Acht Verletzte bei Kollision zwischen drei Fahrzeugen, darunter drei Kinder. Unfallursache: nicht angepasste Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn.
Kassel: Frontalzusammenstoß auf Ehlener Straße
Kassel (ost)
Kassel-Bad Wilhelmshöhe:
Bei einem direkten Zusammenstoß zwischen drei Autos auf der Ehlener Straße/ L3298 zwischen Kassel und Habichtswald-Ehlen wurden gestern Sonntagnachmittag acht Personen verletzt, darunter drei Kinder im Alter von drei bis acht Jahren. Nach den bisherigen Informationen wurden keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt. Laut den Polizeibeamten vor Ort ereignete sich der Unfall gegen 14:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 19-jähriger Mann mit seinem BMW von Kassel in Richtung Ehlener Kreuz. Es wird angenommen, dass er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der glatten Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und frontal mit einem entgegenkommenden Renault kollidierte, der von einem 57-jährigen Mann aus Kassel gefahren wurde. Anschließend stieß der BMW frontal mit einem Opel zusammen, der von einer fünfköpfigen Familie aus dem Landkreis Kassel gefahren wurde. Der 33-jährige Fahrer, die 27-jährige Beifahrerin und ihre drei Kinder, sowie der 57-jährige Autofahrer wurden verletzt und in Krankenhäuser in Kassel gebracht. Der 19-jährige BMW-Fahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden vor Ort behandelt. Der Gesamtschaden an den drei Fahrzeugen beträgt etwa 25.000 Euro. Der BMW und der Opel waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallstelle war für etwa zwei Stunden voll gesperrt, aber der Verkehr konnte über einen Parkplatz neben der L3298 umgeleitet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914 Fälle, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.164 Fälle aus, was 0,8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
2023 | |
---|---|
Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
Ortslage – innerorts | 14.839 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
Getötete | 188 |
Schwerverletzte | 3.537 |
Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)