Zeugen gesucht nach Einbruch in Jungfernkopf. Polizei bittet um Hinweise auf Täter, die trotz Flucht mit Schmuckstücken entkamen.
Jungfernkopf: Einbrecher entdeckt und geflüchtet

Kassel (ost)
Kassel-Jungfernkopf:
Gestern Nachmittag wurden zwei Einbrecher von einem Bewohner im Stadtteil Jungfernkopf erwischt, konnten jedoch trotzdem mit einigen Schmuckstücken entkommen. Die Polizei bittet nun um weitere Zeugen und Hinweise auf die Täter. Laut den aktuellen Ermittlungen näherten sich um 13:50 Uhr zwei Männer dem Mehrfamilienhaus in der Wegmannstraße über eine angrenzende Obstwiese. Während einer der Täter im Garten des Hauses hinter einem Baum Schmiere stand, brach sein Komplize ein Fenster an der Rückseite des Gebäudes auf und gelangte so in die Wohnräume, die er dann auf der Suche nach Wertgegenständen durchsuchte. Als ein Bewohner verdächtige Geräusche aus der Wohnung hörte und dann den Mann im Garten sah, sprach er den Verdächtigen an. Dieser flüchtete daraufhin sofort über ein benachbartes Grundstück, während der andere Täter die Wohnung durch ein Fenster an der Vorderseite des Hauses verließ und in Richtung Bahnhof Jungfernkopf davonrannte. Beide konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen leider nicht mehr gefunden werden.
Der Mann, der im Garten Wache hielt, soll zwischen 35 und 45 Jahre alt gewesen und komplett schwarz gekleidet gewesen sein sowie blaue Schuhe mit roter Sohle getragen haben. Sein Komplize, der in die Wohnung eingebrochen war, soll ebenfalls zwischen 35 und 45 Jahre alt gewesen sein und kurzes Haar gehabt haben. Er trug eine dunkle Jacke oder einen Pullover mit Kapuze, eine schwarze Hose und weiße Schuhe. Die Ermittler des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo bitten weitere Zeugen, die Hinweise auf die flüchtigen Einbrecher geben können, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Es gab 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








