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Homberg: Falsche Handwerker bestehlen Seniorin

Perfider Trick: Unbekannte Täter stehlen Bargeld aus Wohnhaus einer Seniorin in Oberaula. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 11.05.2026:

Oberaula

Mit einer hinterhältigen Methode haben bisher unbekannte Täter am Freitagnachmittag Bargeld aus dem Wohnhaus einer älteren Dame in der Bühlstraße in Oberaula gestohlen.

Laut bisherigen Informationen läuteten die zwei Männer am Freitag, 08.05.2026, gegen 16:00 Uhr an der Tür der älteren Dame und gaben vor, Handwerker zu sein. Einer der Männer lockte die Dame unter dem Vorwand, die Heizungsableser zu überprüfen, in den Keller.

Als sie kurze Zeit später wieder nach oben kam, bemerkte sie einen zweiten unbekannten Mann, der gerade aus ihrem Schlafzimmer kam. Es stellte sich heraus, dass die Täter die Gelegenheit genutzt hatten und Bargeld aus dem Zimmer gestohlen hatten. Danach verließen beide Männer das Haus in unbekannte Richtung.

Der erste Täter wird als etwa 50 Jahre alt, schlank, mit kurzen dunklen Haaren und dunkler Kleidung beschrieben.

Der zweite Mann soll etwa 35 Jahre alt sein, ebenfalls schlank und schulterlange dunkle Haare haben und dunkle Kleidung tragen.

Der Frau entstand ein Schaden, der auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt wird.

Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am Freitagnachmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bühlstraße gesehen haben oder sonstige Hinweise haben, sich unter der Telefonnummer 05681-7740 zu melden.

Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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