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Hettenhausen: Einbruchsserie in Osthessen

Unbekannte verüben mehrere Straftaten in Gersfeld, Fulda und Burghaun. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Auto beschädigt

Gersfeld. Zwischen Samstag (28.03.), 19 Uhr, und Sonntag (29.03.), 10 Uhr, haben Unbekannte die linke Seite eines schwarzen Mercedes-Benz C-Klasse zerkratzt. Das Fahrzeug stand zu dieser Zeit in der Hauptstraße im Ortsteil Hettenhausen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro. Bitte wenden Sie sich mit Hinweisen an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Geldbörse gestohlen

Fulda. Am Samstag (28.03.), gegen 13 Uhr, wurde die Geldbörse einer 33-Jährigen aus ihrem Einkaufswagen gestohlen. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt in einem Geschäft im Kothenbachweg einkaufen.

Burghaun. Auch in der „Oberste Straße“ wurde einem 90-jährigen Mann am Samstag (28.03.), gegen 11.30 Uhr, während des Einkaufs in einem Laden die Geldbörse aus seiner Jackentasche gestohlen.

Ihre örtliche Polizei empfiehlt: – Lassen Sie Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt und tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen vor dem Körper oder klemmen Sie sie unter den Arm – Taschendiebe sind durch ihren suchenden Blick erkennbar: Sie vermeiden direkten Blickkontakt zum Opfer und suchen stattdessen nach Beute. – Tragen Sie Geldbeutel, Handy und Co nah am Körper, am besten in den verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung

Bitte melden Sie sich mit Hinweisen beim Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Holzhütte aufgebrochen

Fulda. Zwischen Freitag (27.03.), 8.30 Uhr, und Samstag (28.03.), gegen 9.10 Uhr, betraten Unbekannte ein Grundstück im Landwehrweg und brachen eine dortige Holzhütte auf. Neben einem Benzinkanister stahlen die Täter auch einen Bolzenschneider. Es entstand ein Schaden von etwa 100 Euro an der Hütte. Bitte wenden Sie sich mit Hinweisen an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Einbruch in Arztpraxis

Fulda. Am Samstag (28.03.), gegen 0.45 Uhr, verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten einer Arztpraxis in der Straße „An der Schindhohle“ im Ortsteil Sickels. Nachdem die Räume nach Wertgegenständen durchsucht wurden, flüchteten die Täter vorerst ohne Diebesgut in unbekannte Richtung. Es entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro am Gebäude. Bitte wenden Sie sich mit Hinweisen an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

(Jonas Trabert)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 im Jahr 2022 auf 649 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 im Jahr 2022 auf 574 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 464 männlich und 85 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 473 männliche und 101 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 468 im Jahr 2022 auf 495 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.338 6.038
Anzahl der aufgeklärten Fälle 604 649
Anzahl der Verdächtigen 549 574
Anzahl der männlichen Verdächtigen 464 473
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 85 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 468 495

Quelle: Bundeskriminalamt

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