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Kassel: Polizeieinsatz in Waldau

Alkoholisierter Mann mit Schreckschusswaffe festgenommen nach Schüssen an Haltestelle, Ermittlungen laufen weiter

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Waldau:

Am Mittwochnachmittag alarmierten besorgte Anwohner die Polizei gegen 15:50 Uhr an der Haltestelle „Liegnitzer Straße“ in Kassel, da ein Mann mit einer Waffe mehrmals in die Luft und in den Boden geschossen haben soll, während sich in der Nähe Kinder befanden. Die Streifen der Kasseler Polizei, die sofort nach dem Anruf entsandt wurden, fanden den beschriebenen Schützen noch an der Haltestelle. Die Polizisten näherten sich mit großer Vorsicht und nahmen den 48-jährigen Mann plötzlich fest. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusswaffe handelte, die zusammen mit der Munition beschlagnahmt wurde. Der Festgenommene aus Kassel, bei dem ein Atemalkoholtest rund 1,6 Promille ergab, musste die Beamten zur weiteren Bearbeitung auf die Wache begleiten. Da er keinen kleinen Waffenschein zum Führen der Waffe in der Öffentlichkeit besitzt und das Schießen außerhalb des eigenen Grundstücks oder von Schießstätten ohnehin verboten ist, muss er sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Basierend auf den Zeugenaussagen wird auch untersucht, ob er die Kinder während des Schießens verbal bedroht hat. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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