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Hohenroda: Geldautomat gesprengt

Unbekannte Täter sprengen Geldautomat in Bankfiliale. Zeugenaufruf für Hinweise zu Flucht im BMW.

Foto: Depositphotos

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Geldautomat explodiert – Bitte um Zeugenhinweise

In Hohenroda wurde in den frühen Morgenstunden des Freitags (08.11.) gegen 3 Uhr ein Geldautomat in einer Bankfiliale in der Straße „Dorfwiese“ im Ortsteil Mansbach gesprengt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, wie derzeit bekannt ist.

Nach den derzeitigen Ermittlungen haben mehrere unbekannte Täter einen Geldautomaten gesprengt und Bargeld in einer noch unbekannten Höhe gestohlen. Anschließend flüchteten sie wahrscheinlich in einem dunklen Auto, das möglicherweise ein BMW-Fahrzeug war.

Bisher haben die unmittelbar eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Auffindung des Fahrzeugs oder der Personen geführt. Die Kriminalpolizei Bad Hersfeld hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Zusammenhang damit führen Experten des Hessischen Landeskriminalamtes am heutigen Morgen aufwändige Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durch. Aus diesem Grund bleibt der Bereich um den Tatort weiterhin abgesperrt.

Durch die Explosion wurde das Bankgebäude stark beschädigt und auch ein angrenzendes Wohnhaus erlitt erhebliche Schäden. Der entstandene Sachschaden an beiden Gebäuden ist derzeit noch unklar.

In der Nacht zum Freitag wurden die beiden amtlichen Kennzeichen HEF-WF 26 eines VW Golf gestohlen. Das Fahrzeug stand auf einem Parkplatz neben der Bankfiliale. Ob der Diebstahl der Kennzeichen mit der Geldautomatensprengung in Verbindung steht, kann derzeit nicht bestätigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Wer hat in Mansbach in den frühen Morgenstunden ab 2 Uhr oder auch in den Tagen davor verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Bitte Hinweise an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Kim Leubecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Darunter waren 1806 männliche Verdächtige, 847 weibliche Verdächtige und 851 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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