Bundespolizisten haben einen Mann festgenommen, der wegen fahrlässiger Tötung gesucht wurde. Trotz neuer Staatsangehörigkeit droht ihm eine lange Haftstrafe.
Isparta: 56-jähriger Gambier festgenommen

Frankfurt/Main (ost)
Letzten Freitag wurde ein 56-jähriger Gambier von Bundespolizisten festgenommen, der wegen fahrlässiger Tötung per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Anstelle von Casablanca zu fliegen, erwartet den Mann nun eine Haftstrafe von 11 Jahren und 8 Monaten.
Die türkischen Behörden suchten den Mann bereits seit mehreren Jahren. Im Jahr 2007 kam es in der Provinz Isparta / TUR zu einem Flugzeugabsturz mit 57 Todesopfern. Der 56-Jährige, damals noch türkischer Staatsangehöriger, war zu dieser Zeit als General Manager für die technische Überprüfung des verunglückten Luftfahrzeugs sowie für die Ausbildung der Piloten zuständig. Er war sich der eingebauten defekten Flugzeugteile an dem betroffenen Flugzeug bewusst und genehmigte trotzdem den Abflug.
Aufgrund des im Jahr 2009 gefällten Urteils, das aus seiner Sicht politische Gründe hatte, floh er nach Gambia und erhielt die gambische Staatsbürgerschaft. Doch dies hat ihn nicht vor der Verhaftung bewahrt. Jetzt wartet er auf seine Auslieferung in die Türkei.
Kontakt:
Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Dennis Grabs
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








