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Hessisch Lichtenau: 29-jähriger Festgenommener nach Schockanruf in U-Haft

Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er 14.000 Euro von einer Seniorin abgeholt hatte, die einen betrügerischen Anruf erhielt.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis):

Ein großer Erfolg wurde gestern Abend der Polizei in Hessisch Lichtenau mit der Festnahme eines Verdächtigen in einem Fall von betrügerischen Schockanrufen zuteil. Ein verdeckter Streifenwagen hatte den 29-jährigen Mann bei der Geldabholung am Haus einer älteren Dame festgenommen. Der Verdächtige, serbischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wird derzeit einem Haftrichter vorgeführt, der über eine Untersuchungshaft entscheiden wird.

Ein Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten war gestern Nachmittag auf dem Festnetzanschluss der betagten Frau aus Hessisch Lichtenau eingegangen. Der Betrüger am anderen Ende der Leitung behauptete, dass der Sohn der Dame einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem er selbst verletzt wurde. Um eine Inhaftierung des Sohnes zu verhindern, wurde eine hohe Kaution gefordert, woraufhin das schockierte Opfer während des Telefonats 14.000 Euro in bar in eine Tasche steckte. Der Schwindel wurde jedoch durch weitere gestern bei der Polizei gemeldete Schockanrufe in ganz Nordhessen aufgedeckt, sodass um 18:30 Uhr die Handschellen für den Abholer klickten, der von der Betrügerbande zur Adresse der älteren Dame geschickt worden war, in Erwartung einer großen Beute. Die weiteren Ermittlungen gegen den 29-Jährigen und die noch unbekannten Mittäter wegen bandenmäßigen Betrugs werden von der Kasseler Kripo durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145422 Unfälle. Davon entfallen 19527 Unfälle auf Personenschäden, was 13.43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6914 Unfälle oder 4.75% aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1164 Fälle oder 0.8%. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117817 oder 81.02%. Innerorts ereigneten sich 14839 Unfälle (10.2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7577 Unfälle (5.21%) und auf Autobahnen 3013 Unfälle (2.07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3537 und Leichtverletzte 21704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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