197 kontrollierte Personen, 28 Strafanzeigen und 2 Festnahmen im Rahmen der gestrigen Innenstadtoffensive in Frankfurt.
Innenstadtoffensive in Frankfurt: Kontrollmaßnahmen und Festnahmen

Frankfurt (ost)
197 Personen wurden überprüft, es gab 28 Strafanzeigen und 2 Festnahmen mit dem Ziel der richterlichen Vorführung – dies ist die Bilanz der gestrigen (22. August 2024) Kontroll- und Präsenzmaßnahmen der Polizei im Frankfurter Stadtgebiet im Rahmen der Innenstadtoffensive.
Etwa 150 Polizeibeamte der Frankfurter Polizei und des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz patrouillierten gestern von den späten Nachmittagsstunden bis in den Abend hinein flächendeckend von Kaisertor über die Kaiserstraße bis in die Innenstadt um die Hauptwache, die Zeil, die Konstablerwache bis ins Allerheilgenviertel. Dabei wurden zahlreiche Personen und mehrere Objekte überprüft. Die Polizisten wurden tatkräftig von Beamten der Bundespolizei sowie von Mitarbeitern der Steuerfahndung und des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt unterstützt.
Die Maßnahmen sind Teil der hessischen „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“ und ergänzen die seit September 2022 verstärkten Präsenzmaßnahmen der Frankfurter Polizei.
Das Ziel dieser Maßnahmen ist es unter anderem,
potenzielle Straftäter aus der Anonymität zu ziehen, verbotene Substanzen und Gegenstände aufzuspüren und zu beschlagnahmen, sowie den Druck auf die kriminelle Szene aufrechtzuerhalten, diese zu verunsichern und insbesondere Mehrfachtätern mit gezielten Maßnahmen zu begegnen, um letztendlich die objektive Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und auf Beschwerden zu reagieren.
Um 16.50 Uhr wurden vier gastronomische Betriebe in der Mosel- und Münchner Straße kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstöße gegen die Abgabevorschriften sowie gegen Aufenthaltsbestimmungen festgestellt. Gegen 18.00 Uhr wurde am Kaisertor eine Person kontrolliert, die ein Aufenthaltsverbot für das Bahnhofsviertel hatte. Nach Benachrichtigung des Bereitschaftsrichters wurde die Person bis in die frühen Morgenstunden in Gewahrsam genommen.
Neben Kontrollstellen im Bahnhofsgebiet wurden auch in der Innenstadt umfangreiche Personenkontrollen durchgeführt. Unter Verwendung der Videoschutzanlage wurden um 17.30 Uhr 17 Personen im Bereich der Staufenmauer kontrolliert. Das Ergebnis: mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen Aufenthalts- und Betäubungsmittelgesetze. Ähnliches ergab auch die Kontrolle von 26 Personen um 21.00 Uhr in der Allerheilgenstraße, inklusive eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgrund des Tragens eines Teleskopschlagstocks.
Gewerbetreibende, Gastronomen sowie Bürgerinnen und Bürger reagierten sehr positiv auf die Maßnahmen und lobten die Präsenz der Polizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 auf 22378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 17079 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 2089. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








