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Heusenstamm: Hochwertiges Rad sichergestellt

Polizei sichert hochwertiges E-Bike in Offenbach und leitet Ermittlungen wegen Hehlerei ein.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Fahndung wegen Hehlerei: Polizei sichert teures Fahrrad – Offenbach

(fg) Am Montagabend wurde ein 24-Jähriger und sein mitgeführtes E-Bike von Cannondale von Polizeibeamten kontrolliert. Gegen 19.50 Uhr in der Bismarckstraße im Bereich der 20er Hausnummern stellten die Beamten fest, dass das hochwertige Fahrrad gesucht wurde. Es wurde daraufhin beschlagnahmt. Der 24-Jährige aus Offenbach gab an, das Rad für etwa 400 Euro auf einer Verkaufsplattform gekauft zu haben; ersten Ermittlungen zufolge dürfte der Wert des fast neuen E-Bikes jedoch bei rund 4.000 Euro liegen. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Der Offenbacher muss mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen.

2. Angriff auf Passanten: Tatverdächtiger festgenommen – Offenbach

(fg) Ein Passant in der Herrnstraße wurde von einem 43-jährigen Obdachlosen unvermittelt mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf geschlagen und ihm anschließend die Mütze vom Kopf gerissen; die Polizei nahm am Dienstagnachmittag, kurz nach 16 Uhr, den Tatverdächtigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten die zuvor gestohlene Mütze. Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls und Körperverletzung. Der 56-jährige Passant aus Heusenstamm blieb unverletzt.

3. Brandstiftung an Mülltonnen: Zeugen gesucht – Offenbach/Bieber

(cb) Ein Unbekannter verursachte einen Sachschaden von etwa 4.000 Euro, als er am Dienstag mehrere Mülltonnen in der Seligenstädter Straße (110er Hausnummern) anzündete. Ersten Erkenntnissen zufolge setzte der Täter gegen 0.15 Uhr mehrere Müllbehälter in einer Holzhütte in Brand. Das Feuer griff auf die Holzhütte über, die dadurch zerstört wurde. Außerdem wurde ein Wohnhaus beschädigt. Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich telefonisch bei der Kripo-Hotline 069 8098-1234 zu melden.

4. Festnahme eines 36-Jährigen: Polizei ermittelt wegen Drogenhandels – Neu-Isenburg

(fg) Widerstand gegen Polizeibeamte und Handel mit Betäubungsmitteln: Ein 36-jähriger Mann, der am späten Dienstagabend in der St.-Florian-Straße vorläufig festgenommen wurde, steht nun vor zwei Strafverfahren. Eine Streife beobachtete den Mann, als er gegen 23.30 Uhr ein Gebäude in den einstelligen Hausnummern verließ, auf einen E-Scooter stieg und beim Anblick der Polizei offensichtlich flüchtete. Die Beamten sahen auch, wie er eine Tüte über einen Zaun warf. Kurz darauf gelang es der Streife, den Mann festzunehmen; dabei leistete er Widerstand. In der beschlagnahmten Tüte fanden die Beamten 32,5 Gramm Amphetamin, 17,9 Gramm Haschisch, 11,9 Gramm Marihuana, Bargeld, vier Mobiltelefone und ein Tablet. Der Tatverdächtige, der anscheinend auch Alkohol konsumiert hatte, wurde auf die Polizeistation gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

5. Diebstahl von Baugeräten: Hinweise erbeten – Neu-Isenburg

(cb) Unbekannte haben eine Baggerschaufel, eine Rüttelplatte und einen Baggeraufsatz von einer Baustelle in der Anschrift „An der Gehespitz“ (50er Hausnummern) gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen Montag, 17.30 Uhr und Dienstag, 8 Uhr. Wie die Diebe die schweren Baumaschinen und Teile abtransportieren konnten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei in Offenbach nimmt Zeugenhinweise unter der Rufnummer 069 8098-5100 entgegen.

6. Trickbetrug durch falsche Stadtwerke-Mitarbeiter – Langen

(cb) Am Dienstagmorgen klingelten zwei vermeintliche Mitarbeiter der Stadtwerke an der Wohnungstür einer Seniorin „Am Belzborn“ (einstellige Hausnummern) und gaben vor, das Wasser überprüfen zu müssen. Die Rentnerin ließ die beiden Männer gegen 10.30 Uhr in die Wohnung. Dort wurde die Seniorin im Bad von einem 25 bis 30 Jahre alten Mann, der etwa 1,80 Meter groß war und blaue Arbeitskleidung trug, abgelenkt. Währenddessen durchsuchte der Komplize die Wohnung. Nach nur zehn Minuten verließen die Betrüger die Wohnung, sie hatten neben einer Armbanduhr und Schmuck auch die Geldkarte der Seniorin gestohlen. Anschließend hoben die Täter Bargeld mit der gestohlenen Karte ab. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 8098-1234 entgegen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

Offenbach, 27.11.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 22378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19168, darunter 17079 männliche und 2089 weibliche Verdächtige, sowie 6494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 ähnlich, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 17106 und die der weiblichen Verdächtigen auf 2027 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei 1918 männliche und 910 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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