Während einer Wohnungsdurchsuchung bei einem festgenommenen Dealer wurde sein gesuchter Freund ebenfalls verhaftet, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Kassel: Freund von Dealer festgenommen

Kassel (ost)
Kassel-Nord:
Ein Personenkontrolle von Beamten der OE City und des Polizeireviers Mitte in der Kasseler Nordstadt führte zu zwei Festnahmen und dem Fund von über 11.000 Euro mutmaßlichem Drogengeld, Betäubungsmitteln, verschreibungspflichtigen Medikamenten und Diebesgut am Samstag. Zivilpolizisten beobachteten gegen 12:30 Uhr das verdächtige Verhalten eines mutmaßlichen Drogendealers in der Schillerstraße während einer Streifenfahrt. Daraufhin kontrollierten uniformierte Beamte den 27-Jährigen, der mit drei anderen Männern in einem Hinterhof verschwunden war. Bei ihm fanden sie über 1.300 Euro mutmaßliches Drogengeld in szenetypischer Stückelung, ein Pfefferspray, zahlreiche verschreibungspflichtige Medikamente sowie kleine Mengen Cannabis, Kokain und Heroin. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere 10.000 Euro Bargeld, das vermutlich aus dem Verkauf von Betäubungs- und Arzneimitteln stammt, sowie ein E-Scooter und ein Fahrrad, die bei Keller-Einbrüchen gestohlen wurden, sichergestellt. Während der Durchsuchung erschien ein Freund des 27-Jährigen, der aufgrund eines Vollstreckungshaftbefehls ebenfalls festgenommen wurde. Nach Zahlung eines Restbetrags von 570 Euro wurde er entlassen. Der 27-Jährige muss sich wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln und Arzneimitteln verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg in den Fallzahlen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant. Dabei gab es 17.106 männliche Verdächtige und 2.027 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








