Ein 26-Jähriger aus Fulda wurde Opfer von Sextortion, nachdem er intime Fotos mit einem unbekannten Täter geteilt hatte. Die Täter drohten mit der Veröffentlichung der Bilder, falls kein Geld gezahlt würde.
Hilders: Sextortion – 26-Jähriger wird Opfer von Erpresser

Fulda (ost)
Sextortion – 26-Jähriger wird Opfer von Erpressung
Der Terminus „Sextortion“ setzt sich aus den Wörtern „Sex“ und „Exortion“ (Erpressung) zusammen und beschreibt eine Form der Online-Erpressung. Dabei nehmen Täter mit in der Regel gefälschten Profilen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen Kontakt zu ihren Opfern auf. Durch geschickt geführte Chatverläufe versuchen sie das Vertrauen zu gewinnen, um an intime Bilder oder Videos von Personen zu gelangen. Danach drohen die Täter ihren Opfern, die Dateien an ihre Freunde oder Arbeitgeber zu schicken, falls kein Geld gezahlt wird.
Fulda. Ein 26-Jähriger aus Fulda unterhielt sich im Zeitraum von Mittwoch (08.04.) bis Donnerstag (09.04.) über Social Media mit einem unbekannten Täter. Nach kurzer Zeit kam es zum Austausch von intimen Fotos. Danach drohte der Unbekannte damit, die Bilder an seine Freundesliste zu schicken, falls er keine Bezahlkarten kaufe und die entsprechenden Codes übermittle.
Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang: – Keine intimen Inhalte an Fremde senden – auch nicht im Videochat – Misstrauisch sein bei ungewöhnlich schnellen Annäherungen online – Keine Zahlungen leisten – sie beenden die Erpressung oft nicht – Beweise (Chatverläufe, Screenshots) sichern
Diebstahl von Autokennzeichen
Hilders. Am Donnerstagnachmittag (09.04.) haben Unbekannte von einem grauen Opel Mokka beide Kennzeichenschilder „FD-EV28“ gestohlen. Der Opel stand zur Tatzeit auf einem Parkplatz an der Landstraße (L3176) zwischen Hilders und Simmershausen, an der Abzweigung nach Frankenheim/Rhön. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
(Steffen Heil)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1806 auf 1918 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 847 auf 910 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








