Zivilstreifen stoppten rücksichtslose Fahrer in Höchst. Führerschein sichergestellt, Blutentnahme angeordnet.
Höchst: Polizei zieht zwei Autofahrer aus dem Verkehr

Höchst (ost)
Während routinemäßiger Verkehrskontrollen überprüfte die Polizeistation Höchst am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag (22./23.08.) sieben Fahrzeuge und neun Personen. Die Kontrollen wurden aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung über Lärmbelästigungen durch einige Autofahrer durchgeführt, die durch überhöhte Geschwindigkeit und hohe Drehzahlen auffielen.
Am Samstagabend gegen 20.30 Uhr fiel den Beamten in der Erbacher Straße ein Autofahrer auf, der innerorts sein Fahrzeug auf etwa 100 km/h beschleunigte und dann mit bis zu 160 Stundenkilometern in Richtung Mümling-Grumbach raste. Er überquerte eine doppelt durchgezogene Linie auf der Bundesstraße 45 und fuhr auf die Gegenfahrbahn. Die Zivilstreife stoppte den 22-jährigen Fahrer schließlich in Etzen-Gesäß. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens gegen den Mann ein. Sein Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vor Ort eingezogen.
In der Aschaffenburger Straße bemerkte die Zivilstreife gegen 1.00 Uhr einen Autofahrer, der durch unnötigen Lärm auffiel, indem er seinen Motor aufheulen ließ. Die Polizisten unterzogen den 25-Jährigen daraufhin einer Verkehrskontrolle. Ein Atemalkoholtest ergab 1,09 Promille. Der 25-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Fälle (5,21%) und auf Autobahnen gab es 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








