Aufmerksame Mitreisende und das Zugpersonal ermöglichen Festnahme von zwei tatverdächtigen Taschendieben, die eine 23-Jährige bestehlen wollten.
Kassel: Bundespolizei schnappt Taschendiebe im Nachtzug

Fulda (ost)
Aufmerksame Passagiere und das Zugpersonal eines Nachtzuges (Nightjet 458) haben in der letzten Nacht (14.2., 2:30 Uhr) dazu beigetragen, dass Bundespolizisten zwei mutmaßliche Taschendiebe festnehmen konnten.
Diebstahl vereitelt
Zwei Männer im Alter von 16 und 22 Jahren aus Algerien sollen während der Fahrt von Erfurt nach Fulda versucht haben, eine 23-jährige Frau aus der Schweiz zu bestehlen. Die beiden Männer hatten es offensichtlich auf die Tasche der Schweizerin abgesehen, in der sich ein Laptop, ein Smartphone und ein Geldbeutel befanden (Gesamtwert: ca. 1500 Euro).
Augenzeugen griffen ein
Passagiere, die das Verhalten der Männer beobachtet hatten, sprachen die Verdächtigen an und informierten gleichzeitig das Zugpersonal. Die erwischten Diebe brachen ihre Tat ab und versteckten sich in der Zugtoilette. Der Zugbegleiter hielt den Kontakt zu den beiden Verdächtigen aufrecht und informierte die Bundespolizei.
Die Passagiere haben besonnen und angemessen reagiert. Durch ihr lautes Eingreifen haben die Zeugen die Umgebung auf die Situation aufmerksam gemacht und die Täter verunsichert.
Festnahme bei der Ankunft in Fulda
Beamte des Bundespolizeireviers Fulda stiegen nach der Ankunft in der Domstadt in den Zug ein und nahmen das Diebesduo fest. Beide Männer wurden von den Bundespolizisten zur Wache begleitet. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut einer Jugendeinrichtung in Fulda gebracht. Der 22-Jährige wurde auf freien Fuß gesetzt.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen beide Tatverdächtigen jeweils ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls und Leistungserschleichung eingeleitet.
Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 0561 81616-0 erbeten. Personen, die möglicherweise auch Opfer eines Diebstahls in dem Nachtzug geworden sind, werden gebeten, sich ebenfalls bei der Bundespolizei zu melden.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 – 1011; Mobil: 0175/90 28 384
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








