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Idstein: Fahrzeuge aufgebrochen

In Idstein und Aarbergen wurden Fahrzeuge aufgebrochen. Die Täter verursachten Sachschäden von mehreren Hundert Euro und entwendeten Werkzeug.

Foto: unsplash

Bad Schwalbach (ost)

1. Fahrzeuge in Idstein und Aarbergen aufgebrochen, Idstein, Hertastraße, 05.07.2024 bis 08.07.2024 Aarbergen-Michelbach, 03.07.2024 bis 08.07.2024

(fh)In den letzten Tagen wurden in Idstein und Aarbergen-Michelbach jeweils Autos aufgebrochen, die dort geparkt waren. In Aarbergen-Michelbach öffneten die Täter zwischen Mittwoch und Montag die Heckklappe eines abgestellten Renault Trafic in der Obergasse, um Werkzeug aus dem Fahrzeug zu stehlen und dann zu fliehen. Zwischen Freitag und Montag wurde ein weiterer Fall der Polizei gemeldet, bei dem die Diebe jedoch nicht erfolgreich waren. Obwohl an einem Smart in der Hertastraße in Idstein Hebelspuren festgestellt wurden, gelangten die Täter nicht ins Innere des Fahrzeugs. In beiden Fällen entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Die Polizeistation Idstein ist unter der Rufnummer (06126) 9394-0 für Hinweise zum Vorfall in der Hertastraße erreichbar. Für Informationen zum Diebstahl in Michelbach können Sie die Telefonnummer (06124) 7078-0 anrufen.

2. Falschem Microsoft-Mitarbeiter vertraut, Hünstetten, Freitag, 05.07.2024

Ein älterer Herr aus Hünstetten erhielt am Freitag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter von Microsoft. Er folgte den Anweisungen und überwies dem Betrüger schließlich fast tausend Euro. Leider kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen. Die Betrüger rufen unerwartet an und geben sich als Mitarbeiter des großen Software-Unternehmens aus. Sie berichten dann von einem Hackerangriff, angeblichen Computerproblemen des Angerufenen oder einer dringend benötigten neuen Lizenz. Tatsächlich haben die Anrufer nicht die Absicht zu helfen, sondern wollen an das Geld der Bürger gelangen oder Zugriff auf ihre Computer, insbesondere für das Online-Banking, erhalten. Durch geschickte Anleitungen gelingt es den Tätern oft, ihre Opfer zur Eingabe einer TAN zu bewegen oder Geld zu überweisen. Dies geschah auch im Laufe des Freitags, als der über 80-Jährige Überweisungen in Höhe von knapp 1.000 Euro tätigte.

Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter eines seriösen Softwareunternehmens wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und Hilfe bei Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf nicht hatten. Lassen Sie sich nicht von Unbekannten täuschen und gehen Sie keinesfalls auf zweifelhafte Angebote zur Installation von Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder Passwörter preis und überweisen Sie kein Geld.

3. Zehn Wildunfälle binnen 48 Stunden,

Rheingau-Taunus-Kreis, 07.07.2024 + 08.07.2024

(fh)Die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren ist nicht nur im Herbst relevant. Dies zeigt sich an den letzten zwei Tagen. In den vergangenen 48 Stunden kam es im Rheingau-Taunus-Kreis zu mehreren Zusammenstößen mit Wildtieren, bei denen die Tiere in den meisten Fällen an der Unfallstelle verstarben und erheblicher Gesamtschaden entstand. Zwischen Dienstag und Mittwoch ereigneten sich unter anderem in Idstein, Bad Schwalbach, Waldems und Heidenrod zehn Wildunfälle, bei denen ein Gesamtschaden von mehreren Tausend Euro entstand. Die Fahrer und Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Polizei warnt: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren durch Tiere, die plötzlich die Straße überqueren. Besonders in ländlichen Gebieten, Wäldern und Wiesen sollte vorsichtig gefahren werden – insbesondere am Morgen, in der Dämmerung und nachts ist mit Wildwechsel zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise an, beachten Sie die Warnschilder und seien Sie bereit zu bremsen. Wenn Sie Wild am Straßenrand sehen, schalten Sie das Fernlicht aus, bremsen Sie ab, hupen Sie und halten Sie gegebenenfalls an. Aktivieren Sie die Warnblinkanlage und fahren Sie langsam weiter, wenn sich die Tiere entfernen. Achten Sie auf den Straßenrand – oft folgen weitere Tiere. Weichen Sie bei plötzlichem Wildwechsel oder einer unvermeidbaren Kollision nicht in den Gegenverkehr aus, sondern bremsen Sie ab und halten Sie Ihre Spur. Wenn es zu einem Zusammenstoß kommt, versuchen Sie nicht, ein verletztes Tier zu helfen, es anzufassen oder mitzunehmen. Informieren Sie stattdessen sofort die Polizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Autodiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 895 Fälle registriert, wobei 413 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 435 Verdächtige, darunter 393 Männer und 42 Frauen. 168 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 1075, wobei 506 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 Männer und 32 Frauen. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 5864 aufgezeichnete Fälle von Autodiebstahl, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 895 1.075
Anzahl der aufgeklärten Fälle 413 506
Anzahl der Verdächtigen 435 446
Anzahl der männlichen Verdächtigen 393 414
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 42 32
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 168 183

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls von 2766 auf 2653 gesunken. In Hessen gab es im Jahr 2022 1806 männliche und 847 weibliche Verdächtige, von denen 851 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 29667 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die Region mit den meisten gemeldeten Fällen in Deutschland macht.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen verzeichnet, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 65,83% der Unfälle innerorts, 23,45% außerorts (ohne Autobahnen) und 10,72% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte auf den Straßen Hessens.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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