Einbrecher stehlen Bargeld, Schmuck und Handtaschen. Polizei sucht Zeugen für Hinweis auf kostenloses Beratungsangebot.
Kassel: Einbruch in Einfamilienhaus in Habichtswald-Ehlen

Habichtswald (ost)
Habichtswald (Landkreis Kassel):
Unbekannte sind am Wochenende in ein Haus in Habichtswald-Ehlen eingebrochen und haben Geld, Schmuck und Taschen gestohlen. Außerdem entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich die Tat zwischen Samstag, 16:30 Uhr und Sonntag, 05:20 Uhr, in der Straße „Himmelsborn“. Während dieser Zeit drangen die Täter durch das Aufhebeln eines Fensters in das Haus ein, das sie dann vollständig durchsuchten. Mit den gefundenen Wertgegenständen flohen sie schließlich durch das zuvor aufgebrochene Fenster in unbekannte Richtung.
Die weiteren Untersuchungen zu dem Einbruch werden von der Kasseler Kriminalpolizei durchgeführt. Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag im Bereich des Tatorts verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Kostenlose Beratung zum Schutz vor Einbrüchen
Wie man das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, am besten minimieren und sich dagegen schützen kann, zeigen die Fachberater des Polizeipräsidiums Nordhessen bei kostenlosen Beratungen rund um das Thema Einbruchschutz. Dabei geben sie Ratschläge, wie man sein Zuhause effektiv sichern kann und welche Maßnahmen der Polizei bei der Aufklärung von Einbrüchen helfen können. Die Fachberater sind im Polizeiladen in der „Wolfsschlucht“ in der Kasseler Innenstadt zu finden oder können unter Tel. 0561 – 17171 kontaktiert werden. Weitere Informationen zum Polizeiladen finden Sie unter https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/polizeiliche-beratungsstelle-polizeiladen.
Die Polizei gibt außerdem folgende Ratschläge, um sich vor Einbrechern zu schützen:
Weitere ausführliche Informationen zum Schutz vor Einbrüchen finden Sie unter https://www.k-einbruch.de/.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 723 Fälle gelöst werden konnten. Es gab 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, von denen 840 gelöst wurden. Es gab insgesamt 598 Verdächtige, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen im Zeitraum zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, wovon 283 männlich und 25 weiblich waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 267, davon waren 237 männlich und 30 weiblich. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








