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Kassel: Großer Polizeieinsatz in Fuldatal-Ihringshausen

Streit mit Messer und Geschirr: Zeugen gesucht nach Auseinandersetzung mit Verletzten

Foto: Depositphotos

Fuldatal (ost)

Fuldatal (Landkreis Kassel):

Ein Streit zwischen mehreren Personen, bei dem auch ein Messer benutzt und mit Geschirr sowie Plastikstühlen geworfen worden sein soll, hat gestern Abend in der Veckerhagener Straße in Fuldatal-Ihringshausen zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Ein 18-Jähriger und sein mutmaßlicher Kontrahent, ein 55-Jähriger, wurden bei der Auseinandersetzung verletzt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Untersuchungen zum Vorfall und den beteiligten Personen sind noch im Gange. Weitere Zeugen, die den Streit beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel. 0561-9100 zu melden.

Die Polizei wurde gegen 20 Uhr gerufen. Besorgte Anrufer meldeten eine handfeste Auseinandersetzung mehrerer Personen auf der Veckerhagener Straße, bei der auch ein Messer im Spiel gewesen sein soll. Sofort eilten zahlreiche Streifen zum Ort des Geschehens. Ersten Ermittlungen zufolge trafen sich dort bekannte Personen, die in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt waren, darunter der 18-Jährige, der 55-Jährige sowie drei weitere Männer und eine Frau. Der 18-Jährige wurde von einem Angreifer mit einem Messer leicht verletzt. Er erlitt Schnitt- und Platzwunden am Kopf, an den Armen und Beinen. Der 55-jährige Kontrahent, der ebenfalls leicht verletzt wurde, soll mit Porzellan beworfen und am Boden liegend gegen den Kopf getreten worden sein. Die meisten Beteiligten waren noch vor Ort, als die Polizei eintraf, nur zwei Männer konnten bisher nicht identifiziert werden. Die Ermittlungen wegen gegenseitiger gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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