Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kassel: Einbrecher mit Preisschild festgenommen

Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde nach einem Einbruch in Kassel festgenommen, als er eine Jacke mit Preisschild trug. Die Fahndung wurde durch die Alarmanlage eines Geschäfts ausgelöst.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Zentrum:

Die zügige Festnahme eines Einbrechers gelang Polizeibeamten des Reviers Mitte in der Kasseler Innenstadt in der vergangenen Nacht dank einer Streife der Stadtpolizei. Gegen 1:45 Uhr wurde die Alarmanlage an einem Geschäft für Schuhe und Kleidung in der Oberen Königsstraße ausgelöst, woraufhin die Stadtpolizei den Einbruch bemerkte und sofort die Polizei über den Notruf 110 alarmierte. Die Fahndung mit vielen Streifenwagen der Kasseler Polizei führte dazu, dass der 20-jährige Verdächtige nur wenige Minuten später in der Wilhelmsstraße festgenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt trug der alkoholisierte Festgenommene eine Jacke, an der noch das Preisschild des Geschäfts hing. Der Täter hatte eine große Scheibe des Ladens eingeschlagen, bevor er die Schaufensterpuppe nach draußen zog und teilweise entkleidete. Es ist unklar, ob der bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten bekannte 20-Jährige die gestohlene Jacke aufgrund der Kälte anzog oder weil sie ihm gefiel. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung scheiterte sogar ein Atemalkoholtest. Die Beamten brachten den Verdächtigen für weitere Maßnahmen auf das Revier. Die Ermittlungen wegen des Einbruchs werden vom Kommissariat 36 der Kasseler Kripo (Haus des Jugendrechts) durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, von denen 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, wobei 511 Männer und 87 Frauen beteiligt waren. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24