Die Polizei sucht nach Zeugen für eine Bedrohung mit einem Messer in einem Discount-Markt in Kassel. Der Täter flüchtete auf einem E-Scooter, sein Motiv bleibt unklar.
Kassel: Bedrohung mit Messer in Discount-Markt, Polizei sucht Zeugen

Kassel (ost)
Kassel-Niederzwehren:
Die Hintergründe einer Bedrohung mit einem Messer in einem Discount-Markt in der Credéstraße in Kassel sind noch nicht geklärt. Am Samstagabend ereignete sich dieser Vorfall. Die Suche nach dem bislang unbekannten Täter mit vielen Streifen verlief leider erfolglos. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatorts gemacht haben und Informationen über den Täter geben können. Es handelt sich um einen etwa 25-jährigen, ca. 1,70 Meter großen Mann mit dunklerem Teint. Sein Gesicht war teilweise mit einem Schlauchschal bedeckt, er trug eine schwarze Kapuzenjacke und einen schwarzen Rucksack.
Die beiden Angestellten des Discount-Marktes berichteten der Polizei, dass die Tat gegen 19:50 Uhr stattfand. Während die beiden Frauen Waren in die Regale einräumten, betrat der Unbekannte das Geschäft, bedrohte eine von ihnen mit einem Messer und zwang sie, den Markt zu verlassen. Als das Opfer seiner Kollegin zurief, die Polizei zu rufen, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete nach draußen. Dort stieg er auf einen schwarzen E-Scooter und entkam in unbekannte Richtung. Es wurde keine Forderung nach Geld oder ähnlichem gestellt, daher bleibt das Motiv des Unbekannten bisher unklar.
Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








