Hersfeld-Rotenburg: Schwerer Raub auf Autobahn – Zeugen gesucht

Ein 30-jähriger Litauer wurde auf der A4 niedergeschlagen, Bargeld im fünfstelligen Bereich entwendet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Raubüberfall auf Autobahn – Augenzeugen gesucht

Friedewald. Früh am Donnerstagmorgen (08.10.), zwischen 2.10 Uhr und 3.20 Uhr, ereignete sich auf der A4 ein schwerer Raubüberfall.

Derzeitigen Informationen zufolge fuhr ein 30-jähriger Litauer mit seinem Sprinter und Anhänger in Richtung Osten auf der Autobahn. Zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Hönebach und Friedewald bemerkte der Fahrer, dass die Beleuchtung am Anhänger ausgefallen war. Er lenkte sein Gespann auf den Standstreifen und hielt an. Während er die Steckverbindung am Deichselbereich überprüfte, parkte ein unbekanntes Fahrzeug vor seinem Pannenfahrzeug ab. Ein Unbekannter näherte sich von rechts und bot auf Englisch Hilfe an, die der Litauer ablehnte. Später wachte der 30-jährige Litauer auf dem Asphalt liegend auf und bemerkte, dass sein Mobiltelefon beschädigt, das Fahrzeug durchsucht und Bargeld im fünfstelligen Bereich gestohlen worden war. Die Ermittler gehen davon aus, dass er von hinten mit einem unbekannten Gegenstand niedergeschlagen wurde.

Die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld ermittelt wegen des Verdachts des schweren Raubs im öffentlichen Raum und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06621-932-0 zu melden oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Sandra Suski

Einbruchsversuch und Sachbeschädigung

Rotenburg. Am Mittwoch (07.10.), zwischen 16 Uhr und 22.40 Uhr, betraten Unbekannte das Grundstück eines Mehrfamilienhauses im Schindlauchwiesenweg und versuchten gewaltsam einzudringen. Es blieb jedoch beim Versuch. Eine Hauswand und eine Garage wurden mit schwarzer Farbe beschmiert, wobei nur geringer Sachschaden entstand. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Hersfeld unter 06621-932-0, jede andere Polizeidienststelle oder unter der Onlinewache www.polizei.hessen.de

Einbruchsversuch in Einfamilienhaus

Philippsthal. In der Bergstraße versuchte ein Unbekannter am Donnerstag (08.10.) in ein Wohnhaus einzubrechen. Der Täter ging zur Rückseite des Hauses und schlug mit einem Stein gegen ein Fenster, wodurch die äußere Scheibe zerbrach. Aus unbekannten Gründen – möglicherweise aufgrund von Personen im Haus – brach der Täter sein Vorhaben ab. In der Nähe wurde ein herrenloses Mountainbike gefunden. Ob es mit dem Einbruchsversuch in Verbindung steht, ist noch unklar und Teil der Ermittlungen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Bad Hersfeld unter 06621932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Nicole Will

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 4275 Fällen im Jahr 2022 auf 5206 Fälle im Jahr 2023. Dabei konnten 723 bzw. 840 Fälle aufgeklärt werden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 auf 270. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männliche Verdächtige und 199 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 männliche Verdächtige und 217 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 12625 Fälle von Raubüberfällen registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (ohne Autobahnen) (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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