Ein betrunkener Fahrer ohne Führerschein wurde in Frankenberg festgenommen, nachdem er bei einer Verkehrskontrolle angehalten wurde. Die Polizei führte die Kontrolle durch, um alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr zu ziehen.
Kassel: Ohne Führerschein und mit Alkohol angehalten, Festnahme wegen Haftbefehl

Korbach (ost)
Am Montagabend (9. Februar) wurde ein Fahrzeug in Frankenberg von Polizeibeamten angehalten. Da der Fahrer stark betrunken war, keine gültige Fahrerlaubnis besaß und zudem einen Haftbefehl gegen ihn vorlag, wurde er festgenommen.
Die Polizei Frankenberg führte am Montagabend in der Röddenauer Straße in Frankenberg eine feste Verkehrskontrolle durch, bei der der Schwerpunkt auf „Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr“ lag. Das Ziel dieser Kontrollen ist es, betrunkene oder unter Drogeneinfluss stehende Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr zu ziehen und so auch während der „närrischen Tage“ für Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.
Um 22.30 Uhr wurde ein Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen von den Polizisten angehalten. Bei der Kontrolle des 54-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er offensichtlich betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1 Promille. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der 54-Jährige aus Polen keine gültige Fahrerlaubnis hatte und zusätzlich per Haftbefehl gesucht wurde. Daraufhin erfolgte die Festnahme. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Nach der Durchführung im Krankenhaus Frankenberg wurde der 54-Jährige in das Gewahrsam des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel gebracht, von wo aus er am Dienstag (10. Februar) in die Justizvollzugsanstalt Kassel verlegt wurde.
Dirk Richter
Kriminalhauptkommissar
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








