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Hessisch Lichtenau: Polizei stoppt Fahrer mit 3,2 Promille

Aufmerksame Zeugen melden auffällige Fahrweise in Hessisch Lichtenau. Fahrer reagiert nicht auf Ansprache, 59-Jähriger aus Baden-Württemberg mit 3,2 Promille gestoppt.

Foto: unsplash

Hessisch-Lichtenau (ost)

In Hessisch Lichtenau (Werra-Meißner-Kreis)

Zwei aufmerksame Beobachter informierten die Polizei am Donnerstagabend um 21:15 Uhr über ein auffälliges Auto, das sich im Bereich der Straße “Am Lohwasser” in Hessisch Lichtenau befand. Der Fahrer soll dort auf der falschen Straßenseite gestanden und mehrmals vor- und zurückgefahren sein. Eine Streife der Polizeistation Hessisch Lichtenau stoppte den 59-jährigen Fahrer kurz darauf.

Den Zeugen zufolge reagierte der Fahrer nicht auf ihre Ansprache. Die alarmierten Polizeibeamten trafen das Auto an der Kreuzung Am Lohwasser/Leipziger Straße an. Das Fahrzeug stand mit laufendem Motor auf der falschen Straßenseite vor einer Ampel. Zwei entgegenkommende Fahrzeuge konnten dadurch nicht weiterfahren. Bei der Kontrolle stellten die Beamten deutliche Anzeichen von Alkoholisierung fest. Auf dem Beifahrersitz befanden sich zudem mehrere Flaschen mit alkoholischen Getränken. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 59-jährigen Mann aus Baden-Württemberg ergab einen Wert von 3,2 Promille. Der Mann wurde dann zur Polizeistation gebracht und zur Durchführung einer angeordneten Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten sicherten den Führerschein und sorgten dafür, dass sein Auto auf einem nahegelegenen Parkplatz abgestellt wurde.

Dank des aufmerksamen Verhaltens der beiden Zeugen und der schnellen Benachrichtigung der Polizei konnte die Fahrt beendet und möglicherweise Schlimmeres verhindert werden. Gegen den 59-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der erfassten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen (81,02%). In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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