Beamte entdecken 45 Plomben Kokain und Bargeld in szenetypischer Stückelung bei 24-jährigem Tatverdächtigen in Kassel-Nord.
Kassel: Polizei findet Kokain bei Wohnungsdurchsuchung

Kassel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Kassel-Nord:
Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Drogenhandels durchsuchten Beamte der Regionalen Ermittlungsgruppe 4 der Kasseler Polizei mit Unterstützung von Kräften des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz am heutigen Dienstagmorgen die Wohnung eines 24-jährigen Verdächtigen in einem Mehrfamilienhaus in der Kasseler Nordstadt. Bei der Durchsuchung wurden insgesamt 45 Kokainplomben sowie mehrere Tausend Euro Bargeld in typischer Stückelung gefunden, das vermutlich Drogengeld ist. Neben den bereits verpackten Drogen beschlagnahmten die Beamten auch Handys und Ausrüstung für den Drogenhandel. Der Verdächtige war ins Visier der Ermittler der EG 4 geraten, nachdem ein Hinweis auf mögliche Drogengeschäfte bei der Polizei eingegangen war. Die folgenden Ermittlungen und Maßnahmen bestätigten den Verdacht, dass der Verdächtige offensichtlich mit harten Drogen gehandelt hatte. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erließ ein Richter einen Durchsuchungsbeschluss, der heute Morgen sofort vollstreckt wurde. In der Wohnung trafen die Beamten auf einen schlafenden 26-Jährigen, der ein Angehöriger des abwesenden Verdächtigen ist. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er an den Verkaufsgeschäften des 24-Jährigen beteiligt gewesen sein, weshalb er vorübergehend festgenommen wurde. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Ermittlungen gegen die beiden Verdächtigen wegen des illegalen Kokainhandels dauern an.
Ulrike Schaake, Pressesprecherin Polizeipräsidium Nordhessen, Tel.: 0561-910 1021
Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561-912 2653
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 auf 22.378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 auf 19.168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








