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Kassel: ICE Sachbeschädigung – Bundespolizei sucht Zeugen

Ein Mann verursachte Sachschäden im ICE 272, flüchtete und konnte nicht gefunden werden. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Fulda (ost)

Am Montagabend hat ein fremder Mann kurz vor der Ankunft am Bahnhof Fulda eine Scheibe im ICE 272 zertrümmert. Er fiel bei der Fahrkartenkontrolle auf, da er keine gültige Fahrkarte vorzeigen konnte. Sofort danach griff er nach einem Notfallhammer und schlug damit auf eine Scheibe und Teile der Innenverkleidung des Zuges ein. Als der Zug gegen 22.30 Uhr zum Stillstand kam, flüchtete der Unbekannte auf die Gleise. Daraufhin wurden die Gleise am Bahnhof für den Zugverkehr gesperrt und Beamte der Bundespolizei durchsuchten den Bereich. Trotz intensiver Suche und Fahndung, an der auch die hessische Landespolizei beteiligt war, konnte der Mann nicht gefunden werden. Reisende beschrieben den Unbekannten als einen Mann zwischen 170 und 175 cm groß, im Alter von etwa 30-50 Jahren, mit einem Dreitagebart und Glatze. Er trug Turnschuhe und eine schwarze Gürteltasche. Insgesamt kam es bei 27 Zügen zu Verspätungen aufgrund des Vorfalls. Der betroffene ICE musste in Fulda enden. Die etwa 100 Passagiere mussten ihre Reise nach Hamburg mit einem Ersatzzug fortsetzen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den unbekannten Mann wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Zeugen, die Informationen über den Unbekannten haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 an die Bundespolizeiinspektion Kassel zu wenden.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
PHK Ströher
Telefon: 0172/8118752

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 110.168, waren übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen wurden 14.678 Unfälle registriert (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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