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Kassel: Autofahrer ohne Sicherheitsgurt festgenommen

Ein 56-jähriger Mann wurde ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss beim Autofahren erwischt. Ein Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr lag bereits vor.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Nord:

Ein Autofahrer in der Kasseler Nordstadt hat am gestrigen Dienstagabend selbst für seine Festnahme gesorgt, weil er nicht angeschnallt war. Während einer Verkehrskontrolle wegen des nicht angelegten Sicherheitsgurts stellte sich heraus, dass der 56 Jahre alte Mann aus dem Landkreis Kassel ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss gefahren war. Zudem lag ein offener Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den völlig uneinsichtigen Autofahrer vor, der außerdem einen der Polizisten beleidigte. Der 56-Jährige konnte zwar durch die Zahlung des geforderten Betrags verhindern, dass er direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde, muss sich nun aber in mehreren neuen Strafverfahren verantworten.

Wie die Beamten des Polizeireviers Nord mitteilen, fiel ihnen gegen 22:30 Uhr in der Holländischen Straße, in Höhe der Mombachstraße, ein Skoda Fabia-Fahrer auf, der den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Bei der Überprüfung der Personalien des 56-Jährigen stellte sich heraus, dass ihm der Führerschein bereits im vergangenen Jahr wegen ähnlicher Fälle entzogen worden war. Laut den Beamten schien dieser Umstand den Skoda-Fahrer jedoch nicht zu kümmern. Stattdessen schaute er sich ein Video mit erotischem Inhalt auf seinem Smartphone an und beleidigte sogar einen der Polizisten. Da die Beamten Alkoholgeruch bemerkten und ein Atemalkoholtest fast einen Promillewert ergab, musste der 56-Jährige zwecks Blutentnahme mit auf das Polizeirevier kommen. Nachdem er den geforderten Betrag in Höhe von über 1.300 Euro bezahlt hatte, konnte der Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Beleidigung ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, von denen 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer und 2089 Frauen. 6494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei 17106 Männer und 2027 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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