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Kassel: 54-Jähriger festgenommen nach Bedrohungen und Körperverletzungen

Ein Mann in Wilhelmshöhe bedrohte Menschen mit Hammer und Ast, verletzte eine Frau und sorgte für Zugverkehrssperre.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Bad Wilhelmshöhe:

Ein 54-jähriger Mann aus Kassel hat heute Morgen am Bahnhof Wilhelmshöhe für Aufregung gesorgt, als er mehrere Personen bedrohte und verletzte. Es wird berichtet, dass der Mann nach einem Streit kurz vor 9:00 Uhr eine Frau in der Friedrich-Ebert-Straße mit einem Stock schlug. Anschließend flüchtete er in den Bahnhof Wilhelmshöhe, wo er gegen 9:15 Uhr Passanten mit einem Hammer und einem Ast bedrohte und mindestens eine Frau leicht verletzte. Aufgrund seines Verhaltens musste der Zugverkehr vorübergehend eingestellt werden. Die Bundespolizei und die Kasseler Polizei griffen ein, als der Mann die Beamten mit Hammer und Ast bedrohte. Sie griffen schließlich zu einem Distanzelektroimpulsgerät, um ihn festzunehmen. Bei der Festnahme wurde der Mann leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch die verletzte Frau am Bahnhof wurde vor Ort versorgt. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung laufen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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