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Hilders: Polizeipräsidium Osthessen sucht Freiwillige Polizeihelferinnen und -helfer

Jetzt bewerben! Das Polizeipräsidium Osthessen bildet erneut ehrenamtliche Polizeihelferinnen und Polizeihelfer aus. Interessierte können sich ab sofort bewerben.

Foto: unsplash

Osthessen (ost)

Osthessen / LK Fulda – Gesucht: Unterstützung für den Freiwilligen Polizeidienst! Das Polizeipräsidium Osthessen plant, in naher Zukunft mehrere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für den Freiwilligen Polizeidienst auszubilden. Diese sollen dann in Stadt und Landkreis Fulda eingesetzt werden, um das Sicherheitsgefühl der Menschen vor Ort weiter zu stärken. Interessierte können sich ab sofort bewerben.

Vor über 20 Jahren gestartet als Pilotprojekt, ist der Freiwillige Polizeidienst mittlerweile ein fester Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in Hessen. Hierbei haben engagierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich für die Sicherheit in ihrer Stadt einzusetzen. Inzwischen haben rund 100 Kommunen in Hessen mit bis zu 310 Helferinnen und Helfern den Freiwilligen Polizeidienst eingeführt, darunter auch mehrere Städte und Gemeinden in Osthessen.

Stärkung der Sicherheitsarchitektur in Osthessen

In Osthessen sind insgesamt 27 Helferinnen und Helfer des Freiwilligen Polizeidienstes in 16 Kommunen tätig. Davon sind derzeit 23 in Stadt und Landkreis Fulda und vier in den Städten Alsfeld und Schlitz im Vogelsberg im Einsatz. Der Freiwillige Polizeidienst hat sich fest etabliert und ist aus der präventiven Arbeit von Polizei und Kommunen nicht mehr wegzudenken. Aufgrund der positiven Erfahrungen haben die kommunalen Verantwortungsträger in Fulda, Petersberg, Künzell, Eichenzell, Neuhof, Bad Salzschlirf, Hilders, Tann, Hofbieber, Poppenhausen, Gersfeld und Hünfeld beschlossen, die Anzahl der Freiwilligen Polizeihelferinnen und -helfer zu erhöhen. Zudem hat die Gemeinde Flieden kürzlich einen Koordinationsvertrag mit dem Land Hessen unterzeichnet und den Freiwilligen Polizeidienst eingeführt.

Freiwillige Polizeihelferinnen und -helfer werden gesucht

Interessierte, die sich in den genannten Kommunen und Verbundsystemen engagieren möchten, können sich ab sofort bewerben.

Präsenz und Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern sind die Kennzeichen der Polizeihelferinnen und -helfer, die sich ehrenamtlich in ihren Kommunen engagieren. Sie werden von der Polizei in Absprache mit der Stadt oder Gemeinde eingesetzt. Dabei sind sie zu Fuß unterwegs, besonders auf öffentlichen Straßen und Plätzen präsent und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind hauptsächlich in Innenstädten, an Bahnhöfen, in Fußgängerzonen, in der Nähe von Schulen und Wohngebieten, aber auch bei Veranstaltungen, Festen und Märkten im Einsatz.

Ehrenamtliche Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung

Um als kompetente Ansprechpartner zu agieren, werden die Polizeihelferinnen und -helfer zuvor von Polizeivollzugsbeamten geschult. In mindestens 50 Stunden Unterricht, die Themen wie Recht, taktisches Verhalten, Umgang mit Einsatzmitteln, psychologische Grundlagen und Erste Hilfe umfassen, werden sie auf ihren Dienst vorbereitet. Jede Helferin und jeder Helfer erhält eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro pro Stunde und kann maximal 25 Stunden im Monat arbeiten. Sie tragen eine blaue Uniform mit der Aufschrift „Freiwilliger Polizeidienst“ und sind mit einem Handy sowie Pfefferspray ausgestattet. Die Freiwilligen Polizeihelferinnen und -helfer haben ein spezielles öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis. Ausbildung und Einsätze finden nur nach Absprache in der Freizeit statt. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, nicht um ein Arbeitsverhältnis.

Unabhängig von der Staatsangehörigkeit können Sie im Freiwilligen Polizeidienst aktiv werden, wenn Sie

Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2024 möglich

Ein Bewerbungsbogen und Informationsmaterial für den Freiwilligen Polizeidienst sind auf der Website des Polizeipräsidiums Osthessen https://ppoh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Ansprechpersonen/Freiwilliger-Polizeidienst/ verfügbar.

Interessierte können ihre Bewerbungen unter Angabe der gewünschten Kommune an das Polizeipräsidium Osthessen, Stabsbereich Prävention, Severingstr. 1-7, 36041 Fulda oder per E-Mail an praevention.ppoh@polizei.hessen.de senden. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2024.

Nach der Bewerbungsphase folgen Auswahlgespräche.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-2040 oder per E-Mail an praevention.ppoh@polizei.hessen.de. Auch die genannten Kommunen stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Freiwilligen Polizeidienst finden Sie auf der Website des Hessischen Innenministeriums (https://innen.hessen.de/Sicherheit/Die-Hessische-Polizei/Freiwilliger-Polizeidienst).

(PB)

Quelle: Presseportal

nf24