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Hofgeismar: Discountermarkt in Grebenstein überfallen

Kriminalpolizei sucht Zeugen nach schwerem Raub mit Pistole, bei dem ein Mitarbeiter verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Grebenstein (Landkreis Kassel):

Am vergangenen Montagnachmittag fand in Grebenstein ein Raubüberfall statt, bei dem ein Mitarbeiter mit einer Pistole bedroht und durch Schläge verletzt wurde. Die zwei Räuber flohen schließlich mit Bargeld in einem schwarzen BMW in Richtung Hofgeismar. Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Kassel suchen nun nach Zeugen, die Informationen über die bisher unbekannten Täter und das von ihnen benutzte Fahrzeug geben können.

Wie die Polizisten der Polizeistation Hofgeismar am Tatort berichten, ereignete sich der Raub gegen 17:20 Uhr in einem Discounter an der Ecke Hofgeismarer Straße und Sauertalsweg. Zu diesem Zeitpunkt soll sich ein Mitarbeiter im Bereich der Laderampe aufgehalten haben, als zwei teilweise maskierte Männer in einem schwarzen BMW mit Kasseler Kennzeichen näher kamen. Einer der Täter sprach den Angestellten an und schlug ihm dann unerwartet ins Gesicht. Danach erbeuteten die Täter Bargeld unter Drohung mit einer Pistole und flüchteten schließlich mit dem BMW in Richtung Hofgeismar. Der Marktmitarbeiter, der glücklicherweise keine schweren Verletzungen durch die Faustschläge erlitt, alarmierte die Polizei. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit vielen Streifenwagen konnten die Täter leider nicht gefasst werden.

Der Räuber, der den Angestellten in den Markt begleitete, soll zwischen 1,90 und 1,95 Meter groß gewesen sein und einen dunkleren Teint gehabt haben. Er trug eine weiße Jacke, eine helle Jogginghose, schwarze Schuhe und ein helles Tuch über Mund und Nase. Sein Komplize, der draußen wartete, soll schlank, etwa 1,90 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263. Davon waren 1974 männlich, 199 weiblich und 1077 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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