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Istanbul: Verletzte bei Auseinandersetzung mit Messer

Am Michelsberg kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der eine Person mit einem Messer verletzt wurde. Der Geschädigte erlitt Hämatome und eine Schnittverletzung.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Eine Person wurde bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer verletzt, Wiesbaden, Michelsberg 28, Samstag, 11.07.2026, 04:45 Uhr

(zi)Früh am Samstagmorgen kam es am Michelsberg zu einem Zwischenfall zwischen mehreren Personen, bei dem eine Person anscheinend mit einem Messer verletzt wurde.

Um 04:45 Uhr geriet ein 25-jähriger Wiesbadener in der Nähe des Istanbul Döner in eine verbale Auseinandersetzung mit anderen Personen. Als er versuchte, mit seinem Fahrrad wegzufahren, wurde er zu Boden gerissen und mehrmals gegen den Kopf geschlagen. Ein Zeuge berichtete zudem, dass einer der Täter ein Messer in der Hand hielt.

Neben Prellungen am Kopf erlitt das Opfer eine Schnittwunde am Kinn und wurde zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach der Behandlung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern war erfolglos. Laut einem Zeugen handelte es sich bei den Tätern um zwei männliche Personen im Alter von etwa 18 Jahren mit südländischem Aussehen. Die dritte Person, die das Messer hielt, soll männlich, etwa 180 cm groß und mit einem weißen Hemd bekleidet gewesen sein. Auch er soll südländisch ausgesehen haben. Außerdem trug er einen Vollbart, eine Gucci-Umhängetasche und eine Gucci-Kappe.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit Informationen unter der (0611)345-0 bei der Kriminalpolizei zu melden.

2. Zeugenaufruf nach versuchtem Raub,

Wiesbaden, Dotzheimer Straße 184, Samstag, 11.07.2026, 02:30 Uhr

(zi)In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es auf dem Gelände der Total-Tankstelle zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die in einem versuchten Raub endete.

Um 02:30 Uhr geriet ein 36-jähriger Wiesbadener auf dem Tankstellengelände in Streit mit einer anderen Person. Als Bekannte der Person auftauchten und unter Androhung von Gewalt forderten, dass der Geschädigte seine teure Armbanduhr herausgibt, weigerte er sich. Daraufhin griffen insgesamt drei Täter den Geschädigten gemeinsam an.

Ein unbeteiligter Zeuge soll das Geschehen beobachtet und gefilmt haben. Als die Täter dies bemerkten, ließen sie vom Geschädigten ab, griffen jedoch den Zeugen an und flüchteten schließlich vom Tatort.

Die Polizei konnte einen der Täter festnehmen, die anderen beiden konnten fliehen. Der Zeuge war nicht mehr auffindbar.

Der Geschädigte erlitt Schwellungen und eine Platzwunde im Gesicht und wurde nach einer ambulanten Behandlung vor Ort entlassen.

Die Kriminalpolizei bittet den Geschädigten, der das Geschehen beobachtet hat und ebenfalls angegriffen wurde, sich unter der (0611)345-0 bei den Beamten zu melden. Weitere Zeugen werden ebenfalls gebeten, sich unter der genannten Nummer zu melden.

3. Schussabgabe mit Schreckschusspistole nach verbaler Auseinandersetzung, Wiesbaden, Schwalbacher Straße, Samstag, 11.07.2026, 02:00 Uhr

(zi)In der frühen Samstagnacht gerieten auf der Schwalbacher Straße mehrere Personen in einen Streit, woraufhin einer der Beteiligten eine Schreckschusswaffe zog und mehrmals in die Luft feuerte.

Um 02:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass Schüsse in der Schwalbacher Straße zu hören seien. Bei der Ankunft der Polizei konnten zunächst keine Personen gefunden werden, aber Hülsen einer Schreckschusspistole wurden entdeckt und sichergestellt.

Nach weiteren Fahndungsmaßnahmen und Befragung von Zeugen stellte sich heraus, dass es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren unbekannten Beteiligten kam, bei der einer anscheinend mit einer Schreckschusspistole in die Luft schoss. Bevor die Polizei eintraf, flüchteten alle Beteiligten, aber drei Personen konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen gefunden werden und bestätigten die Aussagen der Zeugen.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der (0611)345-0 zu melden.

4. Hauswand bei Brand beschädigt – ein Leichtverletzter Wiesbaden-Südost, Abraham-Lincoln-Park, Samstag, 11.07.2026, 09:00 Uhr

(jul) Am Samstagmorgen wurde eine Hauswand bei einem Brand der Außenbepflanzung beschädigt. Bei den anschließenden Löschversuchen wurde ein 52-jähriger Mann leicht verletzt.

Am Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr wurde im Abraham-Lincoln-Park in Wiesbaden die Außenbepflanzung eines Gebäudes bei der Unkrautvernichtung mit einem Gasbrenner in Brand gesetzt. Durch diesen Brand wurde eine Hausfassade ebenfalls beschädigt. Bei den eigenständigen Löschversuchen der Gartenarbeiter verletzte sich ein 52-jähriger Mann an einer Hand.

Der Sachschaden an der Hausfassade beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

5. Mülltonnenbrand verursacht hohen Sachschaden, Wiesbaden, Faaker Straße, Samstag, 11.07.2026, 23:45 Uhr

(jul) Am späten Samstagabend verursachte ein Mülltonnenbrand in Wiesbaden-Biebrich hohen Sachschaden.

Am Samstagabend gegen 23:45 Uhr wurden Zeugen in der Faaker Straße auf einen Mülltonnenbrand an einem Mehrfamilienhaus aufmerksam. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen mindestens 10 Mülltonnen in Vollbrand. Durch die Flammen wurden ebenfalls das angrenzende Wohnhaus, sowie zwei geparkte Pkw beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Gesamtschadenshöhe liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männliche Verdächtige und 199 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 männliche und 217 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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