Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin in Kassel deckte gestern einen Betrug auf, als ein Kunde 25.000 Euro für eine angebliche Zahlung an die Staatsanwaltschaft abheben wollte. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps zur Prävention.
Kassel: Betrug durch Schockanrufer aufgedeckt

Kassel (ost)
Kassel:
Ein Fall von Betrug durch bisher unbekannte Täter wurde gestern in Kassel von einer aufmerksamen Bankangestellten entdeckt. Die Mitarbeiterin wurde misstrauisch, als ein aufgeregter Kunde 25.000 Euro für eine Zahlung an die Staatsanwaltschaft abheben wollte und alarmierte sofort die Polizei. Es stellte sich heraus, dass sie mit ihrem Verdacht richtig lag, denn der ältere Herr war Opfer von sogenannten Schockanrufern geworden.
Die Bankangestellte in Kassel-Bettenhausen informierte die Polizei gestern um 15:30 Uhr. Kurz darauf bestätigte sich der Verdacht auf Betrug. Laut den Ermittlungen der Polizei des Reviers Ost hatten die Täter den älteren Herrn bereits einige Tage zuvor angerufen und ihn mit der falschen Nachricht schockiert, dass ein naher Verwandter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur durch die Zahlung einer Kaution einer Haftstrafe entgehen könne. In dem Glauben, dem Verwandten zu helfen, hatte das unter Druck gesetzte Opfer bereits drei Überweisungen an die unbekannten Betrüger getätigt, bis sie gestern erneut als falscher Staatsanwalt bei dem älteren Herrn anriefen und nun die Barzahlung der hohen Summe verlangten. Der ältere Herr fuhr daraufhin zur Bank, um den geforderten Betrag abzuheben. Letztendlich verhinderte die Angestellte, dass die Täter noch mehr Geld von dem Mann aus Kassel erbeuteten. Die Ermittlungen der EG SÄM der Kasseler Kripo sind noch im Gange.
Der beschriebene Fall zeigt deutlich, wie geschickt und erfahren die Betrüger vorgehen. Um sich davor zu schützen, gibt die Polizei folgende Ratschläge:
Quelle: Presseportal








