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Hungen: Auseinandersetzung am Bahnhof – Zeugen gesucht

Gießen: Schockanrufer erbeutet Bargeld

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Hungen: Vorfall am Bahnhof – Augenzeugen gesucht

Etwa um 15.30 Uhr gestern (12.6.) gab es an der Bushaltestelle des Bahnhofs in Hungen eine Auseinandersetzung, bei der zwei Männer leichte Verletzungen erlitten. Vorher gab es eine Debatte zwischen den Beteiligten, woraufhin ein 36-jähriger Mann kurz darauf auf einen 59-jährigen Mann einschlug. Außerdem soll er ihn getreten haben. Danach verließ er den Bahnhof. Aufmerksame Passanten alarmierten die Polizei.

Während der Fahndung traf eine Streife der Polizei Grünberg den 36-Jährigen in der Nähe an und nahm ihn fest. Sie brachten den Mann, der anscheinend betrunken war, zur Wache. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.

Es wird berichtet, dass mehrere Passanten den Vorfall beobachtet haben, teilweise soll er auch gefilmt worden sein.

Die Ermittler bitten diese Zeugen, zur Klärung des Vorfalls beizutragen und sich bei der Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430 zu melden.

Gießen: Betrüger ergaunert Bargeld

Erneut haben Trickbetrüger erfolgreich zugeschlagen. Sie kontaktierten telefonisch eine Frau aus Gießen und setzten die 89-jährige Dame unter Druck. Die Betrüger erzeugten schamlos Angst und Emotionen bei der Seniorin. Letztendlich überzeugten sie die Frau Anfang dieser Woche, ihnen 20.000 Euro Bargeld zu übergeben.

Die Betrüger versuchen es immer wieder und ändern dabei sowohl die Geschichten als auch ihre Vorgehensweisen. Letztendlich geht es jedoch um Geld. Die Polizei oder Justizbeamte rufen niemals an, um über Einbrüche, Festnahmen oder Unfälle zu informieren und gleichzeitig die Sicherung von Vermögen anzubieten oder eine Kaution anzubieten. Lassen Sie sich nicht von den Geschichten oder Hintergrundgeräuschen täuschen. Legen Sie sofort auf, wenn es bei einem unerwarteten Anruf um Geld, Vermögen oder Daten geht! Nur so können Sie verhindern, Opfer von Telefonbetrügern zu werden. Geben Sie die Informationen an Ihre Angehörigen weiter. Vereinbaren Sie bestimmte Verhaltensweisen für solche Anrufe!

Die Polizei empfiehlt:

Hinweise und Tipps zu den Vorgehensweisen und zum Schutz vor Telefonbetrügern wie z.B. zu den Betrugsphänomenen Anrufe falscher Polizeibeamter, Enkeltrick oder Schockanrufe finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de oder auf der Präventionsseite unter https://k.polizei.hessen.de/1254894044 (Polizei Hessen>Schutz und Sicherheit>Rat und Vorsorge> Sicherheit für Senioren). Geben Sie diese Hinweise mit der Bitte um Weiterverbreitung weiter. Informieren Sie Freunde, Bekannte, Verwandte. Informieren und instruieren Sie potentielle Opfer, meist ältere Menschen, wie sie sich bei einem solchen Anruf verhalten sollen.

Linden: Betrunkener verursacht Unfall mit Verletzten

Ein vermutlich betrunkener Autofahrer hat aktuellen Erkenntnissen zufolge in Leihgestern einen Unfall verursacht, bei dem zwei Personen verletzt wurden, darunter ein 11-jähriges Kind. Gegen 18.40 Uhr fuhr der 39-jährige Mann mit seinem Fahrzeug auf der Großen-Lindener-Straße. Zeugen zufolge geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dabei mit zwei entgegenkommenden Autos zusammen. Neben dem Kind, das im Wagen des 39-Jährigen saß, erlitt ein 29-jähriger Autofahrer, der dem Mann entgegenkam, leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen in ein Krankenhaus, während das Kind vorerst nicht ins Krankenhaus musste. Der entstandene Schaden wird auf 8.000 Euro geschätzt.

Da der Verdacht besteht, dass der Unfallverursacher betrunken war, musste er mit zur Dienststelle. Sein Führerschein wurde eingezogen. Nach einer Blutentnahme wurde er entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Zeugen, die den Unfall gestern (12.6.) beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 zu melden.

Pierre Gath

Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 auf 3961 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 auf 2653. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon entfallen 19.155 Unfälle auf Personenschäden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.406 Unfälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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