Einbruch auf Recyclinghof, Ordnungspolizist geschlagen, Scheune mit Graffiti besprüht. Friedberg: Unbekannter bricht in Recyclinghof ein, stiehlt nichts. Ordnungspolizist von aggressivem Mann geschlagen. Karben: Unbekannte besprühen Scheune mit Graffiti.
Karben: Polizeibericht Wetteraukreis

Giessen (ost)
Friedberg: Einbruch auf Recyclinghof
Ein Unbekannter drang zwischen Mittwoch (27.08.2025), 19:00 Uhr und Donnerstag (28.08.2025), 08:25 Uhr in das Gelände des Recyclinghofs in der Schwalheimer Straße in Dorheim ein. Er brach das Fenster eines Containers auf und stieg hinein. Bisher wurde nichts gestohlen. Personen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sollten sich an die Kriminalpolizei in Friedberg wenden (Tel.: 06031 6010).
Friedberg: Angriff auf Ordnungspolizist
Während eines Termins am Donnerstagmorgen (28.08.2025) im Bürgerbüro der Stadt Friedberg zeigte sich ein 62-jähriger Mann aggressiv, was dazu führte, dass ein Ordnungspolizist ihn des Gebäudes verwies. Als der Mitarbeiter des Ordnungsamts den Mann nach draußen begleitete, schlug dieser ihm in den Nacken. Die Polizei Friedberg nahm den Mann fest und brachte ihn in eine psychiatrische Einrichtung, wo er von einem Arzt betreut wurde. Der 62-Jährige wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung untersucht.
Karben: Graffiti an Scheune
An einem Feldweg in der Nähe des Sportplatzes in Petterweil wurde eine Scheune von Unbekannten mit Farbe besprüht. Sie hinterließen ein Hakenkreuz und andere Symbole an der Wand. Zeugen entdeckten die Schmierereien am Donnerstagmittag (28.08.2025) gegen 12:00 Uhr. Der genaue Zeitpunkt der Tat ist noch unbekannt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise werden in Bad Vilbel unter Tel.: 06101 54600 entgegengenommen.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








