Die Polizei ist bereit für den zehntägigen Einsatz auf dem Hessentag in Bad Vilbel, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und steht für Fragen zur Verfügung.
Hessentag 2025 in Bad Vilbel, Polizeipräsidium Mittelhessen informiert zum Einsatz

Marburg-Biedenkopf (ost)
Für hunderttausende Besucherinnen und Besucher bietet der Hessentag jedes Jahr die Möglichkeit, einige sorglose Stunden mit Freunden oder Familie auf der „Hessentagsstraße“ zu verbringen und dabei verschiedenste Attraktionen, Konzerte sowie kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Dieses Jahr findet Hessens größtes Volksfest von Freitag, 13. Juni, bis Sonntag, 22. Juni, in Bad Vilbel statt.
Wie auch in den Jahren zuvor hat sich die Polizei umfangreich auf diesen zehntägigen Einsatz vorbereitet und stand dabei früh im engen Austausch mit dem Veranstalter. Leitender Polizeidirektor Thorsten Fleischer ist für den Hessentag 2025 der Gesamteinsatzleiter für polizeiliche Maßnahmen und äußert sich zum anstehenden Start: „Diesen Freitag beginnt der Hessentag in Bad Vilbel und wir freuen uns darauf! Wir haben uns intensiv auf den Einsatz vorbereitet, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden sowohl in Uniform als auch zivil auf dem Hessentag unterwegs sein und alles Notwendige unternehmen, um den Besucherinnen und Besuchern einen sicheren Aufenthalt auf dem Hessentag zu ermöglichen. Derzeit liegen uns keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung für den Hessentag vor. Dennoch sind die Sicherheitsbehörden auf verschiedene mögliche Szenarien vorbereitet und stehen untereinander in permanentem Austausch. Durch den Veranstalter wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher: Sprechen Sie uns an, wenn Sie etwas Verdächtiges oder Ungewöhnliches bemerken! Je früher uns solche Beobachtungen bekannt werden, desto besser können wir reagieren und potenzielle Gefahren vermeiden oder abwenden. Wir sind immer vor Ort ansprechbar und informieren auch über die sozialen Medien über aktuelle Entwicklungen. Ich wünsche uns allen eine gute Zeit auf dem Hessentag!“
Polizeiliche Präsenz
Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat in der Heinrich-Heine-Straße 36 in 61118 Bad Vilbel eine Hessentagswache eingerichtet, die rund um die Uhr besetzt und unter der Rufnummer 0641/7006-8970 zu erreichen ist. Darüber hinaus stehen alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten als Ansprechpersonen zur Verfügung. In Notfällen steht selbstverständlich auch der polizeiliche Notruf 110 zur Verfügung. An taktisch günstigen Punkten befinden sich sogenannte Notfall-Interventionsteams. Hierbei handelt es sich um speziell geschulte und besonders ausgerüstete Polizeibeamtinnen und -beamte, die im Bedarfsfall schnellstmöglich zum Einsatz gebracht werden können.
Verkehr
In und um Bad Vilbel ist während des Hessentages 2025 mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Längere An- und Abfahrtszeiten sind insbesondere bei Großveranstaltungen wie beispielsweise Konzerten einzukalkulieren. Die Polizei wird gemeinsam mit dem Veranstalter ihr Möglichstes tun, Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich halten. Es wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abzureisen, insbesondere da die Hessentagsstraße direkt am Bahnhof Bad Vilbel entlangführt.
Kommunikation
Die Polizei informiert über die sozialen Medien fortlaufend über aktuelle Entwicklung. Hierbei werden die Kanäle des Polizeipräsidiums Mittelhessen genutzt: o X (vormals Twitter): @Polizei_MH o Instagram: Polizei_MH o Facebook: Polizei Mittelhessen o WhatsApp: Polizei Mittelhessen
Für Journalistinnen und Journalisten stehen zudem Pressesprecherinnen und Pressesprecher zur Verfügung, die unter der Telefonnummer 0641/7006-2058 und per E-Mail über die gewohnte Adresse pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de erreichbar sind.
Unsere Einsatzkräfte erhalten dank moderner, technischer Ausstattung viele aktuelle Informationen u.a. direkt auf das dienstliche Smartphone. Anlässlich des Hessentags entwickelten Beschäftigte des Präsidiums für Technik eigens eine polizeiinterne App, die Kolleginnen und Kollegen beispielsweise mit Lageplänen versorgt. Über einen ebenfalls polizeiinternen Messengerdienst werden außerdem aktuelle Entwicklungen mitgeteilt. Seien Sie nicht irritieret, wenn Einsatzkräften auch auf das Handy blicken. Die vorhandenen, technischen Möglichkeiten bieten unter anderem über QR-Codes die Option, Besucherinnen und Besuchern direkt beim Navigieren auf dem Gelände behilflich zu sein. Auch hier gilt: Sprechen Sie uns gerne an!
Prävention Leider bieten Großveranstaltung oftmals gute Gelegenheiten für Taschendiebe. Aus diesem Grund bitten wir um die Beachtung folgender Hinweise:
Yasmine Scholz, Pressesprecherin
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 468 im Jahr 2022 auf 495 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.338 | 6.038 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 604 | 649 |
| Anzahl der Verdächtigen | 549 | 574 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 464 | 473 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 85 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 468 | 495 |
Quelle: Bundeskriminalamt








