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Hochstadt: Verkehrsunfall in Hanau

Am Montagabend wurden zwei Personen bei einem Abbiegeunfall verletzt. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Foto: Depositphotos

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Beim Abbiegen übersehen: Zwei verletzte Personen und zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge – Hanau

(me) Am Montagabend wurden nach den derzeitigen Erkenntnissen zwei Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt. Offenbar übersah ein Renault-Lenker beim Abbiegen von der Nussallee / Am Steinheimer Tor in Richtung des „Kanaltorplatzes“ einen ihm entgegenkommenden Opel. Bei der anschließenden Kollision verletzten sich sowohl der Fahrer des Meriva als auch die Beifahrerin des Megane-Fahrers. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Zeugen des Zusammenstoßes wenden sich bitte an die Beamten des Polizeireviers in Hanau (06181 100-120).

2. Alkoholisierter Autofahrer beschädigte Verkehrsinsel – Hanau

(cb) In der Nacht zu Dienstag informierte ein Mitteiler gegen 3.10 Uhr die Polizei über eine beschädigte Verkehrsinsel im Kinizgheimer Weg. Vor Ort wurde ein Kennzeichen, vermutlich das des unfallverursachenden Fahrzeugs, aufgefunden. Ein dunkler Avant mit Beschädigungen befuhr kurz zuvor offenbar die Straße „Am Krawallgraben“, die Rodgaustraße und die Auheimer Straße und kam schließlich aufgrund verlorener Betriebsmittel im Kreuzungsbereich Auheimer Straße/Rodgaustraße zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker verließ den beschädigten Wagen und flüchtete zu Fuß. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte kurz darauf ein 54-jähriger Mann angetroffen werden. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Hanauer um den Fahrzeughalter des verunfallten Audis handelte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm 1,15 Promille. Auf dem Polizeirevier wurde daher eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Zeugen des Vorfalls melden sich bitte beim Polizeirevier in Hanau (06181 100-120).

3. Geldbörse aus Taxi gestohlen: Hinweise erbeten – Hanau

(cb) Aus einem abgeparkten Taxi, welches in der Straße „Am Kleinen Main“ parkte, klauten bis dato Unbekannte zwischen Montag, 15 Uhr und Dienstag, 5.50 Uhr, eine Geldbörse sowie ein Quittungsgerät. Zuvor hatten die Täter eine Fahrzeugscheibe beschädigt und konnten anschließend das Fahrzeug öffnen. Nachdem sie den Fahrzeuginnenraum nach Wertgegenständen durchsucht hatten, nahmen sie ihre Beute im Wert von knapp 2.000 Euro an sich und flüchteten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei den Ermittlern in Hanau zu melden.

4. Knochenfunde bei Bauarbeiten – Maintal

(fg) Im Rahmen von Erdaushubarbeiten auf einer Baustelle in der Straße „Am Felsenkeller“ im Stadtteil Hochstadt kam es am Montagnachmittag, kurz nach 12 Uhr, zu Knochenfunden. Daraufhin wurden unter anderem die Polizei und das örtliche Ordnungsamt verständigt. Zur Bestimmung der Herkunft der Knochen sowie deren Alter wurde zudem das Gerichtsmedizinische Institut informiert, weshalb die Fundstelle auch mit einem Bauzaun abgesperrt und gesichert wurde.

5. Mädchen in Tankstelle unsittlich berührt: Zeugensuche der Polizei – Niederdorfelden

(me) Ein zwischen 60 und 70 Jahre alter und etwa 1,70 Meter großer Mann soll am Montagabend ein Mädchen unsittlich berührt haben. Um 14.15 Uhr habe sich die Minderjährige im Verkaufsraum einer Tankstelle in der Oberdorfelder Straße befunden. Der Herr, der ferner als grauhaarig beschrieben werden kann und eine Brille trug, soll sich ihr von hinten genähert haben. Im weiteren Verlauf sei es zu Berührungen gekommen, weshalb die Polizei nun wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung ermittelt. Zeugen des Geschehens melden sich bitte bei der Polizei aus Maintal unter der Telefonnummer 06181 4302-0.

6. Wer hat den Bagger geklaut? – Gründau

(cb) Wer hat den Bagger und die Rüttelplatte von der Baustelle geklaut? Das fragen sich die Ermittler der Kripo und suchen Zeugen der Tat. Unbekannte, so die derzeitigen Erkenntnisse, verschafften sich zwischen Freitag, 15 Uhr und Montag, 7.30 Uhr, Zutritt zu einem Grundstück in der Robert-Bosch-Straße (10er-Hausummern) und klauten einen Bagger der Marke Hitachi sowie eine Rüttelplatte der Marke Wacker Neuson. Die beiden Baumaschinen hatten einen Gesamtwert von etwa 19.000 Euro. Wie die Täter die Geräte abtransportierten, ist Teil der Ermittlungen. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

7. Ermittlungsverfahren eingeleitet: 24-Jähriger hat sich wegen des Verdachts des Ladendiebstahls zu verantworten – Wächtersbach

(me) Er soll am Montag Druckerpatronen und Festplatten im Wert von knapp 700 Euro entwendet haben: So lauten die Vorwürfe gegen einen 24 Jahre alten Mann, gegen den die Beamten der Polizeistation in Gelnhausen zeitnah ein Verfahren einleiteten. Gegen 17.30 Uhr soll der Tatverdächtige die Waren in einem Elektrogeschäft in der Main-Kinzig-Straße an sich genommen haben. Als die Tat aufflog, soll er kurzzeitig die Flucht ergriffen haben. Die hinzugerufenen Ordnungshüter nahmen den Beschuldigten vor Ort vorläufig fest und verbrachten ihn für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Station in den Herzbachweg. Zeugen der Tat melden sich bitte auf der Wache unter der Rufnummer 06051 827-0.

8. Verkehrskontrolle mündete in Verfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln – Steinau an der Straße

(fg) Eine zunächst routinemäßige Verkehrskontrolle mündete am Montagabend in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln.

Gegen 21.20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Brüder-Grimm-Straße ein Fahrzeug, da an dem Suzuki ein Fahrlicht defekt war. Es folgte kurz darauf die Kontrolle des 49 Jahre alten Mannes. Hierbei kam der Verdacht auf, dass der Angehaltene sein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr trotz Konsums von Amphetamin und THC geführt haben soll. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 0,54 Promille. Darüber hinaus war der Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte in einem Rucksack auf der Rückbank eine nicht geringe Menge Amphetamin sowie etwa 50 Gramm Haschisch fest und sicher. Im weiteren Verlauf wurde auf staatsanwaltschaftliche Anordnung die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Dort wurden rund ein Kilogramm Marihuana, eine geringe Menge Haschisch sowie etwa 150 Gramm Amphetamin aufgefunden und ebenfalls sichergestellt. Zudem stellten die Beamten Verpackungs-, Konsum- und Portionierungsutensilien sowie zwei Mobiltelefone sicher.

Der Beschuldigte wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die weiteren Ermittlungen dauern derweil an.

Offenbach, 03.03.2026, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, von denen 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer, 2.089 Frauen und 6.494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer, 2.027 Frauen und 7.004 nicht-deutsche Verdächtige erfasst wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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