Eine Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem ein lebloser Körper in der Ottostraße gefunden wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Heusenstamm: Untersuchungshaft gegen 39-jährige Tatverdächtige

Heusenstamm (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Darmstadt – Außenstelle Offenbach und Polizeipräsidium Südosthessen
Nachdem die Polizei am Freitag (27. Februar) eine Verdächtige in Verbindung mit dem am Mittwoch (25. Februar) leblos aufgefundenen Körper in der Ottostraße vorübergehend festgenommen hat (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6224107, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6224872 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6225764), wurde sie am Samstag (28. Februar) einer Haftrichterin des Amtsgerichts Offenbach vorgeführt.
Die Richterin vollzog den bereits zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – erlassenen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags.
Die Beschuldigte, die nach bisherigen Erkenntnissen in dem Gewerbegebiet in der Ottostraße tätig war und mutmaßlich dadurch mit dem Verstorbenen in Kontakt kam, hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Die Untersuchungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, sind noch im Gange.
Für Rückfragen zu dieser Mitteilung wenden Sie sich bitte an die gemeinsame Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Außenstelle Offenbach, Staatsanwalt Knell, E-Mail: pressesprecher@StA-Offenbach.Justiz.Hessen.de, Tel.: 06151/992-1453.
Offenbach, 02.03.2026, Pressestelle, Maximilian Edelbluth
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, wovon 237 Männer und 30 Frauen waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








