Einbrüche in Niederems und Oberjosbach halten die Polizei auf Trab. Hund beißt Polizeibeamten – Täter flüchten.
Hohenstein: Einbrüche in Niederems und Oberjosbach

Bad Schwalbach (ost)
1. Einbruch in Niederems, Emsbachstraße, Waldems-Niederems, Sonntag, 25.02.2024, 16:30 Uhr bis Sonntag, 03.03.2024, 13:30 Uhr
(fh)In den vergangenen Tagen wurde eine Wohnung in Niederems von Einbrechern heimgesucht. Nach Spuren am Tatort betraten die Täter zu einem unbekannten Zeitpunkt ein Wohnhaus in der Emsbachstraße, begaben sich unbemerkt in den dritten Stock und brachen gewaltsam in eine Wohnung ein. Nachdem sie die Wohnung betreten hatten, aber anscheinend nichts gestohlen hatten, flohen sie in eine unbekannte Richtung. An der Zugangstür entstand Sachschaden.
Die zuständigen Beamten der Polizeidirektion Rheingau-Taunus ermitteln nun und nehmen Hinweise zu dem Einbruch unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 entgegen.
2. Einbruch in Gartenhütte, Kiefernweg, Niedernhausen-Oberjosbach, Freitag, 01.03.2024, 03:45 Uhr
(fh)In der Nacht zum Freitag brachen Unbekannte in eine Gartenhütte in Niedernhausen-Oberjosbach ein. Um 03:45 Uhr wachte ein Anwohner im Kiefernweg durch ein klirrendes Geräusch auf. Als er daraufhin das Grundstück seines Nachbarn überprüfte, entdeckte er eine aufgebrochene Gartenhütte und informierte den Besitzer. Zu diesem Zeitpunkt waren die Einbrecher, die keine Beute gemacht hatten, bereits verschwunden. An der Gartenhütte entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich.
Hinweise zu dem Einbruch nimmt die Polizeistation Idstein unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 entgegen.
3. Polizeibeamter von Hund gebissen und Herrchen beleidigt, Heimbürger Allee, Rüdesheim-Presberg, Sonntag, 03.03.2024, 02:50 Uhr
(fh)In der Nacht zum Sonntag wurde ein Polizeibeamter während einer Ruhestörung von einem Hund gebissen und dessen Besitzer beleidigt. Gegen 02:50 Uhr wurden die Beamten zu einem Wohnhaus in der Heimbürger Allee gerufen, da dort laute Musik die Nachtruhe störte. Nachdem die Beamten an der Tür geklopft hatten, öffnete sich diese und ein Hund kam auf sie zu, biss einem Beamten unerwartet in den Ellbogen. Der Hund wurde dann vom Bewohner zurückgehalten, sodass dieser den Grund des Besuchs mitteilen konnte. Der offensichtlich betrunkene Mann war jedoch zunächst nicht mit der Maßnahme einverstanden und beleidigte die Beamten. Nach einem kurzen Gespräch schaltete er die Musik aus. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Der Polizeibeamte konnte seinen Dienst fortsetzen.
4. Fahrraddiebstahl, Hugo-Asbach-Straße, Rüdesheim-Eibingen, Freitag, 01.03.2024, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
(fh)Am frühen Freitagabend wurden in Eibingen Fahrräder gestohlen. Zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr betraten Diebe den Parkplatz einer Turnhalle in der Hugo-Asbach-Straße und stahlen das ungesicherte Fahrrad eines Rüdesheimers. Das Fahrrad hatte einen Wert von etwa 500 Euro. Da es derzeit keine Hinweise auf die Täter gibt, bittet die Polizeistation Rüdesheim um Informationen unter der Telefonnummer (06722) 9112-0.
5. Fußgängerin auf Zebrastreifen angefahren – Verursacher in Volvo flüchtig, Aarstraße, Taunusstein-Bleidenstadt, Montag, 04.03.2024, 07:10 Uhr
(fh)Am Montagmorgen wurde eine junge Frau in Taunusstein-Bleidenstadt von einem Auto angefahren, als sie die Straße überquerte. Der Verursacher fuhr einfach weiter. Um 07:10 Uhr überquerte die 21-jährige Taunussteinerin den Zebrastreifen in der Aarstraße an der Mainzer Allee. Zur gleichen Zeit näherte sich ein schwarzer Volvo-Kombi aus Richtung Taunusstein-Neuhof dem Zebrastreifen, übersah die junge Frau und berührte sie. Anschließend fuhr das Auto einfach in Richtung Taunusstein-Hahn davon. Die Frau wurde leicht verletzt und begab sich selbstständig in ein Krankenhaus.
Zeugen des Unfalls oder Personen, die Informationen zu dem schwarzen Volvo (vermutlich ein V 70) geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06124) 7078-0 bei der Polizeistation Bad Schwalbach zu melden.
6. Motorradfahrer bei Kollision schwer verletzt, Hohenstein-Breithardt, Bundesstraße 54, Sonntag, 03.03.2024, 13:36 Uhr
(fh)Am Sonntagmittag gab es auf der Bundesstraße 54 bei Hohenstein einen schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen, darunter ein Motorradfahrer, ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Um 13:36 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Mitsubishi Space Star auf der Bundesstraße von Aarbergen nach Bad Schwalbach und wollte nach Breithardt abbiegen. Dabei überquerte sie die Gegenfahrbahn, übersah jedoch einen entgegenkommenden und vorfahrtsberechtigten 23-jährigen Yamaha-Fahrer aus Schlangenbad und stieß mit ihm zusammen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Auch die Unfallverursacherin wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen und einer Leitplanke entstand ein Gesamtschaden von knapp 8.000 Euro. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
7. Hoher Schaden bei Unfallflucht, Weiherstraße, Taunusstein-Wehen, Freitag, 01.03.2024, 09:10 Uhr bis 10:20 Uhr
(fh)Am Freitagmorgen wurde in der Weiherstraße in Taunusstein-Wehen eine Verkehrsunfallflucht mit hohem Schaden verursacht. Eine Wiesbadenerin hatte ihren Opel Corsa gegen 09:10 Uhr in eine Parklücke geparkt und etwa eine Stunde später beschädigt vorgefunden. Gegen 10:20 Uhr wies der Opel mehrere Beschädigungen an der Fahrerseite auf, die vermutlich auf einen misslungenen Einparkversuch einer fremden Person zurückzuführen sind. Von dieser Person fehlt jedoch jede Spur. Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 zu melden.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








