Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hungen: Flucht von Ladendieben führt zu U-Haft

Nach einem Diebstahl in Hungen flüchteten Ladendiebe mit über 160 km/h auf der A4. Zwei Verdächtige wurden festgenommen und sitzen nun in U-Haft.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Am Freitag (20.2.) informierte das Personal einer Drogerie in Hungen die Polizei darüber, dass ein bekannter Ladendieb erneut gestohlen hatte. Während der Meldung verließ der Dieb den Laden, stieg in ein Auto und fuhr weg. Eine Streife der Grünberger Polizei sah den Mercedes gegen 14 Uhr am Ortsausgang von Hungen. Die Polizisten drehten um und versuchten, das Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer ignorierte jedoch alle Anhaltesignale, beschleunigte stattdessen und fuhr davon. Die Streife bat um Verstärkung und begann mit der Verfolgung. Sie verfolgte das Auto, brach jedoch aufgrund des riskanten Fahrverhaltens auf der Landesstraße 3481 in der Nähe von Laubach-Wetterfeld die Verfolgung ab. Inzwischen beschleunigte der Flüchtige auf über 160 km/h.

Während der Fahndung bemerkte eine Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld später den gesuchten Mercedes. Die Beamten konnten das Fahrzeug auf der Autobahn 4 in der Nähe von Bad Hersfeld anhalten und zwei Insassen festnehmen. Niemand wurde verletzt. Im Auto fanden die Einsatzkräfte Kosmetika, die vermutlich gestohlen waren. Erste Ermittlungen ergaben auch, dass den Festgenommenen wahrscheinlich weitere Ladendiebstähle zuzuordnen sind. Sie wurden zur Dienststelle gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurden die beiden obdachlosen Festgenommenen im Alter von 30 und 33 Jahren einem Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen die dringend Tatverdächtigen. Sie befinden sich nun in Justizvollzugsanstalten.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Es gab 1.164 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24