Zwischen Mitternacht und 1 Uhr kam es zu einem Vorfall auf der Mainzlarer Kirmes. Nach derzeitigen Erkenntnissen schlugen und traten mehrere Personen auf einen 22-Jährigen ein.
Holzheim: Raub auf Kirmes

Gießen (ost)
Staufenberg: Raub während Kirmes
In der Zeit zwischen Mitternacht und 1 Uhr ereignete sich ein Vorfall auf dem Mainzlarer Kirmesgelände. Nach aktuellen Informationen griffen mehrere Personen außerhalb des Veranstaltungsbereichs, in der Nähe eines Zwischenwegs in der Daubringer Straße, einen 22-jährigen Mann am Samstag (13.7.) an. Der Mann erlitt dabei erhebliche Gesichtsverletzungen und musste ärztlich behandelt werden. Später bemerkte das Opfer das Fehlen seiner Geldbörse und seines Handys.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat etwas gesehen? Wer kann Informationen über die mutmaßlichen Täter geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegen.
Gießen: Angriff auf Polizisten und Krankenhauspersonal – mehrere Vorfälle
Ein Mann verursachte kürzlich mehrere Polizeieinsätze in Gießen. Gegen 3 Uhr am Montag (15.7.) wurde ein Fremder auf einem Grundstück im Altenfeldsweg gemeldet. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten, dass der Mann am Oberkörper blutete. Anstatt Hilfe anzunehmen, leistete der 31-jährige Mann Widerstand bei der Personenkontrolle. Die Beamten mussten ihn festnehmen, es wurde niemand verletzt. Da der Mann offensichtlich verletzt war, wurde er zur Untersuchung in die Uniklinik gebracht. Gegen 6.30 Uhr musste erneut die Polizei eingreifen, da der ukrainische Staatsbürger während seiner Behandlung in der Notaufnahme das Krankenhauspersonal angegriffen hatte. Er griff unter anderem zwei Krankenschwestern an, sowie Pfleger, Sicherheitspersonal und einen Transportbegleiter. Dabei wurden mehrere Angestellte verletzt. Da der Mann jedoch aufgrund seiner ursprünglichen Verletzung weiter ärztlich versorgt werden musste, blieb er im Krankenhaus. Gegen 12 Uhr musste erneut die Polizei in die Notaufnahme gerufen werden, da der 31-Jährige erneut randalierte und trotz Fixierung versuchte, das Krankenhauspersonal zu verletzen. Die Polizei unterstützte das Personal und konnte den aggressiven Mann unter Kontrolle bringen. Die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren gegen den Angreifer ein. Letztendlich soll er nach Abschluss seiner Behandlung zeitnah in eine psychiatrische Einrichtung überführt werden.
Lich: Einbruch
Ein Unbekannter erbeutete Schmuck bei einem Einbruch am Montag (15.7.) in der Höhlerstraße. Zwischen 10 Uhr und 12.15 Uhr drang er in die Wohnräume eines Einfamilienhauses ein. Der Einbrecher entkam unbemerkt.
Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat Verdächtiges bemerkt?
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Einbruch in Geschäftsräume
Ein Unbekannter drang in Verkaufsräume eines Hörgeräteladens in der Lindengasse ein. Zwischen Samstag (13.7.), 13 Uhr und Montagmorgen, 8.45 Uhr brach der Einbrecher in eine Kasse ein. Danach flüchtete er unbemerkt aus dem Laden.
Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat Verdächtiges bemerkt?
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Sachbeschädigung durch Farbe
Ein Unbekannter beschädigte eine Hausfassade im Alter Wetzlarer Weg zwischen Samstag (13.7.), 22 Uhr und Sonntagmorgen, 9 Uhr. Vermutlich warf der Täter mit Farbe gefüllte Eier gegen die Fassade, die dadurch an mehreren Stellen beschädigt wurde.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Pohlheim: Einbruch in Gartenhütte
In Holzheim stahl ein Unbekannter Werkzeug aus einer Gartenhütte. Zwischen Donnerstag (11.7.), 18 Uhr und Freitag, 18 Uhr brach er in der Straße Am Kirschenwald ein Vorhängeschloss auf und entwendete unter anderem eine Kettensäge.
Die Ermittler suchen Zeugen: Wer hat Verdächtiges bemerkt?
Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.
Unfallfluchten:
Nach Verkehrsunfallfluchten in Steinbach, Großen-Buseck, Langgöns und auf der Bundesstraße 429 bei Gießen sucht die Polizei nach den flüchtigen Fahrern. Die Ermittler der Polizeidienststellen in Gießen bitten Zeugen, die Angaben zu den Unfallfahrern oder deren Fahrzeugen machen können, sich unter den jeweils genannten Telefonnummern zu melden.
In Fernwald-Steinbach beschädigte ein flüchtiger Fahrer einen grauen Hyundai i30, der in der Straße „An der Kirche“ geparkt war. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen (09.07.2024) zwischen 07.30 Uhr und 11.40 Uhr in Höhe der Hausnummer 15. Der Unbekannte streifte beim Vorbeifahren die Fahrerseite des i30 und verursachte einen Schaden von mindestens 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter Tel.: (0641) 7006-3555 entgegen.
Der Blechschaden, der durch eine Unfallflucht in Großen-Buseck an einem schwarzen Mazda „2“ entstand, wird von der Polizei auf rund 1.500 Euro geschätzt. Am Mittwoch vergangener Woche (10.07.2024) parkte der Besitzer sein Fahrzeug gegen 10.00 Uhr in der Bergstraße, gegenüber der Hausnummer 52. Als er gegen 21.20 Uhr zurückkehrte, entdeckte er frische Beschädigungen an beiden Türen der Fahrerseite sowie Kratzer an der Fahrzeugfront. Dort fand sich auch weißer Fahrzeuglack. Aus bisher unbekannten Gründen war der flüchtige Fahrer mit seinem weißen Fahrzeug gegen die Fahrerseite des Mazdas geprallt. Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter Tel.: (0641) 7006-3755 entgegen.
Ebenfalls in Großen-Buseck, in der Straße „Oberstruth“, wurde der Besitzer eines roten Polos am Donnerstag Opfer einer Unfallflucht. Zwischen 07.45 Uhr und 12.30 Uhr prallte der Unbekannte gegen die Fahrerseite des VW und verursachte an der vorderen Stoßstange und dem vorderen Kotflügel einen Schaden von rund 1.500 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter Tel.: (0641) 7006-3755 entgegen.
Nach einer Verkehrsunfallflucht an der Ecke Schiller- und Schützenstraße in Langgöns bitten die Ermittler der Polizeistation Gießen Süd um Unterstützung. Am Mittwoch (10.07.2024) gegen 14.00 Uhr hörte ein Anwohner einen lauten Knall. Als er aus dem Fenster sah, sah er einen Autotransporter mit Anhänger, der an der Einmündung rangierte. Später stellte sich heraus, dass der Fahrer offensichtlich mit seinem Gespann gegen eine Hauswand, ein Fallrohr und einen Kabelkanal geprallt war. Der Unfallfahrer fuhr danach weg. Der Transporter hatte ein polnisches Kennzeichen – der Fahrer wird als junger Mann mit dunklen Haaren beschrieben. Hinweise zum polnischen Gespann oder dessen Fahrer nimmt die Polizei Gießen unter Tel.: (0641) 7006-3555 entgegen.
Beim Einfädeln auf die Bundesstraße 429 wurde eine Autofahrerin von einem flüchtigen Fahrer abgedrängt. Um einen Zusammenstoß mit dem Passat zu vermeiden, wich sie in den Baustellenbereich aus und fuhr gegen eine Warnbake. Die Fahrerin aus Pohlheim war am Mittwochmorgen gegen 11.40 Uhr mit ihrem weißen „Stelvio“ von Gießen in Richtung Wettenberg unterwegs. Aufgrund von Bauarbeiten gab es dort eine einspurige Verkehrsführung – Warnbaken sperrten den linken Fahrstreifen in diese Richtung. An der Auffahrt „Gießen West“ fuhr ein grauer VW Passat über den Beschleunigungsstreifen auf und zog direkt auf den Fahrstreifen der Pohlheimerin. Diese wich nach links aus, um dem Passat auszuweichen, und prallte mit der Fahrerseite gegen eine Warnbake. Der Passat-Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Wettenberg fort, ohne sich um den rund 1.000 Euro teuren Schaden zu kümmern. Die Pohlheimerin notierte sich das Kennzeichen des Passats – die Ermittlungen bei der Halterin dauern noch an. Die Polizei bittet Autofahrer, die am Mittwoch auf der B429 in Richtung Wettenberg unterwegs waren und das Ausweichmanöver des weißen Alfas gegen die Warnbake oder das Einfädeln des Passats beobachteten, sich unter Tel.: (0641) 7006-3555 bei der Polizeistation Gießen Süd zu melden. (G.R.)
Pierre Gath
Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Davon waren 498 männlich, 71 weiblich und 275 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.406, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.202 aus, was 0,88% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle, was 65,83% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








