Polizei stoppt 363 Motorradfahrer, 24 Weiterfahrten untersagt, 3 Fahrverbote drohen.
Hüttenthal: Motorradkontrollen im Odenwaldkreis

Odenwaldkreis (ost)
Am Freitag und Samstag (19./20.07.) führten Polizeibeamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen mobile und stationäre Kontrollen von Motorrädern im Odenwaldkreis durch. Kollegen aus Bayern, Baden-Württemberg sowie den Polizeipräsidien Westhessen und Mittelhessen unterstützten die Kontrolleure im Rahmen einer Sicherheitskooperation. Ein Experte vom TÜV Rheinland half den Polizisten bei der Inspektion der Motorräder.
Insgesamt wurden an den beiden Tagen 363 Motorradfahrerinnen und -fahrer von den Beamten gestoppt, die sowohl aus dem fließenden Verkehr als auch an Kontrollstellen auf der Landesstraße 3410 bei Rothenberg, der Bundesstraße 460 bei Hüttenthal, der Bundesstraße 47 bei „Vierstöck“ und der Krähbergstrecke kontrollierten. 24 Motorradfahrern und einem Quadfahrer wurde die Weiterfahrt aufgrund technischer Veränderungen an den Abgasanlagen, abgefahrener Reifen, unzulässiger Anbauteile, Kennzeichenmissbrauch oder Verstößen gegen die Helmtragepflicht untersagt. 11 Motorräder wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Die Polizei leitete etwa 130 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein, darunter wegen Missachtung des Durchfahrtsverbots auf der Krähbergstrecke, Überholen trotz Überholverbots, Verwendung nicht zugelassener Helme und Erlöschen von Betriebserlaubnissen. Zusätzlich erhielten 80 Motorradfahrer Mängelkarten, um die festgestellten Mängel an ihren Maschinen zeitnah zu beheben.
Während der Kontrollen wurden auch Geschwindigkeitsmessungen auf der Kreisstraße 211 bei Brombachtal durchgeführt. Ein Motorradfahrer erreichte eine unrühmliche Höchstgeschwindigkeit von 126 km/h bei erlaubten 70 Stundenkilometern. Insgesamt erhielten drei Motorradfahrer aufgrund erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen Fahrverbote.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (80,46%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








