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Kassel: Einbrecher ertappt in Haus, Zeugen gesucht

Bewohner überrascht Einbrecher in Baunsbergstraße, Polizei sucht Hinweise auf Täter.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Bad Wilhelmshöhe:

Offenbar hat ein bislang unbekannter Täter, der gestern Morgen in ein Einfamilienhaus in der Baunsbergstraße in Kassel eingebrochen ist, nicht damit gerechnet, dass ein Bewohner anwesend war und dabei ertappt wurde. Laut den Beamten des Polizeireviers Süd-West, die die Anzeige aufgenommen haben, klingelte der Täter gegen 10:50 Uhr an der Haustür. Als ihm nicht geöffnet wurde, dachte er offenbar, dass er alleine ist. Er stieg durch eine Terrassentür ins Haus ein und begann dann, die Räume nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Nachdem er auf den Bewohner traf, der verdächtige Geräusche aus dem 1. Stock hörte und nachschaute, verließ er das Haus schnell ohne Beute. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte leider nicht zur Festnahme des Einbrechers, der angeblich 40 bis 50 Jahre alt war und ein osteuropäisches Aussehen hatte, mit Mütze, beigefarbener Jacke und einer Bauchtasche, die quer über der Brust getragen wurde.

Zeugen, die gestern Morgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen haben und der Polizei Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsrate in Hessen stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Insgesamt war die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls zurückging. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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