Eine wilde Verfolgungsjagd auf Leipziger Straße mit 110 km/h endete in Kassel-Bettenhausen mit zwei Festnahmen nach riskantem Wendemanöver.
Kassel: Flucht vor Polizei endet mit Festnahmen

Kassel (ost)
Kassel-Bettenhausen:
Ein Versuch, der Polizei zu entkommen, endete heute Nacht in Kassel-Bettenhausen für einen Autofahrer und seine Begleitung mit einer Festnahme. Um 01:30 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mitte im Kreuzungsbereich “Altmarkt” einen silbernen Mercedes, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Fuldabrücke fuhr. Als die Beamten versuchten, das Fahrzeug anzuhalten und zu überprüfen, beschleunigte der Fahrer des Mercedes trotz Anhaltesignalen der Polizei stark, um offensichtlich einer Kontrolle zu entgehen. Er setzte seine Flucht in Richtung Platz der Deutschen Einheit fort, wo er nach einigen Metern ein riskantes Wendemanöver durchführte, um nur knapp dem Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn zu entkommen. Der Mercedes setzte seine Flucht stadtauswärts in Richtung Leipziger Straße mit einer rasanten und rücksichtslosen Geschwindigkeit von 110 km/h fort. Die Beamten mussten aus Sicherheitsgründen die Verfolgung abbrechen und vorübergehend den Sichtkontakt zum Flüchtenden verlieren. Kurz darauf wurde das Fahrzeug jedoch von der Streife auf einem Discounterparkplatz in der Ochshäuser Straße entdeckt. Dort wurde der Weg des Fahrzeugs durch den Streifenwagen blockiert, um eine Weiterfahrt zu verhindern und die beiden Insassen festzunehmen. Am Mercedes wurden erhebliche Schäden festgestellt. Nachdem die Fluchtroute überprüft wurde, wurden Beschädigungen an einer Verkehrsinsel im Bereich des Leipziger Platzes entdeckt, mit der der Mercedes während der Flucht kollidiert war. Der Führerschein des 20-jährigen Fahrers und das Fahrzeug wurden von der Polizei beschlagnahmt. Gegen den Mann aus Niestetal wird nun wegen illegalen Autorennens, Fahrerflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








