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Homberg: Schwerer Auffahrunfall auf BAB 7

Ein Sprinter krachte in einen Sattelzug, der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Die Autobahn musste für 2 Stunden gesperrt werden.

Foto: Depositphotos

Bad Hersfeld (ost)

Am Dienstag, den 18.02.2025, gegen 15:55 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A7 in Richtung Kassel, zwischen Bad Hersfeld-West und Homberg (Efze), bei Kilometer 356,000 in Neuenstein, ein Auffahrunfall zwischen einem Sprinter und einem Sattelzug. Der Fahrer des Sprinters wurde bei dem Zusammenstoß eingeklemmt und schwer verletzt.

Der Sattelzug fuhr in langsamer Geschwindigkeit auf dem rechten von drei Fahrstreifen. Aus noch unbekannten Gründen fuhr ein Sprinter auf dem rechten Fahrstreifen frontal auf das Heck des Sattelaufliegers auf. Dabei wurde der 35-jährige Fahrer eines polnischen Unternehmens schwer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Der Sprinter-Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins nächstgelegene Krankenhaus geflogen. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Die A7 musste für etwa 2 Stunden vollständig gesperrt werden, während die Bergungsarbeiten durchgeführt wurden. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnten alle drei Fahrspuren wieder freigegeben werden.

Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 50000,-EUR geschätzt.

Neben einer Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld waren die Feuerwehr Bad Hersfeld mit 5 Fahrzeugen, zwei RTW und ein Rettungshubschrauber vor Ort.

Erstellt von: Stroh, POK

(Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, Am Weinberg 31, 36251 Bad Hersfeld)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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