Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Hessen vom 19.04.2024
Heutige (19.04.2024) Blaulichtmeldungen aus Hessen

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-OH: Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der A 4 - Pkw überschlägt sich
Bad Hersfeld (ost)
Wildeck. Am Freitag (19.04.) ereignete sich gegen Mittag auf der A 4, zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach, in Richtung Kirchheim, ein Alleinunfall. Ein 18-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Aschaffenburg fuhr in westlicher Richtung auf der A 4, als er nach der Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl wahrscheinlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit auf regennasser Straße nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überschlug sich im Graben und kollidierte - auf dem Dach liegend - mit einem Baum, der dadurch entwurzelt wurde und auf die Straße fiel. Der 18-jährige Fahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn musste vorübergehend wegen der Bergungsarbeiten gesperrt werden. Der Baum wurde von der Feuerwehr von der Straße entfernt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 35.000 Euro.
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Polizeipräsidium Osthessen
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POL-OH: Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der B 27 - Fahrer leicht verletzt
Rotenburg a. d. Fulda (ost)
Cornberg. Am Freitag (19.04.) ereignete sich gegen 16.00 Uhr auf der B 27, zwischen Rautenhausen und Cornberg, auf der Cornberger Höhe ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 36-jähriger Fahrer aus Sontra lenkte seinen PKW BMW E-Hybrid auf der B 27 von Rautenhausen kommend in Richtung Cornberg. In einer Rechtskurve - kurz vor den Parkplätzen der Cornberger Höhe - geriet das Fahrzeug des Mannes ins Schleudern und überquerte die Gegenfahrbahn, bevor es seitlich über eine Verkehrsinsel rutschte und dabei ein Verkehrsschild beschädigte. Anschließend übersprang das Auto einen Flutgraben und kam rückwärts zwischen mehreren Bäumen zum Stillstand. Der BMW erlitt Totalschaden. Zudem wurden einige Bäume beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 50.500 Euro geschätzt. Der Fahrer des BMW wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
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POL-WE: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Friedberg (ost)
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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35394 Gießen
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POL-MR: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Marburg-Biedenkopf (ost)
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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POL-LDK: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
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Wiesbaden. Die Auswirkungen von Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Lastwagen sind oft dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Landesweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Frachtverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lastwagen und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lastwagen - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lastwagen stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lastwagenfahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lastwagen erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lastwagen beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lastwagenfahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lastwagenfahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
Hier geht es zur Originalquelle
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Gießen (ost)
Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2043
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POL-LDK: + Zeugen nach Fluchten in Seelbach und Herborn gesucht + Auffahrunfall fordert Leichtverletzte +
Dillenburg (ost)
Herborn und Herborn-Seelbach: Zeugen werden nach Unfallfluchten gesucht -
Ein Dacia Spring wurde wahrscheinlich beim Ein- oder Ausparken von einem flüchtigen Unfallfahrer beschädigt. Das Fahrzeug war am Mittwoch zwischen 15.30 Uhr und 16.00 Uhr auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes in der Marburger Straße abgestellt. Die Polizei schätzt die Schäden am vorderen Kotflügel der Fahrerseite auf mindestens 1.000 Euro. Ebenfalls auf rund 1.000 Euro wird der Blechschaden geschätzt, den ein flüchtiger Unfallfahrer an einem im Walkmülhenweg geparkten Fahrzeug verursachte. Der weiße Renault Clio stand am Donnerstag zwischen 09.00 Uhr und 09.30 Uhr in der Nähe der Hausnummer 15. Beim Vorbeifahren streifte der Unfallfahrer wahrscheinlich den Renault und verursachte Kratzer auf der Beifahrerseite. Rote Farbe des Unfallwagens blieb am weißen Clio zurück. Der Unfallfluchtermittler der Herborner Polizei bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise: Wer hat die Zusammenstöße in Seelbach oder Herborn beobachtet? Wer kann Informationen zu den Unfallfahrern oder ihren Fahrzeugen geben? Wo wurde seit Donnerstagmorgen ein rotes Fahrzeug mit frischen Unfallschäden gesehen? Hinweise werden von der Polizeistation Herborn unter Tel.: (02772) 47050 erbeten.
Aßlar: Auffahrunfall -
Bei einem Auffahrunfall heute Nachmittag in der Industriestraße wurde eine der beteiligten Autofahrerinnen leicht verletzt. Gegen 14.15 Uhr hielten eine Golf- und eine Renaultfahrerin am Kreisverkehr der Industriestraße an, um dann in den Kreisverkehr einzufahren. Die 45-jährige Fahrerin eines VW Touran erkannte dies offensichtlich zu spät und fuhr auf das Heck des Renaults auf. Die Wucht des Aufpralls schob den Renault auf den Golf. Die Unfallfahrerin aus Solms blieb unverletzt. Die 49-jährige Wetzlarerin im Renault klagte über Nackenschmerzen - sie wurde von einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die 34-jährige Leunerin im Golf blieb ebenfalls unverletzt. Informationen zu den Blechschäden liegen noch nicht vor.
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-MR: + Unverschlossener Citroen lädt Dieb ein + Bargeld aus Aquamar-Spind erbeutet +
Marburg-Biedenkopf (ost)
Marburg: Diebstahl einer Geldbörse aus einem Auto -
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stand ein roter Citroen C4 auf einem Parkplatz vor einem Wohnhaus in der Cappeler Straße. Da das Fahrzeug nicht abgeschlossen war, hatte ein Dieb ein einfaches Spiel. Zwischen 16:30 Uhr und 07.45 Uhr öffnete er eine der Türen und entwendete aus dem Inneren eine Geldbörse. Darin befanden sich etwa 200 Euro Bargeld. Personen, die Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06421 / 4060 an die Polizeistation in Marburg zu wenden. (J.K.)
Marburg: Diebstahl von Bargeld aus einem Spind im Aquamar -
Ein Besucher des Aquamar begab sich am Donnerstag (18.04.24) zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr in den Saunabereich. Vorher hatte er seine persönlichen Wertgegenstände in einem Spind im Umkleidebereich verstaut, den er mit einem Chip-Armband verschlossen hatte. Ein Dieb schaffte es dann auf bisher unbekannte Weise, den Spind zu öffnen und alle Geldscheine aus der Geldbörse zu entnehmen. Das Portemonnaie legte er danach wieder zurück. Das Opfer bemerkte erst später das Fehlen des Bargeldes in Höhe von 115 Euro. Zeugen, die den Täter gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06421 / 4060 an die Polizei in Marburg zu wenden. (J.K.)
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-WI: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden (ost)
Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
POL-MTK: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Hofheim (ost)
Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
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Telefon: (0611) 345-1046/1041/1042
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POL-HG: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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POL-LM: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Limburg (ost)
Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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POL-RTK: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Bad Schwalbach (ost)
Landesweiter Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Fokus" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden. Die Konsequenzen von Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Lkw sind oft dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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POL-F: 240419 - 0413 Frankfurt: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Frankfurt (ost)
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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Polizeipräsidium Frankfurt am Main
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Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm
POL-GI: Einbruch + Unfallflucht
Gießen (ost)
Langgöns: Einbruch
In den Räumlichkeiten eines Unternehmens in der Raiffeisenstraße brachen Unbekannte zwischen Donnerstag (18.4.2024), 17 Uhr und Freitagmorgen, 7.50 Uhr ein.
Um dies zu tun, öffneten sie zunächst zwei Tore, die das Gelände und eine Lagerhalle sicherten. Anschließend drangen sie in ein Bürogebäude ein. Dafür brachen sie eine Tür auf. Die Täter erbeuteten unter anderem Pflanzenschutzmittel und Tiernahrung. Sie konnten unerkannt entkommen.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.
Gießen: VW beschädigt
Ein Golffahrer parkte sein Auto am Donnerstag (18.4.2024) gegen 11.45 Uhr auf einem Parkplatz im Alter Steinbacher Weg. Als er etwas mehr als eine Stunde später zu seinem VW zurückkehrte, stellte er fest, dass das Heck des Fahrzeugs beschädigt war. Der Verursacher hatte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt.
Die Ermittler für Unfallflucht suchen nach Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 an die Polizeistation Gießen Süd erbeten.
Pierre Gath
Pressesprecher
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Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8
35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2043
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POL-KS: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Kassel (ost)
Der diesjährige Speedmarathon in Hessen hat die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Eine positive Zwischenbilanz wird von der Polizei gezogen.
Seit 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen, Polizisten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden vorher über die Medien bekannt gegeben. Nach mehr als acht Stunden ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Es gibt weitaus weniger Beanstandungen an den Messstellen als bei normalen, nicht angekündigten Geschwindigkeitsmessungen. Die Mehrheit hält sich vorbildlich an die Tempolimits. Aufgrund des Regens haben die Fahrerinnen und Fahrer offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Straßenverhältnisse angepasst.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und zeigen die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung auf.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw von erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Der Raser erwartet nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
In Lampertheim (Kreis Bergstraße) wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h in Höhe einer Kita eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters ergab eine Geschwindigkeit von 49 km/h. Die 19 km/h Überschreitung kostet den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main wurde an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße ein Pkw-Fahrer erwischt. Er fuhr mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte, anstelle der erlaubten 50 km/h. Der Bußgeldkatalog sieht dafür einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
Halbzeitbilanz der nordhessischen Polizei
Auch die nordhessische Polizei zieht zur Halbzeit des heute stattfindenden Speedmarathons eine kurze Zwischenbilanz: Die an den Kontrollstellen eingesetzten Polizisten berichten überwiegend Positives, denn der Großteil der angehaltenen Verkehrsteilnehmer zeigte sich einsichtig und begrüßte die Aktion. In vielen Gesprächen konnten die Polizisten auf die Gefahren und oft schlimmen Folgen von Unfällen aufgrund überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit hinweisen.
Bislang hielt sich die große Mehrheit der Verkehrsteilnehmer an die vorgegebenen Geschwindigkeiten, dennoch mussten die Beamten sowohl in der Stadt und Landkreis Kassel, im Schwalm-Eder-Kreis, dem Werra-Meißner-Kreis und dem Kreis Waldeck-Frankenberg trotz der zuvor in den Medien angekündigten Messstellen einige Fahrer aus dem Verkehr ziehen, die zu schnell unterwegs waren.
Ob die Überschreitungsrate bei den gemessenen Fahrzeugen auf einem ähnlich niedrigen Niveau des Speedmarathons 2023 von 4,4 Prozent liegt, wird sich bei der abschließenden Bilanz am Montag zeigen.
Ulrike Schaake
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POL-WE: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Friedberg (ost)
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-OF: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Südosthessen (ost)
Wir bitten um Beachtung der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen zum heutigen "Speedmarathon":
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-RTK: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Bad Schwalbach (ost)
Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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POL-HG: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
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POL-MTK: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Hofheim (ost)
Zwischenbericht zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Mitte
Der aktuelle Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen um 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Angestellten teilnehmender Gemeinden verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Kontrollstellen wurden zuvor über die Medien bekannt gegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Gemeinden eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden deutlich weniger Verstöße gemeldet, als bei den üblichen - nicht vorher angekündigten - Geschwindigkeitskontrollen. Die Mehrheit hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters haben die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Straßenverhältnisse angepasst.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Autofahrerinnen und Autofahrern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Kontrollstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Wagen bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters ergab eine Geschwindigkeit von 49 km/h. Die 19 km/h Überschreitung kostet den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main wurde an der Kontrollstelle in der Hanauer Landstraße ein Autofahrer erwischt. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", fasst Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitskontrollen in Hessen, zusammen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Gemeinden "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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POL-WI: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Wiesbaden (ost)
Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
POL-LM: +++ Mann festgenommen und Waffen sichergestellt +++ Motorroller gestohlen +++ Rettungshubschraubereinsatz nach Arbeitsunfall +++
Limburg (ost)
Pressemitteilungen der Polizei für den Kreis Limburg-Weilburg
1. Verhaftung eines Mannes und Sicherstellung von Waffen, Limburg, Grabenstraße, Donnerstag, 18.04.2024, 19:05 Uhr
(wie) Am Donnerstagabend wurde in Limburg ein Mann von der Polizei verhaftet und mehrere Waffen wurden sichergestellt. Der 54-jährige Mann war zuvor in Rheinland-Pfalz aufgefallen, als er ein Fahrzeug mit zwei Frauen anhielt und eine Waffe in der Hand hielt. Da der Täter aus Limburg stammte, wurde er von einer Spezialeinheit der Polizei überwacht und festgenommen. Bei der Festnahme in der Grabenstraße wurden eine Handfeuerwaffe und ein ebenfalls verbotenes Messer von den Beamten sichergestellt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Polizisten auch die Wohnung und das Auto des 54-Jährigen. Dort fanden die Ermittler eine Langwaffe (Flinte), Munition und zwei Stichwaffen. Der Festgenommene besaß keine Waffenbesitzkarte oder waffenrechtliche Erlaubnis. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
2. Motorrollerdiebstahl,
Limburg, Schaumburger Straße, Mittwoch, 17.04.2024, 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr
(wie) Ein Mann in Limburg wurde am Mittwoch während der Arbeit bestohlen, als sein Motorroller gestohlen wurde. Der 62-jährige Mann hatte seinen roten Motorroller der Marke "Aprilla" vor der alten Blechwarenfabrik in der Schaumburger Straße abgestellt. Als er gegen 22:00 Uhr nach Beendigung seiner Schicht zu seinem Abstellplatz zurückkehrte, war der Roller verschwunden. Wie das Zweirad mit dem Versicherungskennzeichen 823-SAD gestohlen wurde, ist unbekannt. Hinweise werden von der Polizei unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 erbeten.
3. Werkzeug- und Dieseldiebstahl,
Hadamar, Hammerweg, Mittwoch, 17.04.2024, 16:00 Uhr bis Donnerstag, 18.04.2024, 07:00 Uhr
(wie) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Einbrecher auf einer Baustelle in Hadamar Diebesgut erlangt. Die Täter näherten sich im Schutz der Dunkelheit einem Bagger auf der Baustelle im Hammerweg am Stadtrand von Hadamar. Aus einer Kiste entwendeten sie verschiedene Werkzeuge. Zusätzlich zapften die Diebe etwa 50 Liter Diesel ab und nahmen ihn mit. Danach verschwanden die Täter unerkannt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06431/ 9140-0 entgegen.
4. Rettungshubschraubereinsatz nach Arbeitsunfall, Limburg, Siemensstraße, Donnerstag, 18.04.2024, 11:50 Uhr
(wie) Nach einem Arbeitsunfall in Limburg musste am Donnerstag der Rettungshubschrauber in Limburg landen. Gegen 11:50 Uhr wurden Rettungsdienst und Polizei zu einer Baustelle in der Siemensstraße gerufen. Dort wurde ein Bauarbeiter von einem schweren Holzbalken im Nackenbereich getroffen. Der Notarzt behandelte den 47-jährigen Mann und ließ ihn vom Rettungshubschrauber in eine Fachklinik nach Koblenz fliegen. Das Amt für Arbeitsschutz wurde informiert und kam zur Baustelle. Die Polizei fand keine Hinweise auf eine strafbare Handlung.
5. Betrunken über rote Ampel gefahren,
Weilburg, Postplatz, Freitag, 19.04.2024, 01:35 Uhr
(wie) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein betrunkener Autofahrer nach einer Rotlichtfahrt in Weilburg aus dem Verkehr gezogen. Eine Streife der Weilburger Polizei beobachtete gegen 01:35 Uhr einen Dacia am Postplatz, der über eine schon längere Zeit rot zeigende Ampel gefahren war. Bei der anschließenden Kontrolle des 43-jährigen Fahrers stellte sich schnell heraus, dass er stark betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Daher wurde der Mann vorläufig festgenommen, eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein eingezogen.
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POL-LM: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Limburg (ost)
Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
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Telefon: (0611) 345-1044/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
POL-MR: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Marburg-Biedenkopf (ost)
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-OH: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Osthessen (ost)
Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
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POL-DA: Südhessen: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Südhessen (ost)
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 87 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ist in Höhe einer Kita in Lampertheim (Kreis Bergstraße) eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters brachte eine Geschwindigkeit von 49 km/h zutage. Die 19 km/h Tempoüberschreitung kosten den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main erwischte es an der Blitzstelle in der Hanauer Landstraße einen Pkw-Fahrer. Der war anstelle der erlaubten 50 mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", resümiert Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Polizei und Kommunen "blitzen" im Rahmen des Speedmarathons noch bis 22.00 Uhr und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeltreue können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
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POL-LDK: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Dillenburg (ost)
Der aktuelle Speedmarathon in Hessen hat die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen um 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Standorte für die Geschwindigkeitskontrollen wurden vorher über die Medien bekannt gegeben. Nach mehr als acht Stunden - also etwa zur Halbzeit - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Es gibt viel weniger Beanstandungen an den Messstellen im Vergleich zu den üblichen, nicht angekündigten Geschwindigkeitskontrollen. Die Mehrheit hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters haben die Fahrerinnen und Fahrer offensichtlich auch ihre Geschwindigkeiten den nassen Straßenverhältnissen angepasst.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einem Blitzstandort in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer sein Auto von erlaubten 50 km/h auf 37 km/h. Der Raser muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
In Lampertheim (Kreis Bergstraße) wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in Höhe einer Kita eingerichtet. Die Messung eines Kleintransporters ergab eine Geschwindigkeit von 49 km/h. Die 19 km/h Überschreitung kostet den Fahrer ein Verwarnungsgeld von 70 Euro.
In Frankfurt am Main wurde an einem Blitzstandort in der Hanauer Landstraße ein Autofahrer erwischt. Statt der erlaubten 50 km/h fuhr er mit 72 km/h in Richtung Stadtmitte. Dafür sieht der Bußgeldkatalog einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro vor.
"Die ersten Ergebnisse des Speedmarathons zeigen, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bereit sind, Verantwortung für ihre eigene und die Sicherheit anderer zu übernehmen", fasst Erster Polizeihauptkommissar Stefan Holewa, Leiter der polizeilichen und kommunalen Geschwindigkeitsmessungen in Hessen, zusammen, "Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Geschwindigkeitsverstöße konsequent zu ahnden, um die Mobilität aller sicherer zu machen."
Die Polizei und die Kommunen werden im Rahmen des Speedmarathons bis 22.00 Uhr "blitzen" und rufen alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten und ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und Einhaltung der Regeln können wir gemeinsam die Sicherheit auf unseren Straßen gewährleisten.
Guido Rehr, Pressesprecher
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POL-GI: Zwischenfazit zum Speedmarathon 2024 - Polizei zieht Bilanz zur Halbzeit
Gießen (ost)
Der diesjährige Speedmarathon hat in Hessen die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz.
Seit heute Morgen 06.00 Uhr überwachen Polizistinnen und Polizisten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmender Kommunen verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Blitzstellen wurden zuvor über die Medien bekanntgegeben. Etwa zur Halbzeit - nach mehr als acht Stunden - ziehen Polizei und Kommunen eine positive Bilanz. Von den Messstellen werden weitaus weniger Beanstandungen zurückgemeldet, als bei den üblichen - nicht zuvor angekündigten - Geschwindigkeitsmessungen. Das Gros hält sich vorbildlich an die geltenden Tempolimits. Aufgrund des regnerischen Wetters passten die Fahrerinnen und Fahrer zudem offensichtlich ihre Geschwindigkeiten an die nassen Fahrbahnverhältnisse an.
Trotz dieser erfreulichen Ergebnisse gibt es jedoch auch einen Anteil von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern, die zu schnell unterwegs waren. Diese Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften sind besorgniserregend und verdeutlichen die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen zur Verkehrserziehung und -überwachung.
An einer Blitzstelle in Florstadt-Staden (Landkreis Wetterau) beschleunigte ein Schnellfahrer seinen Pkw bei erlaubten 50 km/h auf 37 km/h. Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
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POL-DA: Lorsch: Schwertransport fährt ohne Genehmigung nach Langen
Lorsch (ost)
Am Mittwoch (18.04.) hat eine Streife der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen auf der A 67 einen Schwertransport kontrolliert, der einen Kettenbagger mit einem Gewicht von etwa 35 Tonnen geladen hatte. Laut den Frachtpapieren sollte der 48-jährige Fahrer die Baumaschine von Mannheim nach Langen transportieren. Aufgrund der Größe und des tatsächlichen Gewichts war die Inbetriebnahme der beladenen Fahrzeugkombination genehmigungs- und erlaubnispflichtig.
Das Transportunternehmen konnte die Routeerlaubnis erst mit erheblicher Verzögerung vorlegen. Allerdings war der Zielort Langen nicht in dieser aufgeführt. Das Unternehmen gab daraufhin bekannt, dass die Baumaschine nun nicht mehr nach Langen, sondern gemäß der Routeerlaubnis transportiert werden soll. Der Fahrer durfte nicht weiterfahren, bis das fehlende Begleitfahrzeug eintraf. Knapp drei Stunden später stellte die Streife den zuvor kontrollierten Schwertransport, begleitet von einem Begleitfahrzeug, erneut auf der A 5 fest, als beide Fahrzeuge die Autobahn in Richtung Langen verließen. Der Abschnitt von der A 5 bis zum Zielort wurde absichtlich ohne die erforderliche Erlaubnis befahren.
Jetzt erwarten die Verantwortlichen verschiedene Anzeigen. Gegen das Transportunternehmen wird außerdem eine Maßnahme zur Gewinnabschöpfung geprüft.
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Polizeipräsidium Südhessen
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POL-OH: Polizeipräsidium Osthessen übergibt 1.000 Euro an Hessische Polizeistiftung
Fulda (ost)
Polizeipräsidium Osthessen übergibt 1.000 Euro an Hessische Polizeistiftung Fulda. Traditionell hat das Polizeipräsidium Osthessen die Adventszeit genutzt, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Am Freitag (19.04.) übergaben Polizeipräsident Michael Tegethoff, Polizeihauptkommissarin Nadine Renno und Kriminaloberkommissarin Mervi Boldt 1.000 Euro an Karsten Bech, Vorsitzender der Hessischen Polizeistiftung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Osthessen kamen im Dezember zur Adventsandacht und einem kleinen Weihnachtsfest zusammen. Viele von ihnen hatten im Vorfeld fleißig gebacken. Kuchen, Plätzchen und heiße Getränke wurden beispielsweise durch die osthessischen Führungskräfte und den Personalrat serviert und ausgeschenkt. Im Fokus stand jedoch nicht nur das besinnliche und gesellige Beisammensein, sondern auch der gute Zweck: Der Erlös geht alljährlich an eine gemeinnützige Organisation aus der Region. In diesem Jahr hat sich das Polizeipräsidium Osthessen für die überregionale Hessische Polizeistiftung entschieden. "Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr eine beachtliche Spende zusammengekommen ist und ich Ihnen 1.000 Euro im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen übergeben kann", so Tegethoff bei der Scheckübergabe.
Karsten Bech, Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Polizei Hessen, bedankte sich herzlichst. "Polizeibeschäftigter zu sein heißt auch, sich oft in Gefahr begeben zu müssen. Nicht selten werden meine Kolleginnen und Kollegen im Rahmen ihrer Dienstausübung verletzt", so Bech, der selbst Polizeibeamter ist. Seit über 40 Jahren hat es sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht getreu dem Motto "Auch Helfer brauchen Hilfe", Betroffene, die beispielsweise bei Ausübung ihrer Tätigkeit schwer verletzt wurden, sowie die Angehörigen von im Dienst getöteten Polizisten zu unterstützen. Die 1.000 Euro des Polizeipräsidiums Osthessen können gut genutzt werden, um Menschen, die sich täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen, zu helfen.
Julissa Sauermann,
Pressesprecherin
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POL-OH: Verkehrsmeldungen für die Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg
Osthessen (ost)
Verkehrsberichte für die Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg
FD
Einzelunfall
Künzell. Bei einem Vorfall am Donnerstag (18.04.) entstand ein Sachschaden von etwa 5.500 Euro. Ein 56-jähriger Fahrer eines VW fuhr gegen 15:50 Uhr auf der Grezzbachstraße von der Hahlweg in Richtung Fuldaer Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er in Höhe der Hausnummer 6 von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Stromverteilerkasten und einem Gartenzaun. Niemand wurde verletzt.
Polizeistation Fulda
HEF
Zusammenstoß
Niederaula. Am Donnerstag (18.04.), gegen 13:25 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Fahrer eines Ford rückwärts von einer Einfahrt auf die Straße "Am Linges". Ein 75-jähriger Fahrer eines VW Golf aus Niederaula fuhr gleichzeitig die Straße "Am Linges" in Richtung Inselstraße. Aus unbekannten Gründen kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 75-Jährige wurde leicht verletzt. Sein Golf war nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 11.000 Euro.
Unfallflucht
Schenklengsfeld. Am Donnerstag (18.04.), gegen 11:15 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Fahrer eines VW aus Niddatal auf der L 3171 von Schenklengsfeld nach Malkomes. Nach aktuellen Erkenntnissen überquerte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer während eines Überholvorgangs die Fahrbahnmitte, wodurch der VW-Fahrer ausweichen musste und die Leitplanke streifte. Der Verursacher flüchtete. Es entstand ein Schaden von etwa 3.400 Euro. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld, Tel. 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Verkehrsunfall
Bad Hersfeld. Am Donnerstag (18.04.), gegen 16:10 Uhr, fuhr eine 54-jährige Fahrerin eines Skoda aus Bruchköbel von der Autobahnausfahrt der A4 und wollte in Richtung Unterhaun weiterfahren. Ein 38-jähriger Fahrer eines Sprinter aus Bad Bibra fuhr zu dieser Zeit die B 27 von der Stadtmitte in Richtung Unterhaun. Aus unklaren Gründen kam es zum Zusammenstoß zwischen der 54-Jährigen und dem vorfahrtsberechtigten Sprinterfahrer. Der Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Der Skoda musste abgeschleppt werden.
Polizeistation Bad Hersfeld
Alleinunfall auf der Autobahn
Wildeck-Obersuhl. Am Freitag (19.04.) ereignete sich gegen 12 Uhr ein Unfall auf der A4 - im Bereich der Anschlussstelle Obersuhl.
Nach aktuellen Informationen fuhr ein 18-Jähriger aus Aschaffenburg mit seinem BMW auf der Autobahn in Richtung Frankfurt, als er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Wagen überschlug sich und prallte gegen einen Baum, der umfiel. Der 18-Jährige wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Sein BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist noch unbekannt. Eine Fahrspur war vorübergehend blockiert. Die Feuerwehr entfernte den Baum von der Fahrbahn, sodass die Autobahn wieder vollständig befahrbar ist.
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POL-RTK: Hoher Schaden nach Schockanruf +++ Autoaufbruch scheitert
Bad Schwalbach (ost)
1. Großer Schaden nach betrügerischem Anruf,
Rheingau-Taunus-Kreis, Donnerstag, 18.04.2024, 13.15 bis 14.40 Uhr
(da)Die Polizei berichtet immer wieder über Betrugsfälle am Telefon. Insbesondere der "Schockanruf" betrifft häufig ältere Menschen, die um ihre Ersparnisse gebracht werden. Diesmal wurde ein 63-Jähriger im Rheingau-Taunus-Kreis Opfer. Nachdem er einen Anruf erhalten hatte, dass seine Tochter nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Untersuchungshaft sitze und nur gegen Kaution freikäme, sammelte der Mann Schmuck und Gold im Wert von über 60.000 Euro. Natürlich waren am Telefon wieder einmal keine Polizei oder Staatsanwaltschaft, sondern Betrüger. Gutgläubig übergab er daraufhin sein Erspartes an eine unbekannte Person. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die noch andauern. Der 63-Jährige entschloss sich jedoch nach der Erkenntnis, betrogen worden zu sein, zu einem mutigen Schritt: Er offenbarte sich seinen Angehörigen und der Polizei. Ein Schritt, den viele Opfer nicht wagen. Die Scham, auf einen Betrug hereingefallen zu sein, ist oft zu groß. Doch diese Scham hilft nur den Betrügern. Daher ist es wichtig, mit Familienmitgliedern über solche Betrügereien zu sprechen. Der Schockanruf zielt gezielt auf ältere Menschen ab. Diese "Zielgruppe" informiert sich möglicherweise nicht regelmäßig über solche Delikte und ist dann im schlimmsten Fall überfordert, wenn die Betrüger sich als Polizei am Telefon ausgeben und die Ängste ihrer Opfer ausnutzen. Oft möchten ältere Menschen besonders gerne ihren Kindern oder Enkelkindern helfen. Daher appelliert die Polizei: Überlegen Sie, wer in Ihrem Umfeld möglicherweise noch nichts von dieser Betrugsmasche gehört hat, und sprechen Sie gezielt darüber. Nur so kann man dem Treiben Einhalt gebieten.
2. Einbruchsversuch an Auto gescheitert,
Idstein, Nassauer Straße, Donnerstag, 18.04.2024, 20 Uhr bis Freitag, 19.04.2024, 7.50 Uhr
(da)In der Nacht zum Freitag scheiterten Einbrecher in Idstein. Zwischen 20 Uhr und 7.50 Uhr hatten sie es auf einen Mercedes V-Klasse abgesehen, der in der Nassauer Straße parkte. Mit einem unbekannten Werkzeug versuchten sie, das Türschloss aufzubrechen. Dies gelang jedoch nicht, daher zogen die Diebe unverrichteter Dinge ab. Sie hinterließen einen Schaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizeistation Idstein hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt unter der Rufnummer (06126) 9394-0 Hinweise entgegen.
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
POL-DA: Darmstadt-Eberstadt: Brand in Hochhaus ruft Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan
Darmstadt-Eberstadt (ost)
Am Freitagmorgen (19.4.) gegen 8.30 Uhr brach aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer in einer Wohnung im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses im August-Metz-Weg aus. Daraufhin wurden zahlreiche Rettungskräfte alarmiert. Es mussten insgesamt 22 Personen aus dem Gebäude evakuiert werden. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und verhinderte so, dass das Gebäude oder andere Wohnungen beschädigt wurden. Zwei Bewohnerinnen im Alter von 24 und 29 Jahren wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt, eine von ihnen wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Alle fünf Wohnungen im fünften Stock sind derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner wurden vorübergehend anderweitig untergebracht. Der entstandene Schaden durch das Feuer wird vorläufig auf mindestens 750.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar und wird vom zuständigen Kommissariat 10 der Kriminalpolizei Darmstadt weiter untersucht.
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POL-HG: Drohungen und rassistische Beleidigungen von Rentnerpaar +++ Glastür von Kirche eingeworfen +++ Betrüger in Rentnerwohnung +++ Alleinunfall unter Drogen- und Alkoholeinfluss
Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Einschüchterungen und rassistische Beschimpfungen von einem älteren Ehepaar, Bad Homburg, Kirdorf, Rotlaufweg, Donnerstag, 18.04.2024, 17.45 Uhr
(da)Ein älteres Ehepaar wird verdächtigt, eine Hundehalterin in Bad Homburg-Kirdorf bedroht und rassistisch beleidigt zu haben. Die 39-jährige Frau spazierte gegen 17.45 Uhr mit ihren Hunden im Rotlaufweg. Zwei ältere Personen kamen ihr entgegen und sprachen sie aggressiv an. Sie wurden weiterhin rassistisch beleidigt und drohten, dem Hund mit einem Stock den Kopf einzuschlagen. Die 39-Jährige entfernte sich daraufhin mit ihren Hunden vom Ort des Geschehens, ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Täter sollen ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren mit mitteleuropäischem Aussehen gewesen sein. Die Frau war klein und etwa 1,55 Meter groß, trug eine Mütze, eine schwarze Jogginghose und hatte aufgemalte Augenbrauen. Der Mann war kräftiger, etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, hatte weiße Haare, trug eine rote Mütze, eine Weste, einen blauen Pullover, blaue Jeans und eine Uhr am linken Handgelenk. Die Polizei sucht nun nach den beiden Personen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
2. Kirchenglastür eingeworfen,
Bad Homburg, Heuchelheimer Straße, Montag, 15.04.2024, 17 Uhr bis Mittwoch, 17.04.2024, 15 Uhr
(da)Unbekannte Täter haben zwischen Montag, 17 Uhr, und Mittwoch, 15 Uhr, die Glastür einer Kirche in Bad Homburg zerstört. Die Kirche befindet sich in der Heuchelheimer Straße. Da die genaue Tatzeit noch nicht bekannt ist und keine weiteren Hinweise auf die Täter vorliegen, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Wer etwas Verdächtiges bemerkt hat, wird gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.
3. Betrüger in der Wohnung eines Rentners,
Steinbach, Kronberger Straße, Mittwoch, 17.04.2024, vormittags
(da)Ein 80-jähriger Mann wurde am Mittwochvormittag in Steinbach Opfer von Trickbetrügern. Der Rentner lebt in einem Mehrfamilienhaus in der Kronberger Straße. Zu einem unbekannten Zeitpunkt am Vormittag klingelte ein Ehepaar an seiner Tür und behauptete, ebenfalls in dem Gebäude zu wohnen. Sie gaben vor, dass in ihrer Wohnung Reparaturen durchgeführt würden und baten darum, seine Dusche benutzen zu dürfen. Der 80-Jährige ließ das Paar trotz fehlender Bekanntschaft in die Wohnung. Während einer der Betrüger das Bad nutzte, wurde der Rentner vom anderen in ein Gespräch verwickelt. Nach 20 Minuten verließen sie die Wohnung. Erst später bemerkte der Rentner, dass seine EC-Karte fehlte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Betrüger bereits mehrere tausend Euro von seinem Konto abgehoben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und bittet um Hinweise zu dem Betrügerpaar. Beide waren etwa 25 bis 35 Jahre alt und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (06172) 120-0 entgegen.
4. Alleinunfall unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Bad Homburg, Saalburgstraße, Freitag, 19.04.2024, 1.50 Uhr
(da)In den frühen Morgenstunden des Freitags ereignete sich in Bad Homburg ein Alleinunfall unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Gegen 1.50 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Fiat vom Hindenburgring kommend in Richtung Dietigheimer Straße. An der Kreuzung zur Saalburgstraße verlor er aufgrund hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen ein Verkehrsschild. Anschließend überquerte er erneut die Saalburgstraße, bevor er auf der gegenüberliegenden Straßenseite frontal gegen eine Mauer prallte und schließlich zum Stillstand kam. Dabei wurde der Fiat erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf über 12.000 Euro geschätzt. Der Fahrer rief selbst den Notruf der Polizei, um den Vorfall zu melden. Bei der Ankunft der Streife gab es mehrere Ungereimtheiten. Der 19-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis und es gab Hinweise auf Drogen- und Alkoholkonsum zum Unfallzeitpunkt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,27 Promille. Der Fahrer behauptete, unverletzt zu sein, wurde aber vorsichtshalber zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde auch eine Blutprobe für die polizeilichen Ermittlungen entnommen.
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POL-WI: Kupferdiebstahl +++ jugendlicher Vandalismus
Wiesbaden (ost)
1. Diebstahl von Kupferkabeln,
(jg)In der Nacht vom vergangenen Mittwoch, dem 17.04.2024, auf Donnerstag, dem 18.04.2024, haben dreiste Diebe wichtige Materialien von einer Baustelle in Wiesbaden gestohlen. Der oder die Täter betraten das frei zugängliche Gelände in der Deponiestraße und begannen, an einer Kabeltrommel zu arbeiten. Dabei stahlen sie ein etwa sechs Meter langes Kupferkabel. Bei dem Diebstahl wurde die restliche Trommel so stark beschädigt, dass das darauf befindliche Kabel sowie die Isolierung unbrauchbar wurden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier in Wiesbaden unter (0611) 345-2240 entgegen.
(jg)Am Donnerstagnachmittag verursachten mehrere Jugendliche an zwei in einer Tiefgarage geparkten Oldtimer-Fahrzeugen in Wiesbaden erhebliche Schäden. Eine Gruppe von etwa sechs Jugendlichen hielt sich unbefugt in der Tiefgarage am Bahnhofsplatz auf, als einige beschlossen, auf den Motorhauben zweier Oldtimer herumzuspringen. Darüber hinaus drangen sie in die Fahrzeuge ein und urinierten hinein. Außerdem beschädigten sie den Schaltknüppel, die Sonnenblenden und das Stoffdach des Cabrios an einem der Fahrzeuge. Durch Tritte entstanden zudem mehrere Dellen an der Karosserie. Die Gruppe wurde bei der Tat beobachtet. Ein Teil der Jugendlichen wurde von der alarmierten Polizei kontrolliert und festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Vandalen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der noch nicht abschließende Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Haus des Jugendrechts in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2610 entgegen.
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POL-MTK: Wohnungseinbrüche +++ Frau am Busbahnhof angegangen +++ Rucksack aus Fahrzeug gestohlen +++ Mitsubishi bei Verkehrsunfallflucht beschädigt
Hofheim (ost)
1. Einbrüche in Wohnungen,
Eschborn-Niederhöchstadt, Ginsterweg und Rotdornweg, Dienstag, 16.04.2024, 16 Uhr bis Donnerstag, 18.04.2024, 19.50 Uhr
(ro)Zwischen Dienstagnachmittag und Donnerstagabend brachen Unbekannte in Eschborn-Niederhöchstadt in zwei Einfamilienhäuser ein. Die Einbrecher drangen zwischen Mittwoch- und Donnerstagabend gewaltsam durch die Terrassentür in ein Wohnhaus im Ginsterweg ein und durchsuchten alle Zimmer. Sie stahlen Schmuck von unbekanntem Wert und entkamen unerkannt. In einem Einfamilienhaus im Rotdornweg brachen Diebe zwischen Dienstag- und Donnerstagabend durch ein Küchenfenster ein. Auch hier wurden die Wohnräume durchsucht. Die Kriminellen entwendeten schließlich ein schwarzes Mountainbike aus der Gartenhütte des Anwesens. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Täter. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06196) 2073-0.
2. Angriff auf Frau am Busbahnhof,
Hattersheim, Untertorstraße, Donnerstag, 18.04.2024, 8.40 Uhr
(ro)Eine Frau wurde am Donnerstagmorgen am Busbahnhof in Hattersheim von einem Unbekannten körperlich angegriffen und bedroht. Die 18-Jährige wurde aus unbekannten Gründen von einem Mann auf die Schulter geschlagen. Er drohte mit weiteren Schlägen und beleidigte sie. Der Angreifer soll zwischen 1,55 und 1,60 Meter groß, etwa 25 bis 30 Jahre alt und übergewichtig sein. Nach Angaben des Opfers hatte er eine südländische Erscheinung, auffällig dicke Lippen, kurz rasierte dunkle Haare, humpelte leicht und trug einen Jogginganzug. Die Polizei in Hofheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (06192) 2079-0.
3. Diebstahl eines Rucksacks aus einem Fahrzeug,
Hattersheim, Heddingheimer Straße, Donnerstag, 18.04.2024, 17.40 Uhr
(ro)Ein Dieb stahl am frühen Donnerstagabend auf einem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Heddingheimer Straße in Hattersheim einen Rucksack aus einem Auto. Eine Frau verstaute gegen 17.40 Uhr ihre Einkäufe im Kofferraum ihres Fahrzeugs. In dieser Zeit nutzte ein Unbekannter die Gelegenheit und entwendete den Rucksack, in dem sich auch die Geldbörse der Geschädigten befand, aus dem unverschlossenen Auto. Bisher ist nur bekannt, dass der Mann ein schwarzes Oberteil mit Kapuze trug. Falls Ihnen etwas aufgefallen ist, kontaktieren Sie die Polizeistation Hofheim unter der Rufnummer (06192) 2079-0.
4. Beschädigung eines Mitsubishi bei Fahrerflucht, Hattersheim, Hans-Ringenbach-Straße, Mittwoch, 17.04.2024, 20 Uhr bis Donnerstag, 18.04.2024, 8.30 Uhr
(ro)In der Nacht zum Donnerstag ereignete sich in der Hans-Ringenbach-Straße in Hattersheim eine Fahrerflucht. Zwischen Mittwoch, 20 Uhr, und Donnerstag, 8.30 Uhr, stieß ein unbekanntes Fahrzeug vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen einen ordnungsgemäß geparkten, schwarzen Mitsubishi. Der verantwortliche Fahrer oder die Fahrerin entfernte sich danach mit dem Fahrzeug von der Unfallstelle. Am Mitsubishi entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrerflucht. Zeugen, die den Unfall am Mittwochabend beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (06192) 2079-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
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POL-WE: Geldbörse gestohlen + Alkoholika eingesteckt
Friedberg (ost)
Bad Vilbel-Dortelweil: Diebstahl einer Geldbörse
Ein Unbekannter gelangte gestern Abend (18.04.2024) in ein Einfamilienhaus in der Kreisstraße. Er entwendete eine Geldbörse aus dem Hausflur, in der sich etwas Bargeld befand. Der Schaden beläuft sich auf 100 Euro. Die Bewohnerin erwischte den Dieb in flagranti, woraufhin er sofort die Flucht ergriff. Die Polizei sucht nun nach dem Täter, der zwischen 170-175 cm groß war, 45-50 Jahre alt, blonde kurze Haare hatte und nach Zeugenaussagen ein europäisches Aussehen hatte. Er trug eine blaue Jeans, einen grauen Daunenmantel bis zu den Knien und schwarze Sneaker mit orangefarbener Sohle. Wer hat den Mann gegen 18:20 Uhr in der Kreisstraße gesehen? Hinweise werden von der Polizei in Bad Vilbel unter der Telefonnummer 06101/54600 erbeten.
Friedberg: Diebstahl von Alkoholika
Ein 37-jähriger Mann betrat gestern (18.04.2024) um 16:25 Uhr einen Supermarkt in der Straßheimer Straße. Er steckte drei Dosen verschiedener Alkoholika in seine Jackentasche und passierte den Kassenbereich, ohne zu bezahlen. Als er den Laden verlassen wollte, wurde er von einem Ladendetektiv konfrontiert, der den Diebstahl beobachtet hatte. Der Detektiv versuchte, den Mann ins Büro zu bringen, aber dieser riss sich los und griff den Mitarbeiter an. Der Detektiv brachte den 37-Jährigen zu Boden und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Der Dieb muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls und versuchter Körperverletzung verantworten.
Kerstin Müller, Pressesprecherin
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POL-OH: Mehrere Einbrüche in Gartenhütten und Fahrraddiebstähle - Zeugen gesucht - Kennzeichendiebstahl
Hersfeld-Rotenburg (ost)
Meherere Vorfälle von Einbrüchen in Gartenhütten und Fahrraddiebstählen - Zeugen werden gesucht
Kerspenhausen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (18.04.) ereigneten sich mehrere versuchte und vollendete Einbrüche in Gartenhütten und eine Garage.
In den Straßen "Auenblick", "An der Wolfsgrube" und Fichtenstraße gab es drei versuchte Einbrüche in Gartenhäuser. Die Täter brachen zweimal gewaltsam Türen auf und einmal ein Vorhängeschloss. Der Gesamtschaden an allen drei Tatorten beläuft sich auf etwa 1.250 Euro.
Zusätzlich wurde in eine weitere Gartenhütte in der Fichtenstraße eingebrochen. Die Einbrecher stahlen zwei E-Bikes der Marke Rotwild, Modelle RX750 und RX735. Der genaue Schaden und der Wert der Fahrräder sind derzeit unbekannt.
Auch eine Garage in der Straße "An der Wolfsgrube" war das Ziel von Unbekannten. Sie gelangten durch Aufhebeln einer Tür hinein. Sie entkamen mit einem schwarzen Mountainbike von Rocky Mountain, Modell Elemant Carbon 30, und einem weiß-schwarzen Pedelec von Ghost, Modell Hybride ASX Base 130 im Gesamtwert von etwa 5.700 Euro. Es entstand ein Sachschaden von etwa 250 Euro.
Ob die Taten zusammenhängen, ist noch unklar und wird von der Polizei untersucht.
Personen, die Informationen zu den Einbrüchen oder verdächtigen Beobachtungen in den Tagen und Stunden davor machen können, sowie zum Verbleib der Fahrräder, werden gebeten, sich an die Polizeistation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/932-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Kennzeichendiebstahl
Niederjossa. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (17.04.) wurde das vordere amtliche Kennzeichen HEF-MC 61 eines blauen VW Tiguan gestohlen. Das Auto stand zu diesem Zeitpunkt in der Nordstraße.
Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/932-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Sandra Suski, Pressesprecherin
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POL-F: 240419 - 0412 Frankfurt - Hausen: Zeugenmeldung führt zu Festnahmen
Frankfurt (ost)
(lo) Am gestrigen Tag (18. April 2024) gegen 20:40 Uhr informierte ein aufmerksamer Bürger die Polizei in Frankfurt über vier Personen, die in der Gießfeldstraße Graffiti mit dem Schriftzug "#freepalastine" sprühten. Nachdem die Polizeistreife schnell eintraf, gelang es ihnen, einen der vier Verdächtigen festzunehmen.
Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen kehrte einer der drei flüchtigen Täter zum Tatort zurück und wurde von der anwesenden Polizei festgenommen.
Bei dem zurückgekehrten 17-jährigen "Künstler" fanden die Beamten neben farbigen Fingern auch 114 Gramm einer Substanz ähnlich wie Betäubungsmittel, eine Feinwaage, eine Pfefferpistole und etwa 165 Euro.
Gegen den 17-jährigen Verdächtigen wird wegen des Verdachts auf illegalen Drogenhandel ermittelt. Zudem müssen sich die beiden Verdächtigen (18 und 17 Jahre alt) auch wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten.
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Polizeipräsidium Frankfurt am Main
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POL-F: 240419 - 0411 Frankfurt - Oberrad: Tätlicher Angriff bei Verkehrskontrolle
Frankfurt (ost)
Am Donnerstagnachmittag (18. April 2024) versuchten Polizisten gegen 16.15 Uhr, einen Radfahrer im Bereich der Wiener Straße zu kontrollieren. Nachdem der Fahrer über den Lautsprecher des Streifenwagens angesprochen wurde, versuchte er zunächst zu fliehen, wurde jedoch bald darauf gestellt.
Anschließend fuhr er ohne Geschwindigkeit zu reduzieren und ohne auf die Anweisungen der Polizei zu achten auf einen Polizisten zu. Dieser konnte nicht rechtzeitig ausweichen und es kam zu einem Zusammenstoß.
Der Verdächtige, ein 17-Jähriger, wurde daraufhin festgenommen, während der Polizist bei dem Zusammenstoß leicht verletzt wurde. Der 17-Jährige wurde zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zur Polizeidienststelle gebracht. Bei einer Durchsuchung seiner Umhängetasche wurden etwa 100 Gramm Haschisch gefunden und beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war, wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er einem Erziehungsberechtigten übergeben.
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POL-HR: HombergSchwalmstadt - Polizei führt Kontrollen im Umfeld von Schulen durch
Homberg (ost)
Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 19.04.2024:
Homberg / Schwalmstadt
Polizei kontrolliert Umgebung von Schulen
Zeit: Donnerstag, 18.04.2024, 09:00 - 15:30 Uhr
Am gestrigen Donnerstag führte die Polizei des Schwalm-Eder-Kreises Kontrollen in der Nähe von weiterführenden Schulen durch. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf illegalen, aber auch legalen Drogen (Nikotin, Alkohol, etc...). Die sogenannten "Schulumfeldkontrollen" sind hauptsächlich präventiver Natur, da der Jugendschutz einen hohen Stellenwert hat. Festgestellte Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten werden konsequent verfolgt.
Während der aktuellen Kontrollmaßnahmen wurden 30 Personen in der Umgebung von Schulen in Homberg und Schwalmstadt überprüft. Abgesehen von einer Anzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Hessische Schulgesetz, da ein Jugendlicher aus dem Schwalm-Eder-Kreis der Schulpflicht nicht nachkam, wurden keine Verstöße festgestellt.
Zukünftig werden ähnliche Kontrollmaßnahmen in der Umgebung von Schulen im Schwalm-Eder-Kreis von der Polizei fortgesetzt.
Jens Breitenbach, PHK -Pressesprecher-
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Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder
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34576 Homberg
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POL-OH: Polizei Osthessen sensibilisiert zum Thema "Ansprechen von Kindern"
Fulda (ost)
Die Polizei in Osthessen sensibilisiert zum Thema "Ansprechen von Kindern".
In der Rhön gibt es derzeit vermehrt Berichte in Messenger-Gruppen und in sozialen Medien, dass unbekannte Männer Kinder im Bereich von Hofbieber aus Fahrzeugen heraus angesprochen haben.
Die Polizei in Osthessen versteht die Ängste der Eltern und nimmt solche Berichte sehr ernst. Die Ermittler überprüfen diese Hinweise sorgfältig und gehen ihnen sofort nach. Erfahrungen haben gezeigt, dass der Verdacht auch auf harmlose Situationen zurückzuführen sein kann. Bisher konnten aus den eingegangenen Berichten der letzten Tage keine strafbaren Handlungen festgestellt werden. Es gibt derzeit keine erkennbaren Verbindungen zwischen den beiden gemeldeten Vorfällen.
Die Polizei sensibilisiert die Öffentlichkeit:
Die osthessische Polizei schätzt derzeit ein, dass aufgrund der häufigen Nutzung sozialer Netzwerke in Bezug auf das Ansprechen von Kindern, sowohl Eltern als auch Schulen und Kindergärten täglich zunehmend besorgt sind und diese Unruhe auf verschiedene Ortschaften übergreift. Viele Eltern sind dadurch sehr besorgt.
Meist gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge: Es ist wichtig, dass Eltern regelmäßig mit ihren Kindern über Verhaltensregeln sprechen - auch auf dem Schulweg. Die Polizei in Osthessen weist darauf hin, dass Kinder durch viele Gespräche in Schulen - insbesondere zu Beginn des Schuljahres - sensibilisiert sind und manche Alltagssituationen als gefährlich empfinden können.
Deshalb appelliert die osthessische Polizei: Melden Sie verdächtige Situationen bitte der örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder wählen Sie im Notfall den Notruf. Verbreiten Sie keine Fotos von fremden Personen, Fahrzeugen oder Kennzeichen eigenständig. Dies kann schwerwiegende Folgen für unbeteiligte Personen haben.
Die osthessische Polizei nimmt Hinweise besorgter Bürger weiterhin ernst und ist sensibilisiert. Eltern, die sich allgemein über das Thema "Ansprechen von Kindern" informieren möchten, können sich mit ihren Fragen gerne an die Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Osthessen unter der E-Mail-Adresse praevention.ppoh@polizei.hessen.de wenden.
Sandra Suski, Pressesprecherin
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POL-KS: Dreiste Trickdiebe stehlen hochwertigen Schmuck: Zeugen in Grebenstein gesucht
Kassel (ost)
Grebenstein (Landkreis Kassel):
Ein älteres Ehepaar in Grebenstein wurde gestern Mittag Opfer eines dreisten Trickdiebstahls. Gegen 12 Uhr klingelte ein bisher unbekannter Täter am Haus des Seniorenpaars in einem Wohngebiet zwischen der B 83 und der Straße "Steinerne Brücke" und fragte, ob sie Interesse an der Abgabe von Elektroschrott hätten. Im Verlauf des Gesprächs wurden der Mann und ein weiterer Komplize ins Haus gelassen, wo das Ehepaar mit den beiden Fremden in den Keller ging. Währenddessen gelangte offenbar ein dritter Täter durch die angelehnte Haustür ins Schlafzimmer und stahl unbemerkt hochwertigen Schmuck. Als die Bewohner den Diebstahl später bemerkten, waren die Täter bereits verschwunden. Zwei der drei Trickdiebe können wie folgt beschrieben werden:
1. Täter: Männlich, 20 bis 30 Jahre alt, schlank, ca. 1,75 Meter, kurze dunkle Haare, trug eine Blue-Jeans, eine dunkle Basecap und Gartenhandschuhe.
2. Täter: Männlich, 20 bis 30 Jahre alt, kräftige Statur, ca. 1,75 Meter, kurze helle Haare, trug eine Blue-Jeans.
Die Ermittler der EG SÄM der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die gestern verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen haben, sich zu melden. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.
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Ulrike Schaake
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POL-OH: Fahrzeug gestohlen
Vogelsbergkreis (ost)
Auto entwendet
Grebenhain. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag (18.04.) einen grauen Fiat Lancia Musa von einem Grundstück in der Zahmener Straße in Wünschen-Moos gestohlen. Das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen VB-L 3496 hat einen Wert von etwa 3.000 Euro. Bitte Hinweise an die Polizeistation Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Sandra Suski, Pressesprecherin
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POL-DA: Mörfelden-Walldorf: Streit im Straßenverkehr eskaliertZeugen gesucht
Mörfelden-Walldorf (ost)
Am Donnerstagnachmittag (18.4.) um etwa 16.30 Uhr ist ein Streit zwischen zwei Verkehrsteilnehmern an der Kreuzung Mainstraße Ecke Wingertstraße ausgebrochen. Aufgrund eines Missverständnisses über die Vorfahrt kam es beinahe zu einer Kollision zwischen einer Radfahrerin und einer Autofahrerin. Aus Ärger soll die Radfahrerin dann den linken Außenspiegel des weißen BMW abgeschlagen und die Fahrerin des Autos beleidigt haben. Danach sei sie auf ihrem Fahrrad davongefahren. Die Geschädigte beschrieb die Radfahrerin als etwa 50 Jahre alt, mit grauen, kurzen lockigen Haaren und einer schwarzen Sonnenbrille. Einen Fahrradhelm trug sie nicht.
In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler der Polizeistation Mörfelden-Walldorf Zeugen, insbesondere eine Zeugin mit einem Kinderwagen, die den Vorfall beobachtet haben soll. Hinweise können unter der Rufnummer 06105/4006-0 gemeldet werden.
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64285 Darmstadt
Jana Meister
Telefon: 06151 / 969 - 13130
Mobil: 0174 / 2606074
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POL-OF: Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trickdiebe beklauen Rentner, Geschwindigkeit im Visier der Ordnungshüter und mehr
Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Fahndung nach Zeugen: Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs - Hanau
(fg) Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs am Mittwochnachmittag in der Ernst-Barthel-Straße in der Nähe einer Fußgängerampel und bittet um Hinweise von Zeugen, die Informationen zu einem grauen Mitsubishi haben. Eine 43-jährige Frau erschien am Mittwoch bei der Polizei und gab an, dass sie um 12.50 Uhr mit ihrer vierjährigen Tochter die Straße bei grünem Ampelsignal überquert habe. Die Ampel befindet sich derzeit in der Ernst-Barthel-Straße in der Nähe der Baustelle "Argonner Park". Kurz bevor sie die andere Straßenseite erreichte, hörte die Frau laute Motorengeräusche. Das graue Auto fuhr mit hoher Geschwindigkeit dicht an der Frau und ihrer Tochter vorbei. Es kam fast zu einem Zusammenstoß, so die Angaben der 43-Jährigen. Das Auto fuhr dann in Richtung "In den Tannen" davon. Auf der Heckscheibe befand sich ein Aufkleber mit einem Rollstuhl. Das Auto wurde schließlich in der "Taubenkopf" Straße abgestellt, jedoch ohne Fahrer. Zeugen können sich unter der Rufnummer 06181 9597-0 bei der Polizeistation in Großauheim melden.
2. Rentner von Trickdieben bestohlen - Hanau
(jm) Am Donnerstagnachmittag waren zwei Trickdiebe in der Sternstraße im Bereich der 25er-Hausnummern unterwegs: Gegen 15 Uhr betraten sie die Wohnung eines Rentners. Sie gaben vor, Goldschmuck und Münzen kaufen zu wollen. Während ein Täter den Rentner ablenkte, durchsuchte der andere das Wohnzimmer. Die Diebe stahlen schließlich Geld vom Rentner und verschwanden. Einer der Diebe war etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß und korpulent. Er hatte kurze hellgraue Haare, trug eine blaue Jeans und eine graue Jacke. Der andere war 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 Meter groß und schlank. Er hatte dunkle kurze Haare und trug dunkle Kleidung. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.
Die Polizei empfiehlt: Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich Unterstützung von Nachbarn oder kontaktieren Sie die Polizei. Weitere nützliche Präventionstipps finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei der sicherheitstechnischen und verhaltensorientierten Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen. Für den Main-Kinzig-Kreis ist Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann der Ansprechpartner und unter der Rufnummer 06181 100-233 erreichbar.
3. Diebstahl auf Baustellen - Rodenbach
(cb) Unbekannte Diebe stahlen zwischen Mittwoch, 15.45 Uhr, und Donnerstag, 7.15 Uhr, mehrere Meter Kabel aus einem Rohbau in der Sonnenring (Hausnummern 20). Die Diebe flüchteten mit dem Kabel im Wert von etwa 1.000 Euro in unbekannte Richtung. In derselben Zeit wurde von einer Baustelle in der Adolf-Reichwein-Straße eine Rüttelplatte im Wert von 5.200 Euro gestohlen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Diebstählen gibt, wird nun untersucht. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06181 9010-0 bei der Polizeistation in der Cranachstraße zu melden.
4. Angriff im Kurpark: 25-Jähriger verletzt - Bad Orb
(fg) Am Donnerstagabend wurde ein 25-Jähriger im Kurpark in Richtung Altstadt angegriffen. Gegen 20 Uhr wurde er im Bereich der Inlinerbahn von hinten attackiert. Er erhielt einen Schlag gegen den Kopf und wurde anschließend mit Pfefferspray besprüht. Es wurde kein Geld gefordert und auch aus seiner Umhängetasche wurde nichts entwendet. Der 25-Jährige wurde nach dem Angriff ärztlich behandelt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06052 9148-0 bei der Polizeistation in Bad Orb zu melden.
5. Geschwindigkeitskontrollen im Fokus der Ordnungshüter - Bad Orb
(jm) Bei zwei Verkehrskontrollen im Rahmen der "Roadpol-Speed" Aktionswoche, die von Beamten der Polizeistation Bad Orb mit Unterstützung aus dem Main-Kinzig-Kreis am Donnerstag in Bad Orb durchgeführt wurden, wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Bei Geschwindigkeitskontrollen mit einem Lasergerät auf der Kreisstraße 890 in Richtung Bad Orb in der Nähe des Waldkindergartens und im Burgring/Ludwig-Schmank-Straße im verkehrsberuhigten Bereich wurden insgesamt 103 Fahrzeuge überprüft. Davon waren 28 Fahrer zu schnell unterwegs, was je nach Geschwindigkeit zu Verwarn- oder Bußgeldern führte. Es wurden auch Gurtpflichtverstöße festgestellt und ein Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Anwohner sprachen insbesondere im verkehrsberuhigten Bereich die Polizisten an und unterstützten die Kontrollmaßnahmen. Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Anliegen, daher wird die Polizei auch nach der Geschwindigkeitsaktionswoche weiterhin darauf achten und entsprechende Kontrollen durchführen. Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle.
Offenbach, 19.04.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
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POL-OF: Vermisste wieder aufgetaucht, Werkzeug aus Kleintransporter geklaut, Zeugensuche nach Unfallflucht
Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Vermisste Person ist wieder aufgetaucht - Dreieich
(cb) Das seit Dienstagvormittag (16. April) vermisste 15-jährige Mädchen wurde unversehrt in Uelzen (Niedersachsen) gefunden. Die Suche nach der vermissten Person wird hiermit eingestellt.
2. Diebstahl von Werkzeug aus einem Kleintransporter - Heusenstamm
(cb) Unbekannte Täter haben zwischen Donnerstag und Freitag aus einem in der Karlsbader Straße (Hausnummern 10) abgestellten weißen Citroen Jumpy verschiedene Werkzeuge gestohlen. Ersten Erkenntnissen zufolge haben die Täter die Verkleidung der Schiebetür aufgeschnitten und so Zugang zum Fahrzeuginneren erhalten. Sie haben Werkzeuge im Wert von etwa 6.000 Euro gestohlen und dabei einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro am Kleintransporter verursacht. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich ebenfalls zwischen Donnerstag und Freitag in der Feldbergstraße (Hausnummern 20). Auch hier haben unbekannte Täter die Außenverkleidung eines weißen Mercedes Sprinter aufgeschnitten und zwei Baumaschinen aus dem Fahrzeuginneren gestohlen. Der entstandene Sachschaden am Mercedes beträgt etwa 5.000 Euro. Die Kriminalpolizei in Offenbach prüft eine mögliche Verbindung zwischen den beiden Taten und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
3. Wer ist gegen den schwarzen Opel Adam gefahren? - Obertshausen/Hausen
(jm) Nach einer Fahrerflucht am Mittwoch in der Albert-Schweitzer-Straße in Höhe der Hausnummer 40 sucht die Polizei nach dem Verursacher des geschätzten Schadens von etwa 3.000 Euro an einem schwarzen Opel Adam. Zwischen 8 und 16.30 Uhr hat ein Unbekannter vermutlich beim Ein- oder Ausparken die hintere Stoßstange des am rechten Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugs beschädigt. Hinweise nimmt die Polizei in Heusenstamm telefonisch unter 06104 6908-0 entgegen.
Offenbach, 19.04.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
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POL-ESW: Pressebericht vom 19.04.24
Eschwege (ost)
Polizei Eschwege
Wildunfall
Am gestrigen Abend um 21:55 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann aus der Gemeinde Meißner mit seinem Auto auf der K 34 zwischen Weidenhausen und dem "Gut Mönchhof". Dabei kollidierte er mit einem Reh, das dabei tödlich verletzt wurde. Der Sachschaden am Auto beläuft sich auf ca. 600 EUR.
Fahren unter Drogeneinfluss
Am gestrigen Nachmittag um 14:50 Uhr wurde in der Straße "Am Bahnhof" in Eschwege ein 59-jähriger Mann aus Witzenhausen auf einem E-Scooter angehalten und kontrolliert, da der Roller kein gültiges Versicherungskennzeichen hatte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Der Test ergab positiv auf THC und Opiate, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der E-Scooter wurde beschlagnahmt.
Eine weitere Fahrt unter Drogeneinfluss ereignete sich gestern Abend in der Bahnhofstraße in Bad Sooden-Allendorf. Gegen 21:00 Uhr wurde dort ein E-Scooter-Fahrer angehalten, da das Vorderlicht nicht ordnungsgemäß funktionierte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 35-jährige Mann aus Bad Sooden-Allendorf den Scooter unter dem Einfluss von THC und Alkohol (Test: 0,7 Promille) lenkte. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme angeordnet.
Kennzeichendiebstahl
Zwischen 09:00 Uhr und 14:50 Uhr wurde gestern von einem geparkten Mercedes in der Straße "Am Alten Gericht" in Eschwege das vordere Kennzeichen "EF-JY 786" mit Halterung abgeschraubt und gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf 50 EUR. Hinweise bitte an: 05651/9250.
Pressestelle PD Werra-Meißner, KHK Künstler
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Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37268 Eschwege
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Telefon: 05651/925-123
E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de
POL-KS: Zwei Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus: Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen
Kassel (ost)
Kassel-Rothenditmold:
Gestern Nachmittag gegen 17:50 Uhr brach in einem Mehrfamilienhaus in der Siemensstraße in Kassel ein Feuer aus. Ein Kinder-Fahrradanhänger im Treppenhaus zwischen dem zweiten und dritten Stock geriet in Brand. Die Bewohner hatten das Feuer bereits gelöscht, bevor die Feuerwehr eintraf. Eine 52-jährige Hausbewohnerin und ein 28-jähriger Besucher aus Dortmund wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden durch das Feuer im Treppenhaus wird von den Beamten des Kriminaldauerdienstes (KDD) auf 25.000 Euro geschätzt. Das Haus ist jedoch weiterhin bewohnbar. Es deutet alles darauf hin, dass der Fahrradanhänger vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Kurz vor dem Ausbruch des Feuers wurde ein unbekannter Mann im Haus gesehen, der möglicherweise mit dem Brand in Verbindung steht. Er war etwa 1,70 Meter groß, von normaler Statur, hatte gebräunte Haut, trug eine schwarze Sonnenbrille, hatte lange schwarze Haare zu einem Dutt gebunden und war schwarz gekleidet.
Die weiteren Untersuchungen in diesem Fall werden vom Kommissariat 11 der Kasseler Kripo durchgeführt. Zeugen, die Informationen zu dem Brand oder zum mutmaßlichen Täter haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
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POL-DA: Darmstadt: Wohnung durchwühltKriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen
Darmstadt (ost)
Nachdem Unbekannte am Donnerstag (18.4.) gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Gießener Straße eingedrungen sind, hat die Kriminalpolizei (K 21/22) aus Darmstadt ihre Untersuchungen gestartet und bittet um Zeugenhinweise. Die Täter durchsuchten zwischen 8.30 und 19.30 Uhr eine Wohnung im dritten Stock nach Wertgegenständen und verschwanden dann. Es ist noch unklar, ob und was die Einbrecher aus der Wohnung gestohlen haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 06151/969-0 entgegengenommen.
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POL-OF: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Wiesbaden (ost)
Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
Offenbach, 19.04.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
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POL-DA: Nieder-Ramstadt: Einbrecher weckt AnwohnerinWer hat etwas beobachtet?
Nieder-Ramstadt (ost)
Am Donnerstag (18.4.) um 22 Uhr wurde eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße "Am Klingenteich" durch ein lautes Geräusch in ihrem Haus geweckt. Als sie in die Küche ging, bemerkte sie, dass die Terrassentür eingeschlagen war. Sofort alarmierte sie die Polizei, die die Täter jedoch nicht mehr finden konnte. Es ist noch unklar, ob die ungebetenen Gäste etwas gestohlen haben. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit den Ermittlern des Kommissariats 21/22 aus Darmstadt unter der 06151/969-0 in Verbindung zu setzen.
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POL-KS: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Kassel (ost)
Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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POL-DA: Darmstadt: Kartenlesegerät und Bargeld gestohlenPolizei sucht Zeugen nach Einbruch
Darmstadt (ost)
Am Donnerstag, den 18. April, brachen Unbekannte zwischen 4 und 6 Uhr in einen Werkstattraum am Karolinenplatz ein. Sie durchsuchten den Raum, stahlen ein EC-Kartenlesegerät und Geld. Danach flüchteten sie mit ihrer Beute und hinterließen einen Schaden von mehreren hundert Euro. Die Kriminalpolizei (K 21/22) aus Darmstadt bittet mögliche Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06151/969-0 bei den Ermittlern zu melden.
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POL-OF: Blitzermeldung
Südosthessen (ost)
Geschwindigkeitskontrollen für die 17. Kalenderwoche 2024 werden von der Verkehrsdirektion Südosthessen durchgeführt.
Die Polizeibeamten überwachen die Einhaltung der Tempolimits an verschiedenen Stellen, darunter Geschwindigkeits- und Wildgefahrenstrecken sowie Unfallschwerpunkte.
Wir hoffen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher an ihr Ziel gelangen.
Die geplanten Messungen finden an folgenden Orten statt:
22.04.2024:
L 3445, Langenselbold nach Neuberg, Tongruben (Unfallschwerpunkt); BAB 66, Fulda nach Hanau, Anschlussstelle Bad Orb (Geschwindigkeitsgefahrenstrecke);
23.04.2024:
BAB 66, Fulda nach Hanau, Anschlussstelle Bad Orb (Geschwindigkeitsgefahrenstrecke); K 903, Niedermittlau nach Rothenbergen (Unfallschwerpunkt); L 3262, Zeppelinheim nach Buchschlag, zwischen Bahnlinie und Anschlussstelle B 44 (Unfallschwerpunkt und Wildgefahrenstrecke);
24.04.2024:
K 903, Niedermittlau nach Rothenbergen (Unfallschwerpunkt); K 859, Großauheim nach Klein-Auheim (Unfallschwerpunkt); BAB 45, Dortmund nach Hanau, Rastplatz Pfingstweide (Geschwindigkeitsgefahrenstrecke);
25.04.2024:
B 459, Dreieich nach Offenbach, vor dem Geisfeldkreisel (Unfallschwerpunkt); L 2310, Mainhausen nach Stockstadt, zwischen A 45 und Hillerkreuzung (Unfallschwerpunkt);
26.04.2024:
B 459, Dreieich nach Offenbach, vor dem Geisfeldkreisel (Unfallschwerpunkt); L 2310, Froschhausen nach Weiskirchen, zwischen B 45 und Froschhausen (Wildgefahrenstrecke); L 2304, Altengronau nach Jossa (Unfallschwerpunkt);
27. und 28.04.2024:
B 459, Dreieich nach Offenbach, vor dem Geisfeldkreisel (Unfallschwerpunkt).
Offenbach, 19.04.2024, Pressestelle, Felix Geis und Merlin Winges
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POL-OH: Einbruch in Fahrschule
Fulda (ost)
Fulda. In der Nacht zum Donnerstag (18.04.) drang eine unbekannte Frau gegen 1.15 Uhr in eine Fahrschule in der Lindenstraße ein. Um dies zu tun, öffnete die Täterin ein Fenster und stahl anschließend einen E-Scooter des Herstellers MI mit dem Versicherungskennzeichen 543 YVL. Der Roller hat einen Wert von etwa 300 Euro. Die Einbrecherin wird wie folgt beschrieben: ungefähr 1,60 Meter groß, dunkel gekleidet, dunkle lange Haare. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
(PB)
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POL-F: 240419 - 0410 Länderübergreifender Aktionstag sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Frankfurt (ost)
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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POL-DA: Lampertheim: Autoaufbrecher erbeuten Geld
Lampertheim (ost)
Am Donnerstag (18.04.) ereignete sich in der Hagenstraße ein Diebstahl. Unbekannte brachen zwischen 12.45 und 18.40 Uhr in einen geparkten Kia ein und stahlen Geld, das im Fahrzeuginnenraum abgelegt war.
Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Heppenheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06252/7060.
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POL-DA: Hessen: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Hessen (ost)
Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen.
"Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
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POL-OH: Länderübergreifender Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" - Polizeiliche Bilanz in Hessen
Osthessen (ost)
Wiesbaden. Die Folgen von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lkw sind häufig dramatisch. Aus diesem Grund hat die hessische Polizei am Mittwoch (17.04.) beim länderübergreifenden Aktionstag "sicher.mobil.leben - Güterverkehr im Blick" ein Hauptaugenmerk auf die großen und schweren Fahrzeuge und die vermehrt im europäischen Transitverkehr fahrenden Transporter in all ihren Facetten gelegt. Hessenweit kontrollierten die Einsatzkräfte von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends.
Der Güterverkehr in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. So sind auch auf hessischen Straßen immer mehr Lkw und Transporter unterwegs. Bei der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird deshalb immer wieder ein Hauptaugenmerk auf diese Fahrzeuge gelegt. "Ziel des Aktionstages ist es, durch Kontrollmaßnahmen Lkw-Unfälle zu reduzieren und damit Verkehrsteilnehmer zu schützen. Außerdem sollen Gespräche mit den Fahrern und die öffentliche Thematisierung alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, Verkehrsregeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme zu beachten", erklärte Innenminister Roman Poseck.
Neben der Polizei waren auch andere Behörden, die sich mit der Verkehrsüberwachung befassen sowie Sachverständige der technischen Prüforganisationen an den Kontrollen beteiligt.
Die Ergebnisse für Hessen in Zahlen
In Hessen waren am Kontrolltag an sieben Kontrollstellen im Land nahezu zweihundert Polizeibeamte im Einsatz, die am Ende des Tages 921 Fahrzeuge - hiervon 377 Lkw - kontrolliert hatten. Dabei wurden insgesamt 1.049 Regelverstöße festgestellt, darunter 1.001 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 43 Verkehrsstraftaten.
Insgesamt war der Ansatz ganzheitlich: Nicht nur ein vermeintliches Fehlverhalten von Lkw-Fahrern wurde geahndet, auch Regelverstöße anderer Verkehrsteilnehmer standen im Fokus. Mit 663 Fällen wurden Geschwindigkeitsverstöße am häufigsten festgestellt, gefolgt von verbotswidrigem Überholen mit 104 Fällen. In 87 Fällen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften registriert, 53 mal gab die Ladungssicherung, 22 mal die Überschreitung der Maße und Gewichte und 21 mal der technische Zustand der Fahrzeuge Grund zur Beanstandung. Außerdem hatten die Kontrollkräfte bei 13 Fahrzeugen die Verladung von Gefahrgut zu monieren. In 28 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, insgesamt fünf Fahrer erwartet ein Fahrverbot.
Bei Präventionsaktionen in ganz Hessen wurden alle Verkehrsteilnehmer hinsichtlich von Gefahren sensibilisiert, die im Straßenverkehr entstehen. Schwerpunkte waren dabei unter anderem der "Tote Winkel", Ablenkung und Müdigkeit sowie Ladungssicherung und der technische Zustand von Lastkraftwagen. "Trotz der angekündigten Kontrollen lag die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Fahrzeugen über 20 Prozent. Das zeigt, wie wichtig die Verkehrsüberwachung durch die Polizei und die anderen Behörden ist. Ich danke allen Polizeikräften für ihren Einsatz am gestrigen Aktionstag" so Innenminister Roman Poseck.
Technische Defekte, mangelhafte Ladungssicherung und vieles mehr
Die hessenweiten Kontrollfeststellungen der Einsatzkräfte waren vielfältig. In Südosthessen kontrollierte die Polizei an der A 45 im Bereich des Parkplatzes Pfingstweide und wurden dabei auf einen Sattelzug mit einem südosteuropäischen Fahrer aufmerksam. Bei der technischen Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass an beiden Bremsscheiben einer Achse größere Risse vorhanden waren. Die Verkehrssicherheit war dadurch erheblich gefährdet, weshalb in der Folge die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Mangel wurde vor Ort von einem Werkstattteam fachgerecht behoben. Gegen Fahrer und Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da aufgrund des Ausmaßes der Risse davon auszugehen war, dass diese bereits vor Fahrtantritt vorhanden waren.
Bei einer Kontrolle im Bereich Darmstadt an der Raststätte "Gräfenhausen" an der A 5 fiel ein Fahrzeug wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Neben den transportierten sieben Tonnen Autoteilen war auch rund eine Tonne Gefahrgut verladen, welches gänzlich ungesichert auf der Ladefläche festgestellt wurde. Da aufgrund des Gewichtes die Ladung vor Ort zur fachgerechten Ladungssicherung nicht umgesetzt werden konnte, begleitete die Polizei den Transport zu einer nahegelegenen Verladefirma. Erst nach der notwendigen Umladung wurde die Weiterfahrt gestattet.
Auf der A 7 bei Fulda wurden die Verkehrsexperten der osthessischen Polizei auf einen Mercedes Sprinter aufmerksam. Bei der Kontrolle am Parkplatz "Hummelskopf" stellte sich heraus, dass sich im Laderaum 24 Dönerspieße befanden. Das waren zu viele für das Fahrzeug, weshalb es damit um 24,3 Prozent überladen war. Außerdem hatte der Fahrer die Ladung nicht ausreichend gesichert und die Innentemperatur des Kühlers lag statt bei erforderlichen -18 °C nur bei -2 °C. Das zuständigen Veterinäramt des Landkreises Fulda wurde hinzugezogen und die Kerntemperatur des Fleisches gemessen. Da diese sich im regelkonformen Bereich bewegte und das Fahrtziel nicht weit entfernt lag, wurde die Weiterfahrt nach einer Teilentladung und der Nachsicherung der Ladung gestattet.
Immer wieder waren die festgestellten Mängel an den Fahrzeugen so gravierend, dass Lkw stehen bleiben mussten. Hiervon waren in Mittelhessen beispielsweise gleich fünf Sattelzugfahrer betroffen, denen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung, Gefahrgutvorschriften sowie defekten Reifen die Weiterfahrt untersagt werden musste.
Auch die gefahrene Geschwindigkeit lag im Fokus der Beamten. Erschreckend war dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung eines Sattelzugfahrers in Nordhessen, der gleich 31 km/h zu schnell, also mit 111 km/h, unterwegs war. Auch ein Lkw-Fahrer in Mittelhessen war sich seiner Verantwortung als Führer eines solchen großen und schweren Fahrzeugs offensichtlich nicht bewusst. Er wurde bei erlaubten 80 km/h mit 107 km/h geblitzt und überholte zudem im Überholverbot.
Neben dem Zustand der Fahrzeuge hatten die Kontrolleure auch die Fahrzeugführer im Blick. In Südhessen musste so ein südeuropäischer Sattelzugfahrer aufgrund fehlender Ruhezeiten und dem Nichtbenutzen der Fahrerkarte für neun Stunden seine Fahrt unterbrechen. Zur Gewährleistung der Ruhezeit wurde die Sattelzugmaschine an die "Kette" gelegt. Daneben wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro einbehalten. Nicht nur die in einigen Fällen fehlende Verkehrstüchtigkeit fiel in Bezug auf Fahrzeugführer auf. In Südhessen ging den Beamten ein 36-jähriger Autofahrer ins Netz, der aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls wegen Betruges in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.
Auch einige Kuriositäten erregten die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Zum Beispiel war das älteste kontrollierte Fahrzeug, das sich auf einem Transporter befand, ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1920. Der Transporteur war mit seiner wertvollen Ladung auf dem Weg von Colorado über Bremerhaven zu seinem Eigentümer nach Süddeutschland. Erfreulicherweise war der Oldtimer ordnungsgemäß gesichert und es gab keinerlei Gründe zur Beanstandung.
Hintergrund zu "sicher.mobil.leben" und dem Schwerpunktthema Güterverkehr
Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag festgelegt. In den vergangenen Jahren standen die Schwerpunktthemen "Ablenkung", "Gewerblicher Personen- und Güterverkehr", "Radfahrende", "Fahrtüchtigkeit" und "Rücksicht" im Fokus.
Im Jahr 2024 liegt das Hauptaugenmerk auf dem Güterverkehr. Die Verkehrsleistung des Güterverkehrs in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das bedeutet, dass immer mehr Güter über immer weitere Strecken transportiert werden. Mehr als 70 Prozent der Transportleistungen werden dabei von Lkw erbracht. Welche schwerwiegenden Folgen Unfälle haben können, bei denen ein Lkw beteiligt ist, wird beispielsweise bei der Betrachtung von Rechtsabbiegeunfällen innerorts deutlich. Diese enden für Radfahrer oder Fußgänger oft tödlich. Auch Auffahrunfälle an Stauenden auf Autobahnen sind trotz der modernen technischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge keine Seltenheit.
Somit tragen Lkw-Fahrer aufgrund der besonderen Größe und Schwere ihrer Fahrzeuge eine besondere Verantwortung für ihre eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Dabei sind insbesondere die gewerblichen Lkw-Fahrer einem steigendem Wettbewerbs- und Termindruck ausgesetzt. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, Übermüdung von Berufskraftfahrern, technische Mängel an Fahrzeugen, Überladung sowie mangelnde Ladungssicherheit sind nur einige Folgen. Verkehrsvorschriften, wie das Fahrpersonalgesetz, die Straßenverkehrsordnung, die Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern, beschreiben Verhaltensweisen, deren Einhaltung Unfallrisiken minimieren soll.
(PB)
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POL-ERB: Oberzent-Schöllenbach
Verkehrsunfall mit Zeugenaufruf (ost)
Am Donnerstag (18.04.) kam es gegen 23:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L3108 zwischen Schöllenbach und Hetzbach, bei dem ein Fahrzeug beteiligt war.
Ein junger Fahrer aus dem Odenwald fuhr mit seinem Mitsubishi auf der L3108 in Richtung Hetzbach. Nach den bisherigen Ermittlungen verlor er aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Kontrolle und kam von der Straße ab. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Außerdem war das beschädigte Fahrzeug wahrscheinlich nicht mehr versichert. Die Schäden am Mitsubishi dürften zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen, der auf etwa 5000 Euro geschätzt wird. Das Auto musste mit einem Kran geborgen und abgeschleppt werden.
Die Polizei Erbach bittet um Hinweise unter 06062-953-0. Besonders interessant könnte ein Paar sein, das kurz nach dem Unfall Kontakt mit dem jungen Mann hatte.
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POL-OH: Verkehrsunfall mit verletztem Fahrradfahrer
Burghaun (ost)
Am 19.04.2024, um 02:55 Uhr, gab es in Steinbach, einem Ortsteil von Burghaun, einen Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Auto. Ein 46-jähriger Mann aus Hünfeld fuhr mit seinem VW Polo die Königstraße in Steinbach entlang, um Zeitungen auszuliefern. Er parkte sein Auto auf der linken Seite der Straße mit geöffneter Fahrertür. Ein 62-jähriger Mann aus Burghaun wollte mit seinem E-Bike rechts an dem geparkten Auto vorbeifahren. Dabei übersah er die offene Fahrertür und stieß mit dem Auto zusammen. Durch den Aufprall stürzte der Mann und verletzte sich am Kopf. Der Verletzte wurde vor Ort von einem Rettungswagen und einem Notarzt versorgt und dann in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, um weiter behandelt zu werden. Da der Verdacht auf Alkoholeinfluss beim E-Bike-Fahrer bestand, wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Erstellt von:
Polizeistation Hünfeld, Holland-Letz, PHK
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POL-DADI: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht
Darmstadt (ost)
Am Mittwoch, dem 17.04.2024, ereignete sich zwischen 14:00 Uhr und 23:50 Uhr ein Verkehrsunfall in der Schachtstraße. Ein geparkter schwarzer Mercedes Limousine wurde dabei von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Das Fahrzeug, das den Unfall verursachte, verließ daraufhin unerlaubt den Unfallort. Der Sachschaden wird auf 5.000 EURO geschätzt. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn wurde dabei beobachtet, wie er Fotos des beschädigten Fahrzeugs machte.
Personen, die wichtige Informationen zum Unfallhergang oder zum Unfallverursacher haben, werden gebeten, sich beim 2. Polizeirevier in Darmstadt (06151-969 41210) zu melden.
Verfasser: PK Meiß
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








