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Kassel: Flucht nach versuchtem Kupferdiebstahl im Vorderen Westen

Ein unbekannter Täter wurde beim Diebstahl von Kupferblechen gestört und konnte trotz Fahndung entkommen. Zeugen werden um Hinweise gebeten.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Mitte:

Ein unbekannter Täter wurde in der Nacht zum heutigen Freitag im Vorderen Westen gestört, als er versuchte, mehrere Kupferbleche vom Dach einer Kapelle im Aschrottpark zu stehlen. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen gelang es dem Dieb zu flüchten. Ein Zeuge alarmierte kurz nach 3:00 Uhr die Polizei, nachdem er verdächtige Geräusche in der Nähe der Kapelle nahe der Friedrich-Ebert-Straße gehört hatte. Während die Beamten das Gebäude umstellten, entkam der Täter zu Fuß. Zeugen beschrieben ihn als 25 – 35 Jahre alt, 180 cm groß, mit kurzem, schwarzem Haar und Geheimratsecken. Er trug einen dunklen Pullover mit einem weißen T-Shirt darunter, eine schwarze kurze Hose und schwarze Schuhe. Der Täter hatte versucht, gewaltsam mehrere Kupferbleche vom Dach zu lösen, was zu einem Sachschaden von mehreren tausend Euro führte.

Personen, die den Täter im Aschrottpark vor oder nach der Tat gesehen haben oder Informationen zu seiner Identität haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 Männer und 30 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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