Ein 38-Jähriger sprüht einem 30-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht während einer Fahrt von Grebenstein nach Kassel Hauptbahnhof.
Jungfernkopf: Angriff mit Pfefferspray in der Regio Tram

Kassel (ost)
Am letzten Samstag (27.12./15:35 Uhr) soll ein 38-jähriger Mann einem 30-jährigen Mann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben.
Beide Personen waren mit der Regio Tram 1 von Grebenstein in Richtung Kassel Hauptbahnhof unterwegs.
Als der 30-Jährige von der Zugbegleiterin kontrolliert werden sollte, versuchte er schnell noch ein Ticket zu lösen.
Die Zugbegleiterin verhinderte dies und nahm die Personalien des Algeriers auf.
Der Mann weigerte sich jedoch, seine Adresse anzugeben. Als er hörte, dass die Bundespolizei gerufen werden sollte, geriet er in Panik und wechselte den Wagon.
Bei der Haltestelle Kassel Jungfernkopf versuchte er aus der Regio Tram auszusteigen. Der 38-jährige Mann stellte sich ihm in den Weg, um dies zu verhindern.
Nun begann der 30-jährige Algerier, den Mann zu drängen und zu schlagen.
Der 38-jährige Deutsche arbeitet als Sicherheitspersonal bei den Kassler Verkehrsbetrieben, zog sein Pfefferspray und sprühte dem Angreifer den gesamten Inhalt ins Gesicht.
Der 30-Jährige schlug um sich und traf den 38-Jährigen am Arm, sodass dieser sich selbst mit dem Pfefferspray ins linke Auge traf.
Die Zugbegleiterin und der Sicherheitsmitarbeiter fuhren weiter bis zum Kassel Hauptbahnhof.
Der 30-jährige Algerier wurde in der Nähe der Haltestelle Jungfernkopf gefunden. Er wurde vom Rettungswagenpersonal behandelt.
Beide Personen wurden nicht schwer verletzt.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen die beiden Männer eingeleitet.
Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben oder selbst betroffen waren, werden gebeten, sich unter der Tel. 0561/816 160 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 188, Schwerverletzte auf 3.537 und Leichtverletzte auf 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








