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Kassel: Autofahrerin kracht in sieben geparkte Fahrzeuge

Eine 37-jährige Autofahrerin verursachte eine gefährliche Rauschfahrt im Kasseler Stadtteil Vorderer Westen, bei der sieben geparkte Fahrzeuge beschädigt wurden.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Vorderer Westen:

Ein 37-jähriger Autofahrer endete heute Morgen im Kasseler Stadtteil Vorderer Westen mit einem Unfall, bei dem sieben geparkte Fahrzeuge beschädigt wurden, aber zum Glück niemand verletzt wurde. Laut den Polizeibeamten des Polizeireviers Mitte ging der erste Notruf um 9:20 Uhr wegen eines BMW ein, der in Schlangenlinien durch die Kölnische Straße fuhr und dabei auch rote Ampeln überfuhr. Kurz darauf meldete eine Zeugin, dass der PKW stadtauswärts gefährliche Überholmanöver machte und in den Gegenverkehr fuhr. Eine Streife des Innenstadtreviers entdeckte den Wagen schließlich in der Breitscheidstraße und gab der Fahrerin des vorausfahrenden BMW Anhaltezeichen, die sie jedoch ignorierte und rücksichtslos vor dem Streifenwagen flüchtete. Die Flucht endete jedoch schnell, als sie in der Kurve der Gilsastraße mit ihrem Wagen in insgesamt sieben geparkte Autos krachte, die teilweise erheblich beschädigt wurden. Der nicht mehr fahrbereite BMW wurde abgeschleppt, wobei ein Schaden von etwa 10.000 Euro entstand. Die Gesamtschäden belaufen sich nach ersten Schätzungen auf etwa 35.000 Euro. Die 37-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Kassel, die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, verweigerte einen Atemalkoholtest, daher wurde ihr auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Diese soll nun klären, ob sie auch unter dem Einfluss von Drogen stand. Die 37-Jährige, deren Führerschein eingezogen wurde, muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% der Gesamtzahl entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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