Polizei warnt vor Betrugsmaschen am Telefon. Sensible Daten nicht preisgeben, Angehörige sensibilisieren. Vorsicht vor falschen Anrufen!
Hochtaunuskreis: Telefonbetrug aufgedeckt,Senioren im Visier

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Verschiedene Telefonbetrügereien, Hochtaunuskreis, gemeldet am Montag, 11.03.2024
(da)Am Montag haben Opfer erneut unterschiedliche Betrugsfälle bei der Polizei gemeldet. Leider waren die Betrüger teilweise erfolgreich. In Oberursel wurde am Sonntag eine Frau von Telefonbetrügern angerufen, die sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgaben. Es wurde eine unberechtigte Abbuchung von ihrem Konto gemeldet, die sie gemeinsam am Telefon rückgängig machen wollten. Die Angerufene gab sensible Bankdaten einschließlich TAN-Nummern preis, woraufhin die Betrüger 4.000 Euro von ihrem Konto abbuchten und dann das Gespräch abrupt beendeten. Ein Mann aus Steinbach erhielt am Wochenende eine WhatsApp-Nachricht von seinem angeblichen Sohn, der um Geld bat. Auch hier waren Betrüger am Werk und nutzten die Gutmütigkeit des Vaters aus, der über 1.000 Euro auf ein fremdes Konto überwies, um seinem Sohn zu helfen. Später stellte der Mann fest, dass sein Sohn sich nie gemeldet hatte und er einem Betrug zum Opfer gefallen war. Eine Rentnerin und ein Rentner aus Kronberg entgingen knapp einem sogenannten Schockanruf. Die “Polizei” rief an und behauptete, ein Familienmitglied habe einen schweren Unfall verursacht. Um eine Untersuchungshaft zu vermeiden, sollten die Angerufenen eine hohe Kaution hinterlegen. Glücklicherweise kam es zu keiner Geldübergabe und der Betrug wurde rechtzeitig entlarvt. In einem der Fälle hatte die Angerufene bereits Schmuckstücke zusammengesucht und war auf dem Weg zur Geldübergabe, als sie von ihrer echten Tochter angerufen wurde und die Übergabe abgebrochen wurde. Die Polizei empfiehlt, Angehörige über solche Betrügereien zu informieren, da insbesondere ältere Menschen betroffen sind. Es ist wichtig, bei verdächtigen Anrufen immer nachzufragen, ob der Anrufer tatsächlich die Person ist, als die er sich ausgibt. Geben Sie keine persönlichen Informationen am Telefon preis, insbesondere keine Angaben zu Vermögenswerten oder Bankdaten. Die Polizei wird niemals um Geldüberweisungen auf private Konten bitten. Auch werden keine Kautionen in Form von Schmuck oder Bargeld verlangt. Hinweise zu den gemeldeten Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (06172) 120-0 entgegen. Bei Fragen zu Betrugsfällen hilft die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle weiter. Die Kontaktpersonen finden Sie unter: https://ppwh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Ansprechpersonen/Polizeiliche-Beratungsstellen/
2. Fahrraddiebstähle und Fahrradcodieraktion, Hochtaunuskreis, Sonntag, 10.03.2024 bis Dienstag, 12.03.2024
(da)Am Montag und Dienstag wurden bei der Polizeistation Königstein erneut zwei Diebstähle von E-Bikes gemeldet. Um Ihre Fahrräder zu sichern, bietet die Polizeidirektion Hochtaunus am Freitag, den 15. März, eine Fahrradcodieraktion in Bad Homburg an. In Königstein brachen Diebe zwischen Sonntagabend und Montagfrüh in eine Garage in der Theresenstraße ein und stahlen zwei E-Bikes mit Zubehör. In Kronberg-Oberhöchstadt drangen Diebe in einen Kellerraum eines Mehrfamilienhauses ein und stahlen ein E-Bike, das eigentlich mit einem Fahrradschloss gesichert war. Die Polizei vermutet, dass dieser Diebstahl am frühen Dienstagmorgen stattfand. Der Gesamtschaden in beiden Fällen beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Um Ihre Fahrräder zu schützen, bietet die Polizeistation Bad Homburg am kommenden Freitag von 10 bis 14 Uhr eine kostenlose Fahrradcodieraktion an. Es ist lediglich ein Kaufbeleg oder ein anderer Eigentumsnachweis für das Fahrrad erforderlich. Bei der Codierung wird eine Nummer in den Rahmen des Fahrrads eingeschlagen. Eine Codierung von Carbonrahmen oder speziellen Rahmen ist aufgrund der Materialeigenschaften leider nicht möglich. Diese Codenummer ermöglicht es der Polizei, den rechtmäßigen Besitzer gestohlener Fahrräder zu identifizieren. Ein Aufkleber zeigt an, dass das Fahrrad codiert ist und soll Diebe abschrecken. Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich unter svo.pst-bad-homburg.ppwh@polizei.hessen.de. Es wird empfohlen, vor dem Besuch der Aktion zu Hause die Rahmennummer des Rades mit der Nummer auf der Rechnung abzugleichen, da diese oft nicht übereinstimmen und eine Codierung sonst nicht erfolgen kann. Aufgrund begrenzter Kapazitäten werden die Termine in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
3. Zwei Einbrüche in Bad Homburg,
Bad Homburg, Schillerstraße & Friedrichsdorfer Straße, gemeldet am Montag, 11.03.2024
(da)Am Montag bemerkten die Bewohner zweier Einfamilienhäuser, dass bei ihnen eingebrochen worden war. Zwischen 11 und 19.45 Uhr drangen die Einbrecher über die Terrassentür in ein Wohnhaus in der Friedrichsdorfer Straße in Gonzenheim ein und stahlen einen kleinen Metallschrank. In der Schillerstraße in Kirdorf versuchten die Einbrecher, über das Dach des Wohnhauses einzudringen, indem sie mehrere Dachziegel entfernten. Sie gelangten jedoch nicht ins Gebäude und flüchteten unerkannt. Nach bisherigen Ermittlungen könnte der Einbruchsversuch bis zum 27.02. zurückliegen. Der Schaden an beiden Häusern beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise zu den gemeldeten Fällen unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
4. Zwei Unfälle unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Bundesstraßen bei Wehrheim & Kronberg, Montag, 11.03.2024
(da)Im Hochtaunuskreis ereigneten sich am Montag zwei Unfälle, die unter dem Einfluss von Drogen bzw. Alkohol verursacht wurden. In Kronberg fuhr ein 20-Jähriger gegen 12 Uhr mittags auf dem Parkplatz eines Schwimmbads nahe der Bundesstraße 455. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet er auf einen Gehweg und prallte gegen eine Leitplanke. Sein grauer Audi war aufgrund der schweren Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei der Anzeigenaufnahme ergaben sich Hinweise auf vorherigen Drogenkonsum. Der 20-Jährige wurde zur Polizeistation Königstein gebracht, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich gegen 19.20 Uhr auf der B 456 bei Wehrheim. Ein grauer Nissan, der von Bad Homburg in Richtung Usingen unterwegs war, kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Als Zeugen dem Fahrer aus Weilburg zu Hilfe eilten, verweigerte er die Polizei. Es stellte sich heraus, dass er unter Alkohol- und Drogeneinfluss gefahren war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,7 Promille. Der Fahrer musste ebenfalls eine Blutentnahme durch einen Arzt über sich ergehen lassen und sein Führerschein wurde eingezogen. Der Schaden am Nissan beläuft sich auf etwa 2.000 Euro. Ein Abschleppwagen musste das Fahrzeug aus dem Graben bergen. Glücklicherweise wurde bei beiden Unfällen niemand verletzt.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 13402 Fälle registriert, wobei 1321 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1019 Verdächtige, darunter 963 Männer, 56 Frauen und 416 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 15523, wobei 1570 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1132 Verdächtige, darunter 1084 Männer, 48 Frauen und 522 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62400 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.402 | 15.523 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.321 | 1.570 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.019 | 1.132 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 963 | 1.084 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 48 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 416 | 522 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon führten 19.155 Unfälle zu Personenschäden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.406, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.202 Fälle aus, was 0,88% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








