Kripo sucht Zeugen der Tat am Leipziger Platz. Ermittler suchen nach Hinweisen auf den unbekannten Täter.
Kassel: Opfer von Körperverletzung erleidet Schlaganfall

Kassel (ost)
Kassel-Bettenhausen:
Die Ermittler der Kasseler Kripo suchen Zeugen einer schweren Körperverletzung, die am Samstagnachmittag auf dem Leipziger Platz in Kassel stattgefunden hat, verursacht von einem bisher unbekannten Täter. Gegen 14:20 Uhr wurde die Polizei zusammen mit dem Rettungsdienst wegen eines verletzten Mannes gerufen. Der 43-jährige Mann aus Kassel wies sichtbare Kopfverletzungen auf. Laut seiner Aussage gegenüber der Polizeistreife des Reviers Ost war er zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit, als er plötzlich von dem unbekannten Angreifer angegriffen und mehrmals geschlagen wurde, woraufhin er zu Boden fiel. Ein Passant wurde durch die Hilferufe des Verletzten auf die Körperverletzung aufmerksam und sah den Angreifer in Richtung Pfarrstraße/Dormannweg weglaufen. Eine Suche nach dem Täter, der bisher nur als Mann mit kurzen dunklen Haaren beschrieben werden konnte, blieb leider erfolglos. Das Opfer wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo es derzeit weiterhin stationär behandelt wird. Nach den aktuellen Ermittlungen erlitt der 43-Jährige anscheinend einen Schlaganfall aufgrund der Körperverletzung, wodurch er nicht vernehmungsfähig ist und möglicherweise irreversible Schäden davontragen könnte.
Weil bisherige Untersuchungen nicht zur Identifizierung des Täters und zur Klärung der noch unbekannten Hintergründe der Tat geführt haben, bittet die Kripo um Hinweise von weiteren Zeugen. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen verzeichnete im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen, was im Vergleich zu Hessen deutlich höher ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








