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Kassel: Einbrüche in Restaurants und Bootshäuser am Auedamm

Einbrüche in der Nacht zum Montag, Zigarettenautomaten gestohlen; Kripo sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Süd:

In der Nacht zum heutigen Montag haben Eindringlinge insgesamt viermal am Kasseler Auedamm zugeschlagen. Die Polizei wurde zuerst zu einem Einbruch in ein Restaurant gerufen. Bei der Untersuchung des Tatorts stellte sich heraus, dass auch eine andere Gaststätte sowie zwei Bootshäuser in der direkten Nachbarschaft von Eindringlingen heimgesucht worden waren. Die Diebe nahmen zwei Zigarettenautomaten mit, die später wieder gefunden wurden. Außerdem waren Unbekannte bereits in der Nacht zum Freitag in ein Café am Auedamm eingedrungen. Ob es sich in allen Fällen um die gleichen Täter handelt, ist derzeit noch unklar. Die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nach Zeugen der Vorfälle.

Zuerst hatte ein Angestellter eines Restaurants in der Nähe des Auebads den Einbruch entdeckt und die Polizei gerufen. Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, ereignete sich die Tat zwischen 23:00 und 4:10 Uhr. Die Täter brachen die Eingangstür auf, durchsuchten den Gastraum und stahlen einen Zigarettenautomaten. Danach stellten die Beamten fest, dass auch die Eingangstüren eines weiteren Restaurants und zwei Bootshäuser im direkten Umfeld des Restaurants aufgebrochen waren. Auch aus dem zweiten Restaurant hatten die Täter einen Zigarettenautomaten mitgenommen. Beide Automaten wurden im Laufe des heutigen Tages in der Nähe des Auebads von Passanten gefunden und schließlich von der Polizei sichergestellt. Während einer der Automaten noch intakt war, hatten die Täter den anderen gewaltsam geöffnet und komplett geleert. Aus den Bootshäusern der beiden Rudervereine wurde nach dem aktuellen Ermittlungsstand nichts gestohlen. Es kam bereits in der Nacht zum Freitag zu einem weiteren Einbruch, als Unbekannte durch Aufhebeln einer Tür Zugang zu einem Café bei der Blumeninsel Siebenbergen erlangten. Da die von ihnen geöffnete Kasse leer war, flüchteten die Täter auch in diesem Fall ohne Beute.

Wer in der Nacht zum heutigen Tag oder in der Nacht zum Freitag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Auedamms beobachtet hat oder den Ermittlern des K21/22 Hinweise auf die Eindringlinge geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 5206 Fälle, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wovon 511 Männer und 87 Frauen waren. 270 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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