Ein 57-Jähriger aus Chemnitz sorgte für Ärger im Nachtzug. Er gab sich als Bundespolizist aus und musste unter Anwendung von Gewalt den Zug verlassen.
Kassel: Ärger im Nachtzug, Mann gibt sich als Bundespolizist aus

Fulda (ost)
Ein 57-jähriger Mann aus Chemnitz sorgte in der Nacht vom 16. August gegen 2:30 Uhr für einen Vorfall mit der „echten“ Bundespolizei.
Der Mann war auf dem Nachtzug von Berlin nach Fulda unterwegs, ohne die erforderliche Reservierung neben dem Zugticket zu haben.
Als er sich weigerte, eine Nachbuchung vorzunehmen, wurde er aufgefordert, den Zug bei der Ankunft in Fulda zu verlassen und gab sich bei der Fahrscheinkontrolle als Bundespolizist aus.
Der Mann weigerte sich, den Zug ohne den Einsatz von Beamten des Bundespolizeireviers Fulda zu verlassen und musste schließlich mit einfacher körperlicher Gewalt entfernt werden.
Zu Beginn widersetzte sich der unangenehme Fahrgast den Ordnungshütern, zeigte sich aber später kooperativ.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 57-Jährigen ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet, bevor er nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen wurde.
Quelle: Presseportal








